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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 3. Mai 2016

Website Analyse Tools: Etracker

Im zweiten Beitrag unserer Reihe „Website-Analyse-Tools“ möchten wir das Tool Etracker vorstellen. Der aus Hamburg stammende Anbieter stellt ein Webanalytics-Tool in verschiedenen Funktionsumfängen zur Verfügung, die dementsprechend unterschiedlich viel kosten. Während die Basisversion lediglich für private Webseitenbesitzer sinnvoll ist, sollten sich kommerzielle Anbieter für einen größeren Funktionsumfang entscheiden, der wesentlich umfangreichere Daten und damit auch Auswertungsmöglichkeiten bietet.

Wir stellen Ihnen den Funktionsumfang von Etracker vor und zeigen Ihnen, worin die Unterschiede zum weitverbreiteten kostenlosen Webanalyse-Tool Google Analytics liegen.

Implementierung von Etracker

Um Daten über Etracker sammeln zu können, müssen Sie auf allen Seiten, von denen Sie Daten sammeln möchten, einen JavaScript-Code hinzufügen. Während die meisten anderen Webanalyse-Tools die Logfile-Analyse nutzen, kommt bei Etracker die Pixel-Technologie zum Einsatz. Wird eine Seite mit einem eingebundenen Etracker-Code geladen, wird automatisch ein Zählpixel mitgeladen, was für den Nutzer aber nicht wahrnehmbar ist. Dadurch sammeln Sie für Ihre Website in Echtzeit wertvolle Informationen über den Besucher.

Der Preis für das Tool variiert je nach Leistungsumfang. Sie können alle Versionen kostenlos testen und bei Bedarf das Leistungspaket erweitern.

Etracker Funktionen

Das Webanalyse Tool bietet zahlreiche Funktionen zum Testen, Analysieren und Optimieren. Um sowohl qualitativ als auch quantitativ nutzbare Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie jedoch eine der umfangreichen Leistungs-Versionen wählen. Die wichtigsten Funktionen sind:

Web-Analytics:

Erstellung von Kennzahlen zu den Besuchern mithilfe quantitativer Analysen, u.a. durch einen Kampagnenverlauf, durch ein Live-Besucher-Tracking, Segmentierungen und Trendanalysen.

Page Feedback:
Diese Funktion beinhaltet einen Feedback-Button, über den die Besucher Ihnen direkt Verbesserungsvorschläge schicken können.

Visitor Motion:
Die Mausbewegungen von Besuchern lassen sich nachvollziehen und damit z.B. auch der finale Ausstieg bei Formularen.

Campaign Control: Damit sind interaktive Cross-Channel-Analysen möglich.

Page Optimizer: Ermöglicht A/B-Tests (mit Split-URL oder visuellem Editor) und Analysen der User Experience.

Etracker ermöglicht Ihnen also vielfältige Möglichkeiten, um herauszufinden, wie Nutzer auf Ihre Seite reagieren, wie sie navigieren, wo sie warum aussteigen. Weiterhin können Sie damit den Erfolg von Marketing-Kampagnen messen und überprüfen, mit welchen Aktivitäten Sie die meisten Konversionen erzielen.

Etracker vs. Google Analytics

Viele Websitebesitzer nutzen für die Webanalyse Google Analytics, einfach weil es kostenlos ist. Allerdings müssen Sie als Analytics Nutzer in Kauf nehmen, dass der dazugehörige Code auf sehr vielen Websites implementiert ist und die Daten auf Servern im Ausland gespeichert werden. Durch die Daten kann Google umfangreiche Nutzerprofile (vor allem in Kombination mit anderen Google-Diensten) anlegen, was dem Unternehmen wiederum erlaubt, auf den Nutzer angepasste Werbung zu zeigen. Etracker speichert die Daten hingegen nur in Deutschland, sodass sie auch unter das deutsche Datenschutzrecht fallen.

