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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 25. April 2017

Performance Optimierung

Schneller ist eben besser: Wie Website Performance Optimierung Besucher und Suchmaschinen glücklich macht

Mehr multimediale Inhalte, umfangreiche JavaScript-Bibliotheken – das sind zwei der größten Faktoren, die Webseiten in den letzten Jahren immer größer gemacht haben. Immer größer heißt natürlich: mehr Ladezeit, mehr Wartezeit für den Besucher. Und der Website-Besucher ist bekanntlich äußerst ungeduldig und klickt sich schnell zu einer anderen Seite weiter – zur Konkurrenz.

Doch nicht nur der Besucher ist vom Warten wenig begeistert. Seit Google die Ladezeit zu einem Ranking-Kriterium gemacht hat, kann es auch in den Suchergebnisseiten schnell sehr schlecht für eine Website mit dürftiger Performance aussehen.

In unserem aktuellen Beitrag haben wir deshalb die Ladezeiten-Einflüsse einer Website genauer unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen, wie Sie diese Zeitfresser reduzieren.

Beim Hoster fängt’s an

Probleme bei der Website-Performance sind nicht nur auf die Website selbst zurückzuführen, sondern können auch am Hoster liegen. So ist es z.B. vom Traffic und vom Umfang der Website abhängig, für welche Server-Variante Sie sich entscheiden sollten. Während eine Shared-Hosting-Lösung für kleine Webseiten ausreichen mag, ist für einen Shop, mit vielen tausenden Besuchern, ein eigener Webserver oft die optimale Lösung. Sparen Sie also beim Hosting nicht an der falschen Stelle – die Einsparungen können sich als sehr teuer erweisen, wenn die Website durch eine falsche Hosting-Entscheidung und daraus folgender schlechter Performance weder beim Nutzer noch bei der Suchmaschine Anklang findet. Wir beraten Sie hier gerne, welche Hostinglösung für Ihre Anforderungen optimal ist.

Bilder optimieren

Bei Bildern sind für die Website Performance folgende Werte relevant:

  • die Bildgröße
  • das Dateiformat
  • die Dateigröße

Bilder mit einer hohen Pixelanzahl bzw. mit hoher Dateigröße machen sich vor allem bei einer langsamen Internetverbindung bemerkbar. Im schlimmsten Fall zieht sich das über mehrere Minuten, falls viele große Bilder auf der Seite vorhanden sind und die komplette Anzeige der Website hinauszögern. Um sowohl bei den Besuchern Ihrer Seite als auch bei den Suchmaschinen einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie immer einen guten Kompromiss zwischen einer kleinen Bild-/Dateigröße und einer ansprechenden Bildqualität finden.

Im Detail bedeutet das für die Bild-Performance-Werte:

Bildformat

Die beiden häufigsten für Webseiten genutzten Bildformate sind jpg und png. Bei der Einbindung von Fotos sollten Sie immer das jpg-Format nutzen, da hier die Farben optimal abgebildet werden und da die Dateien wesentlich kleiner sind als im png-Format bzw. sich stärker als im png-Format komprimieren lassen.

Bilder im png-Format lassen sich zwar auch komprimieren, da die Verkleinerung jedoch hauptsächlich durch die Verringerung der Farben realisiert wird, sind die komprimierten Bilder immer noch recht groß und wirken im Gegensatz zu jpg-Bildern schnell unnatürlich. Sehr gut geeignet ist png jedoch für Logos mit scharfen, klaren Motivabgrenzungen und wenigen Farben. Auch bei Illustrationen oder Diagrammen sollten Sie sich für das Format entscheiden, da hier eine geringe Bildgröße und optimale Bildqualität wesentlich besser vereinbar ist als beim jpg-Format.

Bildgröße

Überlegen Sie sich genau, wie groß das Bild auf der Webseite erscheinen soll und bedenken Sie dabei, dass ein PC-Monitor die Webseiteninhalte auf einer Breite von ca. 1000 Pixeln anzeigt. Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen wurden, sind in der Regel viel zu groß für die Website. Reduzieren Sie Bilder daher, wenn möglich, auf höchstens 640 x 400 Pixel, je kleiner, desto besser (sofern es dadurch keine optischen Beeinträchtigungen gibt).

Denken Sie zudem daran, die Bildgröße bereits vor dem Hochladen zu verkleinern und nicht beim Einbau in den Webseiteninhalt (also lediglich als verkleinerte Anzeige des Originalbildes). Das wäre keine Entlastung für die Ladezeit.

Dateigröße

Die Dateigröße bei Bildern, die im Contentbereich eingebunden werden, sollte maximal 200 KB betragen. Es gibt mittlerweile sehr viele Bildkomprimierungsprogramme, welche trotz starker Komprimierung kaum Beeinträchtigungen an der Bildqualität zeigen, selbst als Freeware-Version.

Für Windows-Rechner ist z.B. der Caesium Image Compressor oder PNGGauntlet empfehlenswert, für Mac das Programm ImageOptim. Auch online lassen sich Bilder verkleinern, z.B. mit tinyjpg.com oder optimizilla.com.

HTTP-Zugriffe verringern

Jede Ressource der Website ist mit einer separaten HTTP-Anfrage an den Webserver verknüpft. Je mehr Ressourcen (z.B. JavaScript-Dateien, CSS-Dateien oder Bilder) vorhanden sind, desto länger dauert es, bis die Website vollständig vom Browser dargestellt wird. Ziel ist es also, die Anzahl der Anfragen so gering wie möglich zu halten.

Möglichkeiten zur Performance-Optimierung bei den HTTP-Zugriffen:

 

  1. Ein Blick in den Quelltext kann schon einige „Kürzungsmöglichkeiten“ aufzeigen. Prüfen Sie, welche Dateien wirklich wichtig für Ihre Seite oder welche eigentlich überflüssig sind.
  2. Dateien zusammenfassen: Werden CSS- oder JS-Dateien einzeln geladen, ist für jede Datei natürlich auch eine Anfrage nötig. Fassen Sie daher möglichst alle CSS- und JS-Dateien jeweils zusammen. Achten Sie zudem darauf, die CSS-Dateien in den head-Bereich und die JS-Dateien in den footer-Bereich einzufügen, da Java Script in der Regel nicht für die korrekte Anzeige benötigt wird und dem Nutzer auch ohne das Laden der Dateien schon den größten Teil der Seite angezeigt wird.

