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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 9. Februar 2017

IT Events: Überblick über wichtige Veranstaltungen/Messen 2017 für Entwicklung/Internet Infrastruktur/Cloud Services

2017: 6 wichtige IT Events für Entwicklung, Cloud, Hosting und Internet-Infrastruktur

Ob Prozessoptimierung, Digitalisierung, Webentwicklung, Cloud Computing oder IT-Sicherheit – auch 2017 finden wieder zahlreiche Messen im Bereich IT und Internet Infrastruktur statt. Wir haben aus dem vielfältigen Messe- und Kongressangebot 6 IT Events ausgewählt und stellen diese kurz vor.
Alle Messen entdecken…


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Beitrag vom 26. April 2016

nTLD – Was ist das und gibt es SEO-Vorteile?

Die neuen Top Level Domains (kurz nTLD) und Ihre SEO Relevanz

Seit März 2013 werden Schritt für Schritt neue generische Domains eingeführt, z.B. .berlin, .blog, oder .shop. Durch die vielen neuen Domain-Gestaltungsmöglichkeiten rückt auch der Punkt SEO in den Fokus, denn gerade die Kennzeichnungen in regionaler oder branchenspezifischer Hinsicht lassen vermuten, dass sich hier an der Ranking-Schraube drehen lässt. Inwieweit eine nTLD für SEO Vorteile bringen kann und für wen sie überhaupt sinnvoll sind, zeigen wir im heutigen Beitrag.

Nähe und Zugehörigkeit betonen
Mit einer Domain-Endung wie .berlin oder .florist können Unternehmern nun viel besser ihren Standort oder das Geschäftsumfeld betonen. Damit ergeben sich eine Reihe interessanter Kombinationsmöglichkeiten und viele bekommen doch noch Ihre Wunschdomain, die ihnen mit den bisher üblichen Endungen wie .com oder .de nicht mehr zur Verfügung stand. Durch die neuen Domainendungen ist nun ein viel präziserer Bezug auf eine Region, einen Ort, eine Branche oder sogar eine Nische möglich. Das ruft wiederum SEOs auf den Plan, die neben der Keyword-Optimierung in der URL auch die Domainendung zur Verbesserung des Rankings nutzen möchten.

Besseres Ranking dank genauerer Domainzuordnung?
Dass dieser regionale oder branchenspezifische Bezug Vorteile für SEO bringt, wird aber von Google, genauer gesagt vom Webmaster Trends Analyst John Mueller, bestritten. Laut seiner Aussage würden die neuen TLDs genauso behandelt wie andere generische TLDs, ein Keyword in der Domainendung würde keinen Rankingvorteil bringen. Eine ähnliche Aussage gab es übrigens auch schon kurz nach der Einführung der neuen Domains im März 2013 von Matt Cutts. Er sagte, es hätte keinen Sinn, sich nur eine neue Domain mit neuer Endung registrieren zu lassen in der Hoffnung, damit besser zu ranken.

Soweit die Aussagen von Google. Untersuchungen in der SEO-Szene haben jedoch gezeigt, dass es beim lokalen Ranking doch Vorteile gibt. Das hat z.B. Searchmetrics Mitte 2014 in einer Ad-Hoc-Untersuchung zur Domainendung .berlin festgestellt. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig Vergleichsmöglichkeit, da nur wenige URLs mit dieser Endung existierten. Und das hat sich bis zum heutigen Tag kaum geändert. Momentan nutzen nur etwa 0,018 % aller vergebenen Domains eine der neuen TLDs. Deshalb kann man zum jetzigen Zeitpunkt auch nur wenig Aussagen darüber treffen, inwieweit sie sich auf das Userverhalten auswirken. Denn immerhin ist mit den neuen Domainendungen nicht nur die Zuordnung zu einer Region oder Branche möglich. Es ergeben sich auch sehr viele kreative Möglichkeiten, die bei der Google-Suche durchaus den Unterschied zwischen Klick und Weitersuchen machen können.