Bei der Entscheidung für Google Analytics oder einen kostenpflichtigen Webanalyse-Anbieter wie Etracker sollten Sie also nicht nur die finanziellen Aspekte im Blick behalten.


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Beitrag vom 26. April 2016

ntld – SEO-Vorteile?

Die neuen Top Level Domains – Relevanz für SEO
Seit März 2013 werden Schritt für Schritt neue generische Domains eingeführt, z.B. .berlin und .shop. Durch die vielen neuen Domain-Gestaltungsmöglichkeiten rückt auch der Punkt SEO in den Fokus, denn gerade die Kennzeichnungen in regionaler oder branchenspezifischer Hinsicht lassen vermuten, dass sich hier an der Ranking-Schraube drehen lässt. Inwieweit die neuen TLDs für SEO Vorteile bringen und für wen sie überhaupt sinnvoll sind, zeigen wir im heutigen Beitrag.

Nähe und Zugehörigkeit betonen
Mit einer Domain-Endung wie .berlin oder .florist können Unternehmern nun viel besser ihren Standort oder das Geschäftsumfeld betonen. Damit ergeben sich eine Reihe interessanter Kombinationsmöglichkeiten und viele bekommen doch noch Ihre Wunschdomain, die ihnen mit den bisher üblichen Endungen wie .com oder .de nicht mehr zur Verfügung stand. Durch die neuen Domainendungen ist nun ein viel präziserer Bezug auf eine Region, einen Ort, eine Branche oder sogar eine Nische möglich. Das ruft wiederum SEOs auf den Plan, die neben der Keyword-Optimierung in der URL auch die Domainendung zur Verbesserung des Rankings nutzen möchten.

Besseres Ranking dank genauerer Domainzuordnung?
Dass dieser regionale oder branchenspezifische Bezug Vorteile für SEO bringt, wird aber von Google, genauer gesagt vom Webmaster Trends Analyst John Mueller, bestritten. Laut seiner Aussage würden die neuen TLDs genauso behandelt wie andere generische TLDs, ein Keyword in der Domainendung würde keinen Rankingvorteil bringen. Eine ähnliche Aussage gab es übrigens auch schon kurz nach der Einführung der neuen Domains im März 2013 von Matt Cutts. Er sagte, es hätte keinen Sinn, sich nur eine neue Domain mit neuer Endung registrieren zu lassen in der Hoffnung, damit besser zu ranken.

Soweit die Aussagen von Google. Untersuchungen in der SEO-Szene haben jedoch gezeigt, dass es beim lokalen Ranking doch Vorteile gibt. Das hat z.B. Searchmetrics Mitte 2014 in einer Ad-Hoc-Untersuchung zur Domainendung .berlin festgestellt. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig Vergleichsmöglichkeit, da nur wenige URLs mit dieser Endung existierten. Und das hat sich bis zum heutigen Tag kaum geändert. Momentan nutzen nur etwa 0,018 % aller vergebenen Domains eine der neuen TLDs. Deshalb kann man zum jetzigen Zeitpunkt auch nur wenig Aussagen darüber treffen, inwieweit sie sich auf das Userverhalten auswirken. Denn immerhin ist mit den neuen Domainendungen nicht nur die Zuordnung zu einer Region oder Branche möglich. Es ergeben sich auch sehr viele kreative Möglichkeiten, die bei der Google-Suche durchaus den Unterschied zwischen Klick und Weitersuchen machen können.

Neue TLDs – für wen sind sie geeignet?
Auch wenn die neuen Top Level Domains aus algorithmischer Sicht keinen Vorteil bringen mögen, so sind sie zumindest unter ganzheitlichen, langfristig ausgerichteten Marketingaspekten eine Überlegung wert. Allerdings nur für diejenigen, die eine neue Website erstellen. Für bereits bestehende Seiten, die schon unter der alten Domain etabliert sind, ist ein Wechsel höchstwahrscheinlich mit mehr Aufwand statt Nutzen verbunden. Hier ist es in den meisten Fällen sinnvoller, Zeit und Geld in die Optimierung der schon vorhandenen Seite zu setzen.