Zusammenfassungen sind auch mittels CSS-Sprites möglich:

CSS-Sprites sorgen dafür, dass mehrere Bilder mit nur einer Anfrage geladen werden können. Dabei wird ein Bild erzeugt, in dem die zusammengefassten Bilder enthalten sind sowie Informationen für den Browser, wo die jeweiligen „Teilbilder“ anzuordnen sind.

Ressourcen komprimieren

Das Kürzen einer Kommentarzeile oder einer Leerzeile oder die Nutzung einer Abkürzung mag für sich allein genommen keine große Komprimierung bewirken. Wenn Sie jedoch alle Dateien hinsichtlich dieser vieler kleinen „Aufblähungen“ des Codes komprimieren, ergibt das eine enorme Einsparung an Ressourcen. Es gibt zahlreiche Tools, welche derartige Verdichtungen automatisiert übernehmen, z.B. Clean CSS, CSS Optimizer oder UglifyJS v2.

Weitere Einsparmöglichkeiten gibt es, wenn Sie die Dateien komprimiert an den Browser übermitteln, was z.B. mit gzip-Komprimierung möglich ist. Die gzip Komprimierung muss vom Server angeboten werden. Bei webgo ist diese Funktion auf allen Servern installiert und kann mittels .htaccess Datei aktiviert und konfiguriert werden. Unser Support unterstützt Sie hierbei auch gerne.

Java Script mit Bedacht einsetzen

Wie bereits unter dem Punkt „HTTP-Zugriffe“ angemerkt, verlängert sich die Ladezeit mit jeder angefragten Datei. Problematisch ist das vor allem bei JavaScript-Dateien. Sie bieten sozusagen ein hohes „Konflikt-Potential“, sei es durch doppelte Skripte, Blockaden bei der Seitendarstellung oder APIs. Auch wenn JavaScript ein fester Bestandteil einer modernen, dynamischen Website ist (allein schon durch die Einbindung von Social-Media-Icons), sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass die Skripte auch einen hohen Anteil an einer negativen Website-Performance haben können.

Einige Beispiele für Performance-Probleme durch JavaScript:

 

Doppelte Dateien: Doppelte JS-Skripten kommen relativ häufig, z.B. im Zuge der Einbindung neuer Plugins.

Blockade anderer Dateien: JavaScript blockiert parallele Downloads, behindert das progressive Rendering der Dateien, die nach dem JS-Code eingebunden sind und verzögert damit die Seitendarstellung. Die nachfolgenden Inhalte werden erst nach dem kompletten Herunterladen, Parsen und Rendern der JS-Dateien weiter verarbeitet. Besonders problematisch ist das bei Seiten mit vielen externen Werbescripten.

APIs: Web APIs sind ein fester Bestandteil vieler Websites, immerhin ermöglichen sie, Dienste von anderen Websites in das eigene Angebot zu integrieren und damit das Nutzererlebnis zu verbessern. Bekannte Beispiele sind die Facebook-API zum Anzeigen der Fananzahl oder die Einbindung von Google Maps für die Standort-Darstellung. Web APIs wirken sich aber auch negativ auf die Performance aus, da die Darstellung immer mit einer Antwort der Website verknüpft ist, von der die Dienste ursprünglich stammen.

 

Überlegen Sie daher beim Einsatz von JavaScript immer, ob der Code ihren Besuchern einen Zusatznutzen bietet und ob der Code wirklich eine langsamer landende Website rechtfertigt.

Caching ermöglichen

Caching ermöglicht einen wesentlich schnelleren Zugriff auf bereits geladene Dateien. Werden also die Dateien beim Webserver, Browser, bei der Datenbank oder der Webanwendung gespeichert, so müssen nicht jedes Mal bei einer Abfrage die Original-Dateien angefordert werden. Die Dateien stehen dank Cache sofort zur Verfügung.

Das Caching durch die Datenbank und den Webserver wird in der Regel schon durch den Webhoster realisiert, d.h., hier läuft die Speicherung automatisch. Sie müssen sich daher bei Ihrer Website lediglich um die Cache-Optimierung für den Browser und die Webanwendung kümmern.

Für WordPress ist im Bereich der Cache-Optimierung das Plugin W3 Total Cache empfehlenswert, da hier gleich mehrere Performance-Optimierungsmöglichkeiten abgedeckt werden. Achten Sie aber darauf, nur ein Cache Plugin zu nutzen, um Komplikationen durch Überschneidungen der Plugins zu verhindern. Genauere Hinweise zur Nutzung von W3 Total Cache sowie zur Konfiguration des Plugins finden Sie unter W3 Total Cache konfigurieren .

Performance der eigenen Seite testen – Tools

Die Performance Optimierung der Website ist wie viele andere Optimierungsmaßnahmen kein einmaliges „Projekt“, sondern ein stetiger Prozess. Inwieweit Performance-Verbesserungen notwendig sind, können Sie mit zahlreichen kostenlosen Tools testen. Sie funktionieren alle ähnlich, nämlich indem Sie die gewünschte URL eingeben und die Analyse per Klick starten. Unterschiede ergeben sich lediglich bei der Ergebnis-Darstellung bzw. beim Umfang der Ergebnisse.

Zu den bekanntesten Performance Tools zählt sicherlich PageSpeed Insights von Google:

Mit PageSpeed Insights können Sie die Mobile- und Desktop-Performance testen. Statt wie andere Tools jedoch eine konkrete Ladezeit anzugeben, überprüft Insights verschiedene Faktoren, die sich darauf auswirken und errechnet daraus einen Gesamtwert zwischen 0 und 100 für Ihre Website. Je höher der Wert, desto besser. Neben der reinen Feststellung von Performance-Problemen, liefert PageSpeed Insights auch Tipps, wie diese Probleme beseitigt werden können.