nTLD – für wen sind sie geeignet?
Auch wenn die neuen Top Level Domains aus algorithmischer Sicht keinen Vorteil bringen mögen, so sind sie zumindest unter ganzheitlichen, langfristig ausgerichteten Marketingaspekten eine Überlegung wert. Allerdings nur für diejenigen, die eine neue Website erstellen. Für bereits bestehende Seiten, die schon unter der alten Domain etabliert sind, ist ein Wechsel höchstwahrscheinlich mit mehr Aufwand statt Nutzen verbunden. Hier ist es in den meisten Fällen sinnvoller, Zeit und Geld in die Optimierung der schon vorhandenen Seite zu setzen.

Wir bieten bereits jetzt fast alle aktuell verfügbaren ngTLDs an. Und es kommen jeden Monat weitere TLDs hinzu.

Eine Übersicht unserer günstigen Domainpreise finden Sie unter dem folgenden Link:

webgo Domainpreise


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Beitrag vom 19. Januar 2016

Website-Analyse-Tools: Die Google Search Console

Was sich hinter der Google Search Console verbirgt und wie man die eigene Webseite durch die Augen von Google sieht

Mithilfe der Webanalyse können Sie viele wichtige Performance-Faktoren Ihrer Website überprüfen und entsprechend optimieren. Technische Bereiche werden genauso unter die Lupe genommen wie inhaltliche Bereiche bzw. Aspekte, die unter die Benutzerfreundlichkeit fallen. Für die Analyse stehen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Tools zur Verfügung, von denen wir einige in unserer neuen Beitragsreihe in regelmäßigen Abständen vorstellen möchten.
Den Anfang nimmt die Google Search Console (bis April 2015 „Webmaster-Tools“). Wir zeigen, wie Sie sich bei der Search Console anmelden und was Sie damit auf Ihrer Website überprüfen bzw. optimieren können.

Website bei Search Console anmelden

Die Anmeldung läuft über folgende Adresse: www.google.com/webmasters/tools/. Wenn Sie schon einen Google-Dienst nutzen, können Sie dessen Anmeldedaten verwenden, da alle Google-Dienste verknüpft sind.

Wenn Sie sich bei der Search Console eingeloggt haben, fügen Sie Ihre Website hinzu. Danach müssen Sie noch verifizieren, dass Sie der Besitzer dieser Website sind. Nutzen Sie hierfür am besten die von Google empfohlene Methode per HTML-Datei-Upload, da dies in der Regel am einfachsten umzusetzen ist: Sie laden sich eine HTML-Bestätigungsseite herunter und laden diese dann per FTP in das Hauptverzeichnis der Domain. Die Bestätigung der Verifizierung erhalten Sie in der Search Console unter „Nachrichten“.

Falls Sie keinen FTP-Zugriff haben, können Sie die Verifizierung auch über die folgenden Vorgehensweisen hinzufügen:

– Meta-Tag in HTML-Code hinzufügen
– neuen DNS Datensatz hinzufügen
– Google-Analytics oder Tag Manager Konto nutzen

Wie Ihr Eure DNS Einstellungen bei webgo ändern könnt, erklären wir Euch in unserem FAQ Beitrag „Wie ändere ich die DNS Einstellungen einer Domain?“. Eine detaillierte Anleitung gibt es in der Google Search Console Hilfe.

Die eigene Website aus den Augen Googles sehen

Das kostenlose, einfach überschaubare Tool liefert Ihnen wertvolle Hinweise dazu, wie Google bzw. die Crawler Ihre Seite sehen. Wir gehen im Folgenden die Hauptoptionen durch und beschreiben kurz, was Sie daraus für die Optimierung Ihrer Website entnehmen können.