Wir bieten bereits jetzt fast alle aktuell verfügbaren ngTLDs an. Und es kommen jeden Monat weitere TLDs hinzu.

Eine Übersicht unserer günstigen Domainpreise finden Sie unter dem folgenden Link:

webgo Domainpreise


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Beitrag vom 21. April 2016

Top-Level-Domain .PRO für jedermann verfügbar

Top-Level-Domain .PRO für alle verfügbar
Was bisher nur bestimmten Berufsgruppen vorbehalten war, ist jetzt für jedermann möglich: die Registrierung einer .PRO Domain. Dadurch können nun viel mehr Anbieter bereits mit ihrem Domainnamen zeigen, dass sie ein Profi in ihrem Bereich sind.

Der „Werdegang“ der .PRO Domain

Die Domainendung .PRO existiert schon seit 2002 und wurde damals vom Unternehmen RegistryPro eingeführt. Sie sollte im Internet ein eindeutiges Erkennungszeichen für Profis sein. Deshalb war die Verwendung ausschließlich auf den beruflichen Bereich beschränkt.

Die Domain-Endung entwickelte sich jedoch nicht so, wie es sich das Unternehmen vorgestellt hatte, was vor allem daran lag, dass die Registrierung fast ausschließlich Ärzten und Anwälten vorbehalten war. Außerdem war die .PRO Domain mit einem komplizierten, aufwendigen Vergabeverfahren verbunden, was den ganzen Prozess in die Länge gezogen hat.

2009 wurden die Kriterien für die Zulassung einer .PRO Domain deutlich gelockert. Damit konnte nun im Prinzip jeder Kaufmann diese Domain registrieren. Dennoch erhöhte sich die Registrierungszahl nicht wie erhofft. Zu Beginn des Jahres 2015 gab es etwa 120.000 Domains mit dieser Endung. Die neue Regelung von RegistryPro, die seit 17. November gilt, soll das ändern. Denn seit diesem Zeitpunkt steht die .PRO Domain jedem offen. Ob Arzt, Künstler, Naturwissenschaftler oder Techniker – jeder kann sich nun mit der PRO-Endung als Profi auf seinem Gebiet „kennzeichnen“. Die bisher erforderlichen Nachweise wie z.B. Zulassungsdaten oder Angaben zum Berufsstand sind nicht mehr erforderlich.

Auch bei webgo kann jetzt jeder seine persönliche .PRO Domain hinzubestellen. Dies können Sie ganz einfach über das webgo Kundenportal über den folgenden Link machen:

Domain hinzufügen


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Beitrag vom 8. April 2016

webgo SSD vServer sind online

SSD vServer
Serveranwendungen und Scripte werden heutzutage immer aufwendiger. Pro Seitenaufruf muss ein Webserver immer mehr Dateien öffnen, lesen, schreiben und wieder schließen. Dies erzeugt eine starke Auslastung der Festplatten in einem Server. In einem Server sind daher meistens die Festplatten der Flaschenhals. Wenn die Festplatten überlastet sind und mit den zu verarbeitenden Daten nicht hinterher kommen, dann hilft auch die beste CPU nichts mehr.

Bei uns gibt es daher ab sofort alle vServer auch als SSD-Variante. Unsere SSD vServer laufen mit 100% SSD Speicherplatz. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern verwenden wir keine Hybridlösung aus SSD und herkömmlichen Festplatten.

Was ist SSD?

SSDs sind moderne Speichermedien, die nicht, wie herkömmliche Festplatten, mechanisch arbeiten, sondern mit einer Flash-Technologie. Dadurch sind die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten um ein vielfaches höher, als bei mechanischen Festplatten. Allerdings ist der Preis für eine SSD pro GB auch deutlich höher.

Was bringt SSD?