 

Ein weiteres Tool zur Performance-Messung ist webpagetest.org:

Das Tool ist wesentlich umfangreicher als PageSpeed Insights und erfordert aufgrund der Masse an Analysedaten eine etwas längere Einarbeitung – allein schon deshalb, weil es zahlreiche verschiedene Voreinstellungen gibt. Der Vorteil des Tools: Es zeigt an, welche Auswirkungen die Optimierungsmaßnahmen der Performance haben. So können Sie gut erkennen, wo ein besonders hohes Verbesserungspotenzial besteht.

 

 

 

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Beitrag vom 13. April 2017

SEO beim Website Relaunch – was ist zu beachten?

Website Relaunch und SEO – was muss beim neuen Internet-Auftritt beachtet werden?

Ein Relaunch ist in den meisten Fällen nicht einfach eine Design-Auffrischung der Website, sondern oft mit einer Neukonzeption verbunden. Navigationen ändern sich, Inhalte werden angepasst oder gestrichen, neue Bereiche hinzugefügt usw. Diese Änderungen können verheerende Auswirkungen auf das Ranking haben, wenn wichtige SEO-Aspekte vernachlässigt werden.

SEO als fester Bestandteil vor, während und nach dem Relaunch

Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen beim Relaunch SEO komplett außen vor lassen. Weil sie der Meinung sind, dass ihre alte Seite ja bereits SEO-optimiert ist und das auch für die neue gilt. Weil sie sich der Tragweite von strukturellen oder inhaltlichen Änderungen ihrer Seite nicht bewusst sind. Oder weil sie schlicht in der Reihenfolge denken: erst der Relaunch, dann SEO.

Dass all diese Einstellungen fatale Folgen für die Online-Zukunft der Website haben können, zeigen immer wieder die typischen organischen Einbrüche nach einem Website-Relaunch. Die Suchmaschinenoptimierung muss ein fester Bestandteil des Relaunch sein – und das nicht erst, wenn der Entwurf für die neue Seite steht, sondern schon vorher in der Planungsphase. Auch nach Vollendung des Relaunch ist nicht einfach Schluss mit SEO. Kontrollieren, analysieren, beobachten – wie entwickeln sich die Rankings, gibt es Fehlermeldungen, wie verhalten sich die Nutzer usw. All das muss überprüft werden, um zu gewährleisten, dass der Website-Relaunch nicht doch noch ein böses Erwachen nach sich zieht.

Wichtige Fragen vor dem Relaunch

Bevor irgendetwas in puncto Navigationsänderung oder Änderung der Inhalte stattfindet, müssen wichtige SEO-Merkmale des Ist-Zustands der Website festgehalten werden.

Hier geht es u.a. um folgende Fragestellungen:

  • Welche Inhalte/URLs haben besonders gute organische Rankings?
  • Welche Inhalte sind besonders gefragt?
  • Welche organischen Traffic-Quellen gibt es?
  • Gibt es Einstiegsseiten, die besonders gut „funktionieren“, d.h. über die besonders viele Conversions generiert werden (unabhängig davon, ob über diese Seite selbst oder weitere die Conversion erzeugt wird)?

Einen guten Überblick über alle URLs erhalten Sie, wenn Sie von der aktuellen Website eine XML- oder HTML-Sitemap erstellen. Detailliertere Informationen, um die oben genannten Fragen zu beantworten, erhalten Sie über:

  • Analytics-Software wie Piwik oder Google Analytics
  • Google Search Console
  • kostenpflichtige SEO-Tools wie Sistrix oder Xovi – hier gibt’s mit wenigen Klicks eine Übersicht der am besten rankenden Seiten und weitere wichtige Infos für den Relaunch wie z.B. soziale Signale

SEO beim Website Relaunch – wichtige Umstellungen

Da Suchmaschinen und Nutzer Ihre Website kennen, möchten sie auch nach dem Relaunch noch die „altbekannten“ Wege gehen. Hat sich aber deren Name oder Aufbau geändert oder sind sie vielleicht schlichtweg nicht mehr vorhanden, so kann das für Nutzer und Maschine sehr frustrierend sein. Die Folge: Sie erleben einen Einbruch der Besucher und damit natürlich auch Ihrer Einnahmen. Damit das nicht passiert, haben wir im Folgenden die wichtigsten SEO-Punkte, die beim Relaunch eine Rolle spielen, aufgeführt.

Weiterleitungen einrichten

Achten Sie darauf, dass alle alten URLs auf entsprechende Seiten der neuen Website leiten. Im einfachsten Fall ändert sich lediglich der Name (z.B. weil aus einer kryptischen Zeichenkombination eine lesbare URL gemacht wird) und die alten Seiten können genau auf ihr neues Pendant umgeleitet werden.

Schwieriger wird es, wenn die Struktur so verändert wird, dass nach dem Relaunch das genaue Pendant nicht mehr vorhanden ist. Leiten Sie die alte Seite in diesem Fall am besten auf eine gleichwertige Seite um. Es ist zwar auch möglich, den Statuscode 404 zu vergeben, das sollte jedoch nur passieren, wenn die Seite und deren Inhalte wirklich nicht mehr relevant sind. Übrigens ist es dann sogar besser, statt den 404-Code den 410-Statuscode zu nutzen, da er der Suchmaschine anzeigt, dass die Seite endgültig nicht mehr existiert.

Die Weiterleitung auf gleichwertige Seiten wird übrigens durch die 301-Weiterleitung durchgeführt. Sie zeigt an, dass die Inhalte permanent zum neuen Standort gezogen sind. Eine solche Weiterleitung können Sie ganz einfach mit einer .htaccess Datei durchführen. Hier gibt es im Internet einige Anleitungen. Unser Support hilft Ihnen dabei natürlich auch gerne.