Darstellung der Suche

Unter diesem Punkt zeigt Ihnen das Tool an, ob Sie strukturierte Daten verwenden. Diese sind ein wichtiges Signal für Google, denn sie helfen dabei, eindeutig die Webseiteninhalte an die Suchmaschine zu übermitteln. Weiterhin können Sie hier mithilfe des Data Highlighters Ihren Produkten oder Dienstleistungen zusätzliche Informationen hinzufügen, die in den Suchergebnissen als sogenannte Rich Snippets angezeigt werden. Im Bereich HTML-Verbesserungen zeigt Ihnen das Tool Verbesserungsmöglichkeiten für den HTML-Code an, z.B. bei den Meta-Description oder den Title-Tags.

Suchanfragen

In diesem Bereich erfahren Sie, über welche Keywords Ihre Seiten angezeigt werden (Impressionen) und bei welchen Keywords die meisten Klicks zu verzeichnen sind. Einschränkungen der Analyse sind z.B. nach Land, Suchtyp, Gerät und Zeitraum möglich.

Außerdem können Sie unter „Suchanfragen“ herausfinden, welche Seiten auf Ihre Seiten verweisen, d.h. wie Ihre Backlinkstruktur aussieht, und wie gut Ihre Seiten auf Mobilgeräten funktionieren.

Google-Index

Die Rubrik „Google-Index“ verrät, wie viele bzw. welche Seiten indexiert sind. Weiterhin können Sie hier erkennen, wie Google Ihre Seite hinsichtlich der Keywords einordnet: Sie geben ein Keyword ein und erhalten anschließend eine Übersicht darüber, wie oft es auf der gesamten Website sowie auf den Unterseiten vorkommt. Dadurch können Sie z.B. überprüfen, ob Google eine Seite wirklich so „interpretiert“, wie Sie es sich wünschen.

Crawling

Hier geht es um wichtige technische Funktionen der Website wie z.B. die robots-txt, Weiterleitungen und Sitemaps. Sie können z.B. Seiten crawlen lassen, um sicher zu gehen, dass sie auch indexiert werden.

Fazit:

Mit der Google Search Console bleiben Sie immer auf dem Laufenden über die Performance Ihrer Website. Sie erkennen schnell, ob es technische oder inhaltliche Fehler gibt und erhalten genaue Angaben darüber, wo diese Fehler liegen. Wichtig ist natürlich, dass Sie das Tool regelmäßig nutzen, um schnell Fehler erkennen und entsprechend beheben zu können.


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Beitrag vom 7. Januar 2016

Jetzt neu: PHP 7 steht in allen Webhosting Paketen ab sofort zu Auswahl

Es war einmal vor fast 12 Jahren im Jahre 2004, da hat das PHP Projekt die Version 5 veröffentlicht. Nun endlich, machen die Entwickler hinter dem OpenSource Projekt einen gewaltigen Sprung nach vorne und haben einen neuen Major Release veröffentlicht: PHP 7

Warum überspringt PHP in der neuen Version den 6er Release?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Version PHP 6 eigentlich bereits für 2009 geplant war. Als die PHP Entwickler nach der Version 5.2 eine Version mit nativer Unicode-Unterstützung planten, sollte diese die Versionsnummer 6 tragen. Viele Verlage und Autoren haben daher bereits Bücher für PHP 6 geplant und teilweise auch veröffentlicht. Nachdem die native Unicode-Unterstützung vorerst wieder gestrichen wurde, hat man sich dann doch für die Versionsnummer 5.3 entschieden.

Das PHP Projekt wollte daher nun nicht mit der Version 6 weitermachen, da die Befürchtung im Raum stand, dass dies bei Entwicklern Verwirrung wegen der ursprünglichen PHP 6 Version verursachen könnte. Daher hat man sich dafür entschieden direkt mit der Version 7 weiterzumachen.

Was ist neu in PHP 7?

PHP 7 hat zu Recht eine neue Major Release Nummer erhalten. Es bringt viele Veränderungen und Optimierungen mit sich.

Alleine die Performance-Optimierungen können sich sehen lassen. PHP 7 verarbeitet mehr als doppelt so viele Anfragen pro Sekunde als PHP 5.6!