Bei einer mechanischen Festplatte, muss sich der Lesekopf für jeden Lese- und Schreibvorgang viel bewegen und mehrmals über den Magnetstreifen der Festplatte rotieren. Diese langsame mechanische Aufgabe entfällt bei einer SSD komplett. Dadurch kann eine SSD um ein vielfaches schneller und zuverlässiger arbeiten. Gerade beim Hosting, wo viele kleine Dateien geschrieben und gelesen werden müssen, kann eine SSD ihren Performancevorteil voll ausspielen.

Bei einem internen Test, bei dem wir 1000 Dateien à 512 Byte geschrieben haben, konnten wir mit dem SSD Testserver einen über 16fach schnelleren Wert messen, als mit dem SATA Testserver:


root@sata-test-server:~# dd if=/dev/zero of=/root/testfile bs=512 count=1000 oflag=dsync
1000+0 records in
1000+0 records out
512000 bytes (512 kB) copied, 25.7786 s, 19.9 kB/s
root@test:~#

root@ssd-test-server:~# dd if=/dev/zero of=/root/testfile bs=512 count=1000 oflag=dsync
1000+0 records in
1000+0 records out
512000 bytes (512 kB) copied, 1.59282 s, 321 kB/s

Gönnen Sie Ihrem Hosting einen deutlichen Performanceschub und nutzen Sie unsere neuen SSD vServer:

Managed SSD vServer Pakete

SSD DedicatedServer und SSD Webhosting wird in den nächsten Wochen auch noch folgen 😉


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Beitrag vom 24. März 2016

webgo Webhosting: Jetzt kostenlos SSL Verschlüsselung nutzen mit Let’s Encrypt

Lets_Encrypt-300x72

Im November 2015 ist die SSL Zertifizierungsstelle „Lets Encrypt“ in die Beta Phase gegangen und bietet seither kostenlose Zertifikate für TLS Verbindungen (ehemals: SSL) an. Bekannte Player im Internet hatten zuvor Ende 2014 ein ungewöhnliches OpenSource Projekt ins Leben gerufen und somit eine Schockwelle auf dem Markt für SSL Zertifikate ausgelöst. Mozilla, Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und weitere Partner hatten das Projekt Let’s Encrypt ins Leben gerufen, um ein wichtiges Ziel zu fördern: Das Internet sicherer machen

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden sollte jedem Internetnutzer die Dringlichkeit zur Verschlüsselung von Daten bewusst sein. Gerade Shopbetreiber wissen schon lange, dass eine Verschlüsselung der auf ihrer Website übertragenen Daten, enorme wichtig ist und oberste Priorität hat. Leider war das Erstellen von SSL Zertifikaten bisher mit einem großen manuellem Aufwand verbunden hat daher bisher viel Geld gekostet.

Hinzu kommt, dass Serveradministratoren bisher auch einiges an KnowHow gebraucht haben, um ein ein SSL Zertifikat zu installieren. Mit Let’s Encrypt geht dies nun mit zwei einfachen Befehlen.

Allerdings ergibt sich hieraus auch ein Nachteil von Let’s Encrypt: Um die Zertifikate erstellen und installieren zu können, braucht man einen eigenen Server mit root Zugang. Da dies die meisten Website Betreiber natürlich nicht haben, ist für diese Menschen Let’s Encrypt normalerweise nicht nutzbar.

Hier hat webgo jetzt die Lösung:
Wir haben Let’s Encrypt komplett in unser System integriert und Sie können nun ab dem Paket Webhosting Profi beliebig viele SSL Zertifikate mit Let’s Encrypt kostenlos erstellen und installieren. Die Einrichtung funktioniert dabei extrem einfach und ist mit nur zwei bis drei Mausklicks erledigt. Die Zertifikate werden von unserem System dann automatisch erstellt und für die gewünschte Domain installiert. Damit Sie sich künftig keine Gedanken mehr über die Verschlüsselung Ihrer Websites und Domains machen müssen, verlängern wir, als besonderen Service, die Zertifikate auf Wunsch alle 90 Tage automatisch für Sie.