Indexierung beim Testen verhindern

Google soll natürlich erst dann von der neuen Website erfahren, wenn sie komplett fertig ist. Deshalb darf die Entwicklungsumgebung auf keinen Fall indexiert werden. Ausgeschlossen wird das über die robots.txt oder das Meta Tag „noindex“. Geht die neue Seite an den Start, müssen diese „Verbote“ natürlich wieder aufgehoben werden, um keine Rankings zu verlieren.

Umstellung auf HTTPS

Wenn ohnehin geplant ist, die gesamte Website auf HTTPS umzustellen, sollte das in jedem Fall im Zuge des Website Relaunch geschehen. Das spart nicht nur den Aufwand, danach noch einmal alle URLs umstellen zu müssen, sondern verhindert auch erneute Rankingauswirkungen durch die Änderungen.

Externe Links

Bei externen Verlinkungen aus Branchenportalen oder ähnlichen Seiten zur Firmenpräsentation, wo lediglich auf Ihre Startseite verlinkt wird, sind nach dem Relaunch keine Anpassungen notwendig. Einzige Ausnahme: Die Domain hat sich verändert. Bei externen Verlinkungen auf Unterseiten Ihrer Website sollten Sie jedoch die jeweiligen Quellen kontaktieren, um den Link anzupassen. Zwar wird dieser bei einer korrekt eingerichteten Weiterleitung auf die richtige Seite führen, in Hinblick auf die Linkkraft ist jedoch der direkte Weg besser.

Interne Verlinkung

Auch bei der internen Verlinkung ist korrektes Arbeiten wichtig: Prüfen Sie, ob alle internen Verweise zur richtigen Seite führen. Die Links sollten nicht auf eine weitergeleitete Seite führen.

Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle – SEO nach dem Website Relaunch

Nur weil die Seite fertig ist und live geht, sind die SEO-Maßnahmen nicht automatisch abgeschlossen. Folgende Fragen sollten Sie nach dem Relaunch regelmäßig prüfen:

  • Wie entwickeln sich die Rankings?
  • Wie entwickelt sich der Traffic?
  • Werden alle Seiten indexiert?
  • Funktionieren die Weiterleitungen?
  • Gibt es vermehrt 404-Fehler?

Vor allem die Weiterleitungen sind extrem wichtig. Sie sind die Grundlage für eine richtige Indexierung und dementsprechend für positive Rankingentwicklungen.

 

 

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Beitrag vom 16. März 2017

Was sind Seitentypen in WordPress? Welche Anwendungsbereiche gibt es?

Seitentypen in WordPress – Inhaltsdarstellungen individualisieren und leichter verwalten

In unserem Beitrag zur Erstellung von Seiten in WordPress werden die Seitentypen schon einmal kurz angesprochen. Heute möchten wir Ihnen diese Funktion etwas genauer vorstellen, sprich: Wir zeigen Ihnen, was darunter zu verstehen ist, wie Sie Seitentypen anlegen und welche umfangreichen Möglichkeiten sich mit Seitentypen ergeben.

Was sind Seitentypen?

Neben den beiden Veröffentlichungsarten „Beiträge“ und „Seiten“ bietet WordPress mit den Seitentypen (auch als Custom Post Types bezeichnet) eine weitere Möglichkeit, Inhalte zu veröffentlichen. Mit einem Seitentyp können Sie die Darstellungsart von Inhalten festlegen, d. h. Sie können mit der Darstellungsart die Seite inhaltlich individualisieren, um sie an ihre Funktion anzupassen, z. B. an die Funktion eines Archivs, eines Veranstaltungskalenders oder einer Partnervorstellungsseite. Es handelt sich sozusagen um eine zusätzliche Verwaltungseinheit, um bestimmte Inhalte gleich abbilden bzw. diese leichter anpassen zu können.

Seitentypen haben einerseits den Vorteil, dass sie – wie eben beschrieben – auf die spezielle Funktion bzw. den Zweck eines Inhalts zugeschnitten sind. Andererseits erleichtern sie die Verwaltung im Backend, da so leichter Aktualisierungen möglich sind. Da ist z. B. wichtig, bei Seiten, deren Inhalte exakt zur bisherigen optischen Gestaltung passend erweitert werden sollen, wie bei einer Seite mit Referenzen.

Wie das genau aussehen kann, zeigen wir noch an konkreten Beispielen, zunächst jedoch ein kurzer Einblick, wie Seitentypen erstellt werden:

Seitentypen erstellen mit Premium Themes oder functions.php

Es gibt zahlreiche kostenpflichtige Premium Themes, die auf bestimmte Funktionen bzw. Anwendungen zugeschnitten sind. Bei diesen Themes sind also die passenden Seitentypen gleich dabei. Ist zwar sehr praktisch, kann aber auch ein Nachteil sein, wenn der jeweilige Typ doch nicht ganz den Wünschen entspricht oder wenn Sie irgendwann das Design ändern möchten, nicht aber den Seitentyp.

Wesentlich individueller und flexibler sind Sie, wenn Sie selbst einen Seitentyp definieren. Dafür müssen Sie zwar einen Code einbinden, das ist aber dank des immer gleichen Schemas für Seitentypen relativ einfach. Gehen Sie dafür wie folgt vor:

Gehen Sie zum Menüpunkt Design, wählen Sie den Unterpunkt „Editor“ und anschließend die Datei „functions.php“. Dort müssen Sie den Code für den Seitentyp hinzufügen. Einen kompletten Beispiel-Code gibt es z.B. beim Online-Magazin Dr. Web zum Seitentyp „Portfolio“.

Jeder neue Seitentypcode ist wie im eben genannten „Portfolio“-Beispiel in die folgenden Bereiche aufgeteilt:

$labels: Damit wird der Administrationsbereich um einen neuen Menüpunkt erweitert, eben um „Portfolio“

$rewrite: Damit wird der Permalink in der URL erzeugt.

$args: In diesem Bereich wird es eigentlich erst konkret, denn hier werden die Eigenschaften des Seitentyps bestimmt, es wird also festgelegt, welche Funktionen er erfüllen soll.