Fast von Anfang an, hat PHP eine ganz besondere Beziehung zu der freien SQL Datenbank MySQL und bot mit ext/mysql eine Schnittstelle zu ihr an. Diese extrem alte API fehlt in PHP 7, nachdem Sie seit der Version 5.5 bereits als überholt (deprecated) markiert war. Sie sollten daher vor der Umstellung auf PHP 7 darauf achten, Ihr Script mit einer alternativen Verbindung zur Datenbank auszustatten bzw. zu konfigurieren. Wir empfehlen hier den Einsatz von mysqli! Mit mysqli können Sie künftig weiterhin eine Verbindung zu Ihren bestehenden MySQL / MariaDB Datenbanken herstellen.

Alle Neuerungen und wichtige Informationen zum Umstieg von PHP 5.6 auf PHP 7 finden Sie unter folgendem Link:

http://php.net/manual/de/migration70.php

PHP 7 ab sofort für alle webgo Webhosting Kunden verfügbar

Als Webhosting Kunde von webgo können Sie künftig zusätzlich die neue PHP Version für Ihren Webspace auswählen und nutzen. Ihnen stehen damit somit nun insgesamt fünf PHP-Versionen zur Auswahl zur Verfügung. Eine Anleitung zum Wechsel der PHP-Version finden Sie unter folgendem Link:

webgo Hilfe – Wie ändere ich die PHP-Version?


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Beitrag vom 15. Dezember 2015

Ladezeiten optimieren – Tipps für eine bessere Websiteperformance

Die Ladezeiten einer Website wirkt sich auf deren Ranking aus, auch wenn die Zeit nur ein kleiner Faktor von vielen ist. Noch wichtiger ist die Ladezeit aber in Hinblick auf die Nutzererfahrung. Oder möchten Sie etwa ständig warten, bis sich die Seite aufgebaut hat? Sicher nicht. Es ist daher enorm wichtig, dass Sie die Ladezeiten optimieren, um Ihren Besuchern ein bestmögliches Surferlebnis bieten zu können.

Wir stellen Ihnen die Ursachen vor, die derartige Verzögerungen auslösen und zeigen Ihnen ein paar Beispiele, wie Sie die Ladezeit Ihrer Seite verbessern.

Erst analysieren, dann Ladezeiten optimieren

Die Ladezeit einer Website kann durch sehr viele technische Aspekte beeinflusst werden. Ursachen sind z.B.:

– große Datenmengen auf der Website
– große Bilder
– Server ist zu langsam
– Komprimierungen sind nicht aktiviert
– Datenbanken arbeiten langsam

Sie müssen also zuerst herausfinden, wo der der Fehler liegt. Dafür gibt es eine Reihe von Analyse-Tools. Auch Google stellt ein derartiges Tool zur Verfügung: Google PageSpeed Insights. Das Tool ist kostenlos und analysiert den gesamten Ladevorgang. Es testet also nicht einfach die Zeit, bis die Seite vollständig geladen ist, sondern überprüft mehrere Faktoren. Als Ergebnis erhalten Sie einen Wert (PageSpeed) zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto besser ist die Performance Ihrer Website.

Das Tool liefert aber nicht nur den Wert, sondern gibt auch an, wo die Schwachstellen liegen und wie diese behoben werden können. Es ist allerdings kaum möglich, den maximalen Wert zu erreichen und das ist auch nicht sinnvoll. Bereits ein Wert, der höher als 90 liegt, verlangt, dass Sie alle interaktiven Features und externe Scripte deaktivieren, die sich natürlich deutlich beim Laden bemerkbar machen. Das wiederum würde aber die Nutzbarkeit der Seite negativ beeinflussen.

Arbeiten Sie also nicht stur auf einen bestimmten Wert hin, sondern überlegen Sie immer, wie wichtig die Funktion ist, um den Nutzern ein positives Erlebnis auf Ihrer Website zu ermöglichen.