Lehnen Sie sich entspannt zurück und nutzen Sie ab sofort Let’s Encrypt Zertifikate kostenlos im webgo Webhosting.

Detaillierte Anleitung für die Erstellung eines Let’s Encrypt-Zertifikats


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Beitrag vom 9. Februar 2016

Neue Drupal-Version: Drupal 8

Drupal 8 – viel mehr als nur ein CMS
Die Drupal-Community besitzt rund 100.000 aktive Mitglieder. Das System gehört damit weltweit zu den größten Open-Source-Lösungen. Mit der neuen Version – Drupal 8 – haben sich die Entwickler reichlich Zeit gelassen. Dafür kann sich das System, das durchaus als Rundumerneuerung bezeichnet werden kann, auch wirklich sehen lassen. Wir zeigen Ihnen, welche Features Drupal 8 bietet.

Mehr als vier Jahre Entwicklerarbeit
Am 19. November wurde Drupal 8 veröffentlicht. Damit hat das Entwicklerteam mehr als vier Jahre Zeit für die Verbesserung alter und die Integration neuer Features investiert. Grundlegendes wie beispielsweise die frei konfigurierbaren Inhaltstypen, Views und Field wurden beibehalten, sodass sich Anwender, die sich schon mit Drupal auskennen, gut mit der neuen Version zurechtkommen werden.

Davon abgesehen hat Drupal 8 aber ein enormes Wachstum vorzuweisen, denn statt einfach als CMS aufzutreten, kommt die neue Version mit jedem Web-Content zurecht. Per REST-Schnittstelle oder JSON können die Inhalte ebenso bereitgestellt werden wie mit HTML. Allgemein wurde die Erstellung neuer Inhalte verbessert, da dies auf der jeweiligen Seite nun einfach mit einem WYSIWYG-Editor möglich ist.

Accessibility und Responsive im Vordergrund

Drupal gehört schon länger zu den Vorreitern, wenn es um die Verbesserung von CMS in Hinblick auf Menschen mit Behinderungen geht. Diese Accessibility steht auch bei Drupal 8 im Zentrum. Die Entwickler haben das System mithilfe der Initiative WAI-ARIA optimiert, sodass vor allem Personen mit einer Sehbehinderung profitieren.

Auch in puncto Responsivität hat sich Drupal deutlich verbessert, denn die Themes und Administrationsoberflächen sind allesamt responsive. Apropos Themes: Hier gab’s eine Ablösung von PHP-Templates durch Twig – eine elegantere und sicherere Lösung.

Neues Konfigurationsmanagement
Die Konfigurationsverwaltung hat ebenfalls einen großen Wandel erfahren. Bisher war es eine regelrechte Mammutaufgabe, geänderte Entwicklereinstellungen auf das Produktiv-System zu übertragen. Mit Drupal 8 hat sich das geändert, denn nun erfolgt der Konfigurationsexport in YAML-Dateien, ergo: leichtere Übertragung auf andere Server und leichtere Versionierungen. Zudem bietet das neue Drupal eine bessere Performance dank Content Delivery Networks und zusätzlichem Caching.

Fazit
Drupal 8 ist eine komplette Neuentwicklung, die Qualität hat sich stark verbessert. Gerade sie war in der Vergangenheit ein häufiger Kritikpunkt und hat daher oftmals Typo3 den Vorrang gegeben. Dank der vielen Fortschritte, die Drupal mit der neuen Version macht, dürfte sich diese Einstellung jedoch schon bald ändern.