In Ihrem eigenen Seitentyp müssen Sie die Parameter natürlich entsprechend Ihren Wünschen anpassen. Ausführliche Hinweise gibt’s dazu auch unter wordpress.org: Register Post Type

Templates für Seitentypen erstellen

Nach dem Einfügen des Codes ist noch ein Template für den Seitentyp notwendig. Dafür müssen Sie im Theme Ordner eine neue php-Datei erstellen, die Bezeichnung muss dem Schemasingle-{post-type}.php  entsprechen, wobei statt post-type natürlich der entsprechende Titel, z.B. „Referenzen“ eingesetzt wird. Ohne diese zusätzlichen Vorlagen nimmt WordPress automatisch die Vorlagen der Standardbereiche.

Anwendungsbeispiele für Seitentypen

Wie oben bereits beschrieben sind Seitentypen äußerst praktische Vorlagen, die neben dem Vorteil einer einheitlichen Darstellung vor allem die Erweiterung oder Anpassung bestimmter Seitenbereiche erleichtert. Ganz wichtig ist das z.B. in Situationen, in denen mehrere Personen an der Website arbeiten, z.B. Events aktualisieren oder einen Referenzenbereich ausbauen.

Zur Veranschaulichung zwei Beispiele:

Anlegen eines Veranstaltungsbereichs

Mit einem speziellen Seitentyp für Veranstaltungen können Sie eine Seite erstellen, bei der alle wichtigen Daten zur jeweiligen Veranstaltung schon vorhanden sind und jeweils nur Aspekte wie Datum, Ort, teilnehmende Personen, Preise usw. eingetragen werden müssen.

Anlegen eines Bereichs, in dem sich Partner vorstellen

Auch hier wiederholen sich bestimmte Angaben wie Namen, Tätigkeiten, Projekte usw. Mit einem dazu passenden Seitentitel müssen diese Angaben der Partner nur noch in die entsprechenden Felder übernommen werden. Das ist mit einem sehr geringen Aufwand verbunden und garantiert zudem, dass die Vorstellungen jeweils alle wichtigen Angaben enthalten und optisch gleich präsentiert werden.

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Beitrag vom 15. Februar 2017

Intelligenter Spamfilter

Lernender Spamfilter, der sich stets selbst verbessert

In den letzten Jahren hat das Spamaufkommen kontinuierlich  immer weiter zugenommen. Alleine im letzten Jahr gab es in Deutschland  mit 117 Millionen Spammails am Tag ungefähr 12 Millionen Spammails mehr am Tag, als noch 2015.

Im folgenden Bild sehen Sie die Entwicklung an Spammails pro Tag in Deutschland:

Quelle: statista.com

 

Die Zahlen und die Entwicklung, sind unserer Meinung nach, erschreckend und erfordern immer wieder neue Maßnahmen zur Abwehr dieser Massen an unerwünschten Werbemails. Denn nichts ist für unsere Kunden ärgerlicher, als wenn Sie täglich hunderte von unerwünschten Mails löschen müssen.

 

Aus diesem Grund haben wir nun, nach längerer Entwicklung und Testphase, einen neuen intelligenten Spamfilter auf unseren Servern eingeführt, der allen Webhostingkunden ab sofort kostenlos zur Verfügung steht.

Der neue Spamfilter ist selbstlernend und entwickelt sich selbst weiter, um neuen Spam immer besser erkennen zu können.

Dies führt dazu, dass Sie innerhalb kürzester Zeit über 95% weniger Spam im Posteingang haben werden.

Um den neuen Spamfilter nutzen zu können, muss zunächst für jedes Postfach ein E-Mail Filter angelegt werden, falls noch nicht geschehen. Eine detaillierte Anleitung dazu finden Sie unter dem folgenden Link:

Spamfilter für ein Postfach aktivieren

Hinterher muss noch das Spamverzeichnis in Ihrem E-Mail Programm konfiguriert werden, damit Sie den neuen Spamfilter optimal nutzen können. Detaillierte Anleitungen dazu finden Sie unter den folgenden Links:

Spamverzeichnis in Outlook konfigurieren

Spamverzeichnis in Thunderbird konfigurieren

Spamverzeichnis in Apple Mail konfigurieren

 

Bei Fragen zu unserem neuen Spamfilter steht Ihnen der webgo Kundenservice an 365 Tagen im Jahr gerne zur Verfügung!

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Beitrag vom 9. Februar 2017

Überblick über wichtige Veranstaltungen/Messen 2017 für die IT-Entwicklung/Internet Infrastruktur/Cloud Services

2017: 6 wichtige Events für IT-Entwicklung, Cloud, Hosting und Internet-Infrastruktur

Ob Prozessoptimierung, Digitalisierung, Webentwicklung, Cloud Computing oder IT-Sicherheit – auch 2017 finden wieder zahlreiche Messen im Bereich IT und Internet Infrastruktur statt. Wir haben aus dem vielfältigen Messe- und Kongressangebot 6 Veranstaltungen ausgewählt und stellen diese kurz vor.

WHD.global – World Hosting Days

Die World Hosting Days bilden das weltweit größte Event im Bereich Webhosting, Cloud Services und Internet Infrastruktur. Innovationen und Trends gibt’s bei den WHD bei über 120 Vorträgen und rund 200 Ausstellern. Hinzu kommen täglich Networking-Events sowie verschiedene Abendveranstaltungen, um sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen.

Wann und Wo?

WHD.global

25. bis 31. März 2017

Europa-Park Rust

Javaland

Wer seine Skills in Java verbessern und sich mit Gleichgesinnten der Programmiersprache austauschen möchte, sollte 2017 das Javaland in Brühl nicht verpassen. Es erwarten Sie über 100 Vorträge sowie zahlreiche Community-Aktivitäten wie z.B. Coding Dojos, Hacking-Zonen und spezielle Workshops. Die Keynotes der diesjährigen Konferenz halten Java-Champion Martin Thompson und Jean-Jacques Van Oosten, Chief Digital Officer der Rewe-Gruppe.

Wann und Wo?