Beispiele zur Ladezeitenoptimierung

Im Folgenden stellen wir Ihnen 5 konkrete Fälle vor, die sich auf die Ladezeit auswirken und zeigen Ihnen die Optimierungsmöglichkeiten:

Javascript und CSS Datensätze zu groß

Auch Kleinigkeiten können die Ladezeit verbessern, wenn sie in einer großen Masse auftreten wie die sogenannten Whitespaces in CSS und Javascript. Durch die Entfernung dieser unnötigen Leerzeichen können Sie die Webseitengröße um bis zu 21 Prozent verringern. Das lässt sich über Tools realisieren wie z.B. JSMin oder YUI Compressor.

Position von CSS- und Javascript-Dateien im Quellcode

Wenn Sie die JS- und CSS-Dateien an den Anfang im Code stellen, könnte es bei einem langsamen Server sein, dass der Bildschirm eine ganze Weile weiß bleibt – so lange, bis die ganze Java-Datei geladen ist. Das können Sie dadurch lösen, indem Sie JS in den Footer des Quellcodes einbauen und CSS in den Header. Der Nutzer sieht dann sofort den für ihn wichtigen Webseiteninhalt. Call-To-Action-Buttons, die erst etwas später im „Laufe des Webseitenbesuchs“ eine Rolle spielen, werden eben erst etwas später nach dem Klick geladen.

Zu große Bilder

Da Bilddateien wesentlich größer als Textelemente sind, bilden sie oft auch den höchsten Datenanteil an einer Seite. Am besten optimieren Sie die Bilder schon vor dem Einfügen durch ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Speichern Sie sie einfach im Webseitenformat ab und reduzieren Sie damit die Datengröße.

Möglich ist auch die Auslagerung der Bilder durch ein CDN, ein Content Delivery Netzwerk, sofern sehr viele Bilder auf der Website vorhanden sind. Sie liegen dabei auf einem externen Server, was ein schnelleres Laden ermöglicht.

Dokumente auf dem Server sind zu groß

Achten Sie darauf, die Dokumente in komprimierter Form zur Verfügung zu stellen. Möglich ist das z.B. in Form von gzip-komprimierten Inhalten. Das funktioniert sowohl mit IIS-Servern als auch mit Apache-Servern.

Servercache

Der Servercache sollte nur in Ausnahmefälle geleert werden, z.B. bei wichtigen Updates, die sofort umgesetzt werden müssen. Bei im Browser-Cache gehaltenen Daten, die per HTTP übertragen werden, empfiehlt es sich, ein Ablaufdatum einzurichten. Hier sollten Sie aber darauf achten, einen guten Mittelweg zu finden zwischen: Datum nicht zu knapp bemessen und Webseiteninhaltsanzeige nicht behindern.

Dieser Beitrag soll Ihnen erstmal einen groben Überblick über die Möglichkeiten der Ladezeitoptimierung geben. Wir werden in künftigen Blogbeiträgen noch detaillierter auf die einzelenen Möglichkeiten der Optimierung eingehen.


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Beitrag vom 5. Februar 2014

Endlich: Die ersten neuen gTLDs gehen online

ICANN Logo Die Vergabestelle (ICANN) für generische Top-Level-Domains (gTLD) wird dieses Jahr bekanntermaßen fast 600 neue Domainendungen (newgTLDs) veröffentlichen.

Sieben von den neuen Top-Level-Domains (newgTLDs) gehen ab heute online. Hierbei handelt es sich um die Endungen .bike, .clothing, .guru, .holdings, .plumbing, .singles und .ventures. In den kommenden Wochen und Monaten folgen weitere der neuen Endungen. Denn: Alle neuen gTLDs gehen im Laufe dieses Jahres sukzessive online!