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Beitrag vom 27. Januar 2016

Responsive Webdesign – noch große Diskrepanz zwischen Unternehmens- und Nutzereinschätzungen

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Suchanfragen über mobile Geräte. 2014 übertraf sie erstmals den klassischen Desktop Traffic. Unternehmen müssen das Responsive Webdesign also ganz oben auf die Agenda setzen, wenn sie es nicht schon umgesetzt haben. Eine kürzlich von Crisp Research veröffentlichte Studie zeigt aber, dass es momentan noch große Unterschiede zwischen der Einschätzung von Unternehmen und Nutzern bzgl. der responsiven Website-Optik gibt.

Studie von Crisp Research zu Mobile Web Experience

Die Mobile Web Experience Studie hat ergeben, dass Nutzer mit vielen mobilen Seiten unzufrieden sind, weil sie nicht ihren Ansprüchen an ein Responsive Webdesign entsprechen und dementsprechend eine schlechte User Experience bieten. Diese Beurteilung widerspricht aber den Aussagen vieler Unternehmer, die ihre mobile Seite deutlich besser einschätzen. Es scheint hier also eine Kluft zwischen den Nutzeranforderungen und der „mobilen Realität“ zu geben.

Hinzukommt, dass zum Zeitpunkt der Studie nur etwa 41 Prozent ein Responsive Design umgesetzt haben. In Hinblick auf die Nutzerbeurteilungen stehen die restlichen 59 Prozent also unter einem hohen Druck, entsprechende technische Maßnahmen umzusetzen.

Weiterhin zeigt die Studie, dass die Probleme oft auf Ebene der Geschäftsführer bzw. der CEOs liegt. Während die jeweiligen Website-Fachbereiche des Unternehmens die Bedeutung des Responsive Webdesign sehr wohl erkannt haben, herrscht bei der Führungsetage noch Skepsis.

Aber auch wenn sich alle Unternehmensbereiche dieser Web Experience bewusst sind, heißt das nicht, dass diese erfolgreich umgesetzt wird. Viele Unternehmen geben hier an, sie seien bei der technischen Umsetzung auf externe Unterstützung angewiesen.

Responsive Webdesign und Google

In Zukunft wird kein Unternehmen am Responsive Webdesign vorbeikommen, wenn es sich im Internet behaupten will. Seit diesem Jahr werden Seiten, die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, sogar von Google abgestraft. Denn das wichtigste Anliegen der Suchmaschine ist es, dem Nutzer ein bestmögliches Ergebnis für seine Anfrage zu geben. Läuft also die Suche über ein Smartphone oder Tablet, erkennt das Google und ordnet die Ergebnisse so, dass responsive Seiten den Vorrang haben. Sollte das Responsive Design dennoch nicht den Nutzerwartungen entsprechen, weil z.B. die Navigation erschwert wird, wirkt sich das ebenfalls auf den Rang in den Suchergebnissen aus.

Webseitenbesitzer, die bereits ihr Design für Mobilgeräte angepasst haben, sollten dem Responsive Design demnach einen genauso hohen Stellenwert zumessen, wie Unternehmen, die bisher noch keine Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen haben.


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Beitrag vom 19. Januar 2016

Website-Analyse-Tools: Die Google Search Console

Mithilfe der Webanalyse können Sie viele wichtige Performance-Faktoren Ihrer Website überprüfen und entsprechend optimieren. Technische Bereiche werden genauso unter die Lupe genommen wie inhaltliche Bereiche bzw. Aspekte, die unter die Benutzerfreundlichkeit fallen. Für die Analyse stehen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Tools zur Verfügung, von denen wir einige in unserer neuen Beitragsreihe in regelmäßigen Abständen vorstellen möchten.

Den Anfang nimmt die Google Search Console (bis April 2015 „Webmaster-Tools“). Wir zeigen, wie Sie sich bei der Search Console anmelden und was Sie damit auf Ihrer Website überprüfen bzw. optimieren können.

Website bei Search Console anmelden

Die Anmeldung läuft über folgende Adresse: www.google.com/webmasters/tools/. Wenn Sie schon einen Google-Dienst nutzen, können Sie dessen Anmeldedaten verwenden, da alle Google-Dienste verknüpft sind.