Javaland

28. bis 30. März 2017

Phantasialand in Brühl

Jax

Ebenfalls für Java- und Webentwickler interessant: die JAX in Mainz. Die Konferenz legt großen Wert auf die praxisnahe, verständliche Vermittlung von Erfahrungswissen. Bei den über 200 Fachvorträgen von 170 Speakern liegt der Fokus vor allem auf Themen wie DevOps, Continuous Delivery, Microservices und Java Core- und Enterprise-Technologien.

Wann und Wo?

Jax

8. bis 12. Mai 2017

Rheingoldhalle Mainz

Die Hauptkonferenz findet vom 9. bis 11. Mai statt, die Power-Workshops am 8. und 12. Mai.

DWX Developer Week

Mobile Softwareentwicklung, Web und .NET – das sind die zentralen Themen, um die sich auch dieses Jahr wieder die DWX in Nürnberg drehen wird – ein Mix aus Fachmesse, Konferenz, Workshops und Abendveranstaltungen. Dieses Jahr sind mehr als 200 Sessions mit 150 IT-Experten geplant.

Wann und Wo?

DWX Developer Week

26. bis 29. September 2017

Messe Nürnberg

it-sa

Als eine der größten Messen im Bereich IT-Security bietet die it-sa auch 2017 die neuesten Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen zum Thema IT-Sicherheit. Etwa 450 Aussteller präsentieren sich zu Bereichen wie Hardwareausfällen, Diebstahl von Speichermedien, Daten- und Hardwaresicherung, Internet- und Netzwerk-Sicherheit und Hackerangriffen.

Wann und Wo?

it-sa

10. bis 12. Oktober 2017

Messe Nürnberg

Cloud Expo Europe

In der deutschlandweit größten Veranstaltung für Einkäufer und Entscheider in den Bereichen Cloud und Rechenzentren werden dieses Jahr über 200 Referenten zur Wort kommen. Ebenso viele Aussteller sind für die Messe in Frankfurt innerhalb des Konferenzprogramms geplant.

Wann und Wo?

Cloud Expo Europe

28.11. bis 29. November 2017

Messe Frankfurt

 

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Beitrag vom 25. Januar 2017

Seiten erstellen in WordPress

Wie werden Seiten in WordPress erstellt?

Im Prinzip fällt alles, was kein Blogartikel ist, unter die Kategorie „Seiten“. Das sind z.B. die Startseite, das Impressum, eine Seite zur Kontaktaufnahme oder eine Seite zur Präsentation des Dienstleistungsangebots. Das Erstellen von Seiten in WordPress funktioniert fast genauso wie die Erstellung von Blogbeiträgen. Wenn Sie also bereits Beiträge erstellt haben, wird Ihnen auch das Erstellen von Seiten keine Schwierigkeiten bereiten.

Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie die Seiten-Erstellung in WordPress funktioniert und welche weiteren Einstellungen bzw. Anpassungen zu beachten sind.

Der kurze Weg zur neuen Seite im WordPress-Backend

Seiten in WordPress sind nicht in jedem Fall als statische Seiten zu bezeichnen, denn mit der Funktion „Seitentypen“ wurde WordPress um ein sehr flexibles, vielfältiges Werkzeug ergänzt, das großen Anteil an der System-Entwicklung hin zu einem vollwertigen CMS hatte. Dazu jedoch mehr in einem separaten Blogbeitrag.

Doch nun die Schritte zur neuen WordPress-Seite:

1. Für das Erstellen einer neuen Seite klicken Sie im Hauptmenü links auf „Seiten“ und anschließend auf „Erstellen“, also analog zu den Beiträgen. Alternativ können Sie auch innerhalb der Seitenübersicht auf „Erstellen“ klicken (oben in der Übersicht neben „Seiten“).

2. Es erscheint wie bei den Beiträgen ein Texteditor, durch den Sie Ihre Seite mit „Leben füllen“, sprich:

– Im Titelfeld geben Sie den Seitentitel an, dieser Titel erscheint in der Navigation.

– Im Textfeld geben Sie wie bei der Beitragserstellung Ihren Text ein und formatieren ihn entsprechend.

Anpassungen der WordPress-Seite

Die Veröffentlichungsoptionen entsprechen genau denen der Beiträge. Sie können also die Seite zunächst als Entwurf speichern und zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen oder sich eine Vorschau der Seite anzeigen lassen.

Unterschiede zu den Beiträgen gibt es jedoch in Form der „Attribute“ (unter dem Veröffentlichungsmenü). Bei Seiten gibt es keine Einordnung nach Kategorien oder die Vergabe von Tags wie im Blog, was ja bei einer statischen Seite auch wenig Sinn macht. Stattdessen haben Sie mit den Attributen die Möglichkeit, die Seite optisch und hinsichtlich ihrer Erscheinung in der Navigation anzupassen.

Das funktioniert innerhalb des Menüpunkts „Attribute“ wie folgt:

Eltern

Hier legen Sie die Hierarchie der Seite fest, d.h., ob die Seite im Hauptmenü oder als eine Unterseite einer bestehenden Seite eingeordnet werden soll.

Template

Unter Template wählen Sie die Designvorlage für die Seite aus. In der Regel nutzt man zwar für jede Seite das gleiche Design, der Inhalt kann aber eine bestimmte Vorlage (z.B. zweispaltig statt einspaltig) notwendig machen, die vom Standard abweicht.

Reihenfolge

In dieser Auswahl legen Sie fest, an welcher Stelle die Seite in der Navigation erscheinen soll, also an erster, zweiter, dritter usw. Im Gegensatz zur „Eltern“-Einstellung ordnen Sie die Seite also innerhalb der gleichen Ebene.

 

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Beitrag vom 3. Januar 2017

WordPress Backend-Oberfläche – Dashboard, Beiträge usw.

Das WordPress Backend – Überblick über die Backend-Funktionen

Das Backend von WordPress wirkt im Vergleich zu einem herkömmlichen CMS wie Joomla, Drupal oder Typo3 sehr übersichtlich und aufgeräumt. Die Navigation und Bezeichnungen der Menüpunkte ist sehr intuitiv gestaltet, sodass die ersten „Gehversuche“ Ihnen recht leicht fallen werden. Und damit Sie auch gleich wissen, welche Funktionen sich hinter den Menüpunkten im Backend verbergen, haben wir für Sie das Wichtigste in einem Überblick zusammengefasst.