Mit den neuen Domainendungen wird das Internet noch spannender als es jetzt schon ist. Hierdurch ergeben sich viele tolle Möglichkeiten. So kann man bei der Eingabe einer „.shoes“ Domain fast sicher sein, dass man auf einer Seite landet, die sich mit Schuhen befasst oder verkauft. Aber auch Wortspiele wie heimat.land sind hierbei möglich. 🙂 Auch und gerade im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung) werden die neuen Endungen eine wichtige Bedeutung einnehmen. Man kann zum Beispiel davon ausgehen, dass Google die Domain sportartikel.shop höher wertet, als die Domain sportartikelshop.de

Seit heute 17 Uhr haben Sie die Möglichkeit den ersten „kleinen“ Teil der neuen gTLDs bei uns verbindlich zu registrieren: .bike, .clothing, .guru, .holdings, .plumbing, .singles und .ventures.

Registrieren Sie jetzt ganz einfach über Ihr Kundenmenü auf unserer Website Ihre persönliche Wunschdomain, bevor es jemand anders tut. Klicken Sie dafür bitte auf den folgenden Link und loggen Sie sich ein: Neue Domain registrieren
Hier haben wir Ihnen die Domains nieder geschrieben, die in naher Zukunft online gehen: Ab dem 12.02.2014.camera, .equipment, .estate, .gallery, .graphics, .lighting, .photography

Ab dem 19.02.2014.construction, .contractors, .kitchen, .land, .technology, .today

Ab dem 26.02.2014.diamonds, .tips, .voyage

Ab dem 05.03.2014careers, .photos, .recipes, .shoes

Ab dem 12.03.2014.cab, .company, .limo

Natürlich werden bei uns im Laufe des Jahres alle wichtigen neuen gTLDs online gehen. Den Start der Registrierung und die Preise erfahren wir aber immer kurz vorher. Wir werden Sie in unserem Blog und bei Facebook natürlich ständig auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie eine der neuen gTLDs registrieren möchten, die noch nicht offiziell verfügbar ist, dann können Sie diese bei uns gerne vorregistrieren. Senden Sie uns hierzu einfach eine Nachricht aus Ihrem Kundenmenü – Kontaktformular und teilen uns dabei Ihre Wunschdomains mit. Bitte beachten Sie, dass die Vorregistrierungen unverbindlich sind.

Die Vorregistrierungen werden am Starttag der jeweiligen gTLD nachdem „First-Come First-Serve“-Prinzip registriert. Das heißt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 🙂 Am Starttag senden praktisch alle Provider die Vorregistrierungen ihrer Kunden zur gleichen Uhrzeit an die ICANN und dann entscheidet im Endeffekt das Los, wer die Domain am Ende bekommt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den neuen Endungen und bei Fragen, können Sie sich (wie immer 🙂 ) gerne an uns wenden.


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Beitrag vom 15. Oktober 2013

Contao, Drupal, Joomla oder TYPO3 – welches CMS macht das Rennen?

Über 2.000 unterschiedliche CMS Lösungen sind aktuell im Umlauf. Prüft man diese auf Standards, trennt sich die Spreu vom Weizen:
– differenzierte Rechte- und Rollenvergabe
– Modultechnik für verschiedene Zugriffsoptionen
– Differenzierung zwischen Design, Struktur und Code
– suchmaschinentauglicher Code
– kontinuierliche Updates

So laufen heute Drupal, TYPO3, Contao und Joomla! im Rennen um die Gunst unserer Kunden.
Schauen wir uns die Pferdchen mal an:

Drupal hat 2001 der belgische Informatiker Buytaert entwickelt und werbewirksam verbreitet: Vom Weißen Haus bis Britney Spears – Websites von Drupal.
Es hat über 4000 Module für interaktive Funktionen wie Foren, RSS-Feed oder Blogs.
Genannte Standards werden erfüllt, gut ist die Benutzeroberfläche: Man schreibt gleich auf der Seite, die verändert werden soll.
Schönheitsfehler: Drupal unterstützt Versionen nicht abwärtskompartibel. Die Umrüstung auf eine neue Version erfordert aufwendige Neuprogrammierung aller Module.