Wenn Sie sich bei der Search Console eingeloggt haben, fügen Sie Ihre Website hinzu. Danach müssen Sie noch verifizieren, dass Sie der Besitzer dieser Website sind. Nutzen Sie hierfür am besten die von Google empfohlene Methode per HTML-Datei-Upload, da dies in der Regel am einfachsten umzusetzen ist: Sie laden sich eine HTML-Bestätigungsseite herunter und laden diese dann per FTP in das Hauptverzeichnis der Domain. Die Bestätigung der Verifizierung erhalten Sie in der Search Console unter „Nachrichten“.

Falls Sie keinen FTP-Zugriff haben, können Sie die Verifizierung auch über die folgenden Vorgehensweisen hinzufügen:

– Meta-Tag in HTML-Code hinzufügen
– neuen DND Datensatz hinzufügen
– Google-Analytics oder Tag Manager Konto nutzen

Eine detaillierte Anleitung gibt es in der Google Search Console Hilfe.

Die eigene Website aus den Augen Googles sehen

Das kostenlose, einfach überschaubare Tool liefert Ihnen wertvolle Hinweise dazu, wie Google bzw. die Crawler Ihre Seite sehen. Wir gehen im Folgenden die Hauptoptionen durch und beschreiben kurz, was Sie daraus für die Optimierung Ihrer Website entnehmen können.

Darstellung der Suche

Unter diesem Punkt zeigt Ihnen das Tool an, ob Sie strukturierte Daten verwenden. Diese sind ein wichtiges Signal für Google, denn sie helfen dabei, eindeutig die Webseiteninhalte an die Suchmaschine zu übermitteln. Weiterhin können Sie hier mithilfe des Data Highlighters Ihren Produkten oder Dienstleistungen zusätzliche Informationen hinzufügen, die in den Suchergebnissen als sogenannte Rich Snippets angezeigt werden. Im Bereich HTML-Verbesserungen zeigt Ihnen das Tool Verbesserungsmöglichkeiten für den HTML-Code an, z.B. bei den Meta-Description oder den Title-Tags.

Suchanfragen

In diesem Bereich erfahren Sie, über welche Keywords Ihre Seiten angezeigt werden (Impressionen) und bei welchen Keywords die meisten Klicks zu verzeichnen sind. Einschränkungen der Analyse sind z.B. nach Land, Suchtyp, Gerät und Zeitraum möglich.

Außerdem können Sie unter „Suchanfragen“ herausfinden, welche Seiten auf Ihre Seiten verweisen, d.h. wie Ihre Backlinkstruktur aussieht, und wie gut Ihre Seiten auf Mobilgeräten funktionieren.

Google-Index

Die Rubrik „Google-Index“ verrät, wie viele bzw. welche Seiten indexiert sind. Weiterhin können Sie hier erkennen, wie Google Ihre Seite hinsichtlich der Keywords einordnet: Sie geben ein Keyword ein und erhalten anschließend eine Übersicht darüber, wie oft es auf der gesamten Website sowie auf den Unterseiten vorkommt. Dadurch können Sie z.B. überprüfen, ob Google eine Seite wirklich so „interpretiert“, wie Sie es sich wünschen.

Crawling

Hier geht es um wichtige technische Funktionen der Website wie z.B. die robots-txt, Weiterleitungen und Sitemaps. Sie können z.B. Seiten crawlen lassen, um sicher zu gehen, dass sie auch indexiert werden.

Fazit:

Mit der Search Console bleiben Sie immer auf dem Laufenden über die Performance Ihrer Website. Sie erkennen schnell, ob es technische oder inhaltliche Fehler gibt und erhalten genaue Angaben darüber, wo diese Fehler liegen. Wichtig ist natürlich, dass Sie das Tool regelmäßig nutzen, um schnell Fehler erkennen und entsprechend beheben zu können.


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