Das Dashboard – hier läuft alles zusammen

Das Dashboard ist die Übersicht, die Ihnen direkt nach dem Einloggen angezeigt wird, sozusagen der Startbildschirm des WordPress Backend. Hier finden Sie alle wichtigen Mitteilungen auf einen Blick, z.B. einen Überblick zu allen Beiträgen, Seiten und den letzten Aktivitäten.

Menüleiste oben links

Über einen Klick auf „+ Neu“ öffnet sich ein Menü, über das Sie ohne Umwege neue Beiträge, Dateien, Seiten oder Benutzer erstellen können.

Das Sprechblasensymbol verweist auf neue Kommentare.

Das Kreissymbol zeigt an, ob es Updates für WordPress gibt.

Über das Häuschen-Symbol gelangen Sie zur Frontend-Ansicht Ihrer Website/Ihres Blogs. Möchten Sie vom Frontend wieder ins Backend wechseln, klicken Sie einfach links oben auf „Dashboard“.

Menüleiste oben rechts

Hier finden Sie – über den Klick auf Ihren Benutzernamen – den Zugriff zur Bearbeitung Ihres Profils sowie den Abmeldebutton.

Unter „Hilfe“ sind die wichtigsten Punkte zur Nutzung und Funktionsweise der jeweiligen Inhalte der Haupt- und Untermenüpunkte angegeben, d.h. je nachdem, wo Sie sich innerhalb der Navigation befinden, erhalten Sie über den Hilfe-Button Unterstützung bzw. Details zum jeweiligen Menüpunkt.

Über „Optionen“ können Sie die Dashboard-Ansicht individualisieren, je nachdem, welche Information Ihnen nach dem Einloggen besonders wichtig ist. Wie beim Hilfe-Menüpunkt gibt es auch die „Optionen“ auf jeder Seite im Backend, Sie können neben dem Dashboard also auch alle anderen Seiten im Backend nach Ihren Wünschen individualisieren.

Linke Werkzeugleiste

Hier finden Sie die Hauptnavigation. Wenn Sie mit der Maus über einen Menüpunkt fahren, klappt das Untermenü auf (das Ganze ist natürlich auch über Anklicken des Hauptmenüpunkts möglich).

Beiträge

„Alle Beiträge“ liefert Ihnen eine Übersicht zu allen bisher erstellten Beiträgen.

„Erstellen“ ist sicher ebenso selbsterklärend – über diesen Punkt erstellen Sie einen neuen Beitrag, gelangen also zum Texteditor.

Über „Kategorien“ und „Schlagwörter“ können Sie entsprechend neue Kategorien und Schlagwörter anlegen bzw. löschen.

Medien

In der Medienübersicht sind alle Medien aufgelistet und können über die oben angegebenen Filter nach Typ und Zeit geordnet werden. Möchten Sie neue Bilder, Videos usw. hochladen, wählen Sie „Datei hinzufügen“.

Seiten

„Alle Seiten“ liefert Ihnen wie bei Beiträgen einen Überblick aller vorhandenen Seiten, über „Erstellen“ erzeugen Sie eine neue Seite. Im Gegensatz zu den Beiträgen sind die Seiten statisch, also z.B. die Startseite einer Website oder die Impressum-Seite.

Kommentare

Über diesen Menüpunkt gelangen Sie zu allen bisherigen Kommentaren zu Ihren Beiträgen. Sie können dort die Kommentare freischalten, darauf antworten oder die Kommentare löschen.

Design

An Aktionen unter dem Punkt „Design“ sollten Sie sich erst mit etwas mehr Erfahrung in WordPress ausprobieren, denn Änderungen bzw. Anpassungen wirken sich sehr stark auf die Optik der Website und mitunter auch auf die Bedienung für den Nutzer aus.

„Themes“ zeigen Ihnen alle installierten Themes an. Das aktuelle erkennen Sie an der dunklen Markierung. Sie können hier neue Themes installieren und bestehende anpassen.

Anpassungen am Seitendesign nehmen Sie über die Menüpunkte „Menüs“ und „Widgets“ vor.

Unter „Header“ gelangen Sie zur Anpassung des Headerbildes.

Über „Hintergrund“ können Sie das Hintergrundbild Ihres Blogs/Ihrer Seiten anpassen.

Schließlich gibt es noch den „Editor“, den Zugang zum Webseiten-Code.

Benutzer

Hier sind alle Personen hinterlegt, die Zugriff auf das Backend haben sowie deren jeweilige Berechtigungen.

Plugins

Im Menüpunkt zeigt eine Zahl an, ob Updates für die installierten Plugins vorhanden sind. Unter „Installierte Plugins“ können Sie vorhandene Plugins aktivieren, deaktivieren oder aktivieren. Neue Plugins fügen Sie über den Menüpunkt „Installieren“ hinzu.

Werkzeuge

Dieser Punkt ist für Sie als Anfänger sicher nicht relevant, wird also nur der Vollständigkeit halber mit aufgeführt. Über Werkzeuge können Sie Daten von Seiten, Beiträgen und Medieninhalten exportieren, um Sie bei einem Umzug in die neue WordPress-Installation zu importieren.

Einstellungen

Unter diesem Menüpunkt finden Sie zahlreiche wichtige Anpassungsmöglichkeiten für Ihre Seiten.

So können Sie hier z.B. einen Titel und Untertitel für Ihre Seite vergeben (wichtig für die Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen). Apropos Suchmaschinen: Einstellungen für Google und Co. sind unter „Schreiben“ und „Lesen“ möglich, z.B. Angaben zur Indexierung der Seiten und die Erstellung lesbarer URLs über „Permalinks“.

„Diskussionen“ ermöglichen Einstellungen bei der Kommentarfunktion sowie Benachrichtigungen über Kommentare.

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Beitrag vom 29. November 2016

Wann ist ein Umzug zu einem anderen Hoster sinnvoll?