TYPO3 kam 1997 aus dem dänischen Stall von Kasper Skärhoj. Version 4 und 5 wurden dann von zwei verschiedenen Teams weiterentwickelt. TYPO3 ist ein Profitool und stellt hohe Anforderungen an Hoster und Entwickler. Problem ist, das man dieses Pferd nur mit der spezifischen Sprache TypoScript bändigen kann – was die Zahl der potenziellen Nutzer einschränkt. Es ist funktional, verbreitet und bietet SAP-Schnittstellen. Manche tun sich schwer mit der unansehnlichen Benutzeroberfläche. Wenn es läuft, läuft es gut, frisst bis dahin aber auch gutes Geld:
Man braucht für das notwendige Template jeder Website einen teuren Fachmann.

Contao läuft seit 2004, bis 2010 als TYPOlight. Nicht so bekannt wie andere Systeme, bietet es alles, was eine Website braucht: Von Videoeinbindung bis Shop-System. Die Oberfläche ist leicht zu bedienen, vor allem Bilder sind unglaublich schnell zu aktualisieren. Alle erwähnten Standards sind vollerfüllt. Vor allem die Suchmaschinentauglichkeit ist vorbildlich, Metaangaben, Seitentitel, Robot Tags usw. leicht möglich.
Das die Weiterentwicklung derzeit nur von einer Person betrieben wird, sehen wir als Vorteil: Hier wirkt Konstanz und Klarheit, regelmäßige Updates werden angeboten und sind leicht durchführbar. Bei Bugs ist die Entwicklerfirma per Ticket ansprechbar.

JOOMLA! wuchs 2005 aus dem australischen Vorgänger CMS Mambo. Wir machens kurz: Auch hier werden Standards gut erfüllt, seit den neueren Versionen auch die Suchmaschinenoptimierung. Auch die Oberfläche ist ansprechend, vielleicht nicht so intuitiv. Der lahme Huf bei JOOMLA! sind allseits bekannte Sicherheitsprobleme, die noch nicht oder nur scheinbar gelöst wurden.

Nun zum Zieleinlauf:

Contao ist gut für einfache und komplexere Anwendungen.
TYPO3 würden wir gegenüber Drupal für komplexe professionelle Anwendungen vorziehen.
JOOMLA! ist aktuell etwas mit Vorsicht zu genießen. Die großen Sicherheitslücken aus den Versionen 1.5x scheinen zwar behoben, aber so schnell und stabil wie andere System läuft es derzeit nicht.
Und ausser Konkurrenz: Wer nur Blogs macht nimmt WordPress!

Alle Systeme lassen sich in wenigen Sekunden über den WebGo24 1ClickInstall auf Ihrem Webhosting Account installieren.


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Beitrag vom 11. September 2013

MariaDB als attraktive Alternative zu MySQL

MariaDBEs gibt viele Datenbankalternativen zu MySQL: MSSQL, NoSQL, MariaDB, PostgreSQL, um nur ein paar Systeme zu nennen. Viele dieser Datenbanksysteme sind Nischenprodukte, die eine ganz bestimmte Fangemeinde haben bzw. für spezielle Aufgabenbereiche optimal sind. Es hat sich aber bisher kein zweites Datenbanksystem als so populär und beliebt erwiesen, wie das gute alte MySQL.

MySQL wurde zu Anfang von dem schwedischen Unternehmen MySQL AB entwickelt. Ulf Michael Widenius und David Axmark begannen 1994 mit der Entwicklung von MySQL. Zunächst wurde das Datenbanksystem als Clone zu mSQL und UNIREG entwickelt und war zu diesen auch komplett kompatibel. Die erste offizielle MySQL Version trägt daher auch die Versionsnummer 3.1, um zu signalisieren dass der MySQL Kern auf einer langen Geschichte basiert. Es gibt eine openSource Lösung von MySQL und eine kommerzielle Lösung.

MySQL wurde in den Folgejahren stetig weiterentwickelt. Im März 2003 wurde MySQL 4.0 veröffentlicht und im Oktober 2005 folgte dann MySQL 5. Im Februar 2008 übernahm Sun Microsystems MySQL AB. Als Kaufwert wird eine Milliarde Dollar