Hoster wechseln – Wann ist der Domainumzug sinnvoll?

Ein Hosterwechsel ist in der Regel recht aufwändig – Datenbank sichern, Daten übertragen, Mail-Postfächer umziehen usw. Nicht selten kommt es dabei zu Ausfällen, die vor allem bei einer kommerziell genutzten Website sehr schädlich sein können. Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, wird der Hosterwechsel daher gern vermieden. Es gibt aber Situationen, die einen Umzug zu einem anderen Hoster notwendig machen, z. B. weil sich dessen schlechte Performance negativ auf die Website auswirkt.

Wir zeigen Ihnen, in welchen Fällen Sie einen Hosterwechsel unbedingt in Betracht ziehen sollten.

Gründe für einen Hosterwechsel

1. Schlechte Webseitenperformance

Eine schlechte Webseitenperformance wie z.B. eine geringe Ladezeit oder gar Ausfälle der Website können einerseits an der Seite selbst oder am Hoster liegen. Sie sollten daher zunächst überprüfen, ob Ihre Seite selbst der Verursacher ist. Für die Ladezeit gibt es zahlreiche kostenlose Tools wie z.B. PageSpeeds Insights von Google oder webpagetest.org. Sind die Verzögerungen und Ausfälle auf den Hoster zurückzuführen, ist ein Wechsel in jedem Fall empfehlenswert, denn eine Website, die nicht zuverlässig funktioniert, wird weder bei Google noch beim Nutzer gut ankommen.

Es kann natürlich auch sein, dass die Website mittlerweile zu umfangreich für den gewählten Tarif geworden ist und vielleicht einfach ein Upgrade beim gleichen Hoster die Probleme löst. Ist dieses Upgrade nicht möglich, sondern nur durch einen manuellen Umzug erreichbar, sollte ebenfalls ein anderer Hoster gewählt werden, denn Upgrades sind bei den meisten Hostern ohne Aufwand für den Webseitenbetreiber möglich und kosten nur wenig bzw. sind teilweise sogar kostenlos.

2. Schlechter Support

Solange die Website gut läuft, mag ein schlechter Support ein kleineres Problem sein, schwierig wird es dann aber, wenn schnelle Hilfe gefragt ist, z.B. beim Webseitenausfall, bei Fehlermeldung oder bei Fragen zur Einrichtung. Hierbei ist es zum Beispiel extrem wichtig, dass der Hoster an 365 Tagen im Jahr für seine Kunden kostenlos (ohne teure Servicenummer) erreichbar ist. Probleme oder Fragen können auch am Wochenende oder an Feiertagen auftreten. Da ist es wichtig, dass der Anbieter erreichbar ist und kompentent helfen kann, damit man schnell weiter arbeiten kann.

3. Hoster-Lösungen passen nicht zu den eigenen Vorstellungen

Es kann auch sein, dass die vom Hoster angebotenen Lösungen einfach nicht dem entsprechen, was Sie sich beim Managen der Website vorstellen, auch wenn es zu Beginn der Website-Entwicklung vielleicht gepasst hat.

4. Standort der Server

Auch ein Serverstandort außerhalb von Deutschland kann ein großes Problem darstellen. Nur bei einem Serverstandort in Deutschland kann man sicher sein, dass die Daten gemäß den strengen deutschen Datenschutzgesetzen verarbeitet werden müssen. Einige Provider ziehen die Server, auch während der Vertragslaufzeit, aus Kostengründen ins europäische Ausland ab.

Neuen Hoster sorgfältig auswählen

Auch wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte zutreffen, sollten Sie den Hosterwechsel keineswegs übereilt angehen. Schauen Sie sich den neuen Hoster ganz genau an, bevor Sie den Wechsel durchführen. Bewertungen und Empfehlungen sind hierbei ein guter Ansatzpunkt. Aber auch die Details der Leistungen sollten Sie ganz genau auf Ihre Vorstellungen und Wünsche hin überprüfen. Prüfen Sie auch, ob es eine gesonderte Hotline für Neukunden gibt. Meistens sind solche Hotlines deutlich besser erreichbar und die Mitarbeiter freundlicher, als Hotlines für Bestandskunden. Prüfen Sie auch alternative Möglichkeiten den Support zu kontaktieren, gibt es z. B. einen Live-Support-Chat?

Natürlich möchten Sie als Kunde auch nicht die Katze im Sack kaufen. Schauen Sie sich daher nach Sicherheiten um. Bietet der Wunschprovider Ihnen eine Absicherung an wie z. B . eine 100% Zufriedenheitsgarantie inkl. Geld-zurück-Garantie an? Und wenn ja, ist diese zeitlich unbegrenzt, solange Sie Kunde sind oder gilt diese nur für einen limitierten Zeitraum?

Nehmen Sie sich Zeit und prüfen Sie genau. Beim Hosting geht es um Vertrauen. Es geht um Ihre Daten und Ihr Geschäft. Eine überhastete Entscheidung kann im Schlimmstenfall viel Geld kosten!

Hilfe beim Umzug gewünscht? Kein Problem!

Sobald Sie sich für einen Provider entschieden haben, geht es um den Umzug Ihrer Daten und Domains. Ein Providerwechsel kann extrem viel Arbeit verursachen, wenn viele Websites und E-Mails umgezogen werden wollen. Auch ist es nicht immer leicht, solche Arbeiten zu erledigen, ohne dass es zu einem Ausfall in der Erreichbarkeit kommt. Möchten Sie sich nicht mit Fallstricken und Problemen beschäftigen, die bei einem Providerwechsel auftreten können? Und vor allem, möchten Sie sich viel Arbeit und möglichen Ärger ersparen?

Kein Problem! Der webgo Support hilft gerne weiter. Kontaktieren Sie bei Bedarf einfach unsere Kundenbetreuung. Wir beraten Sie gerne und führen bei Interesse auch den Umzug komplett (inkl aller Websites und E-Mails) für Sie durch. Auch bei Fragen zum Domainumzug sind wir natürlich gerne für Sie da!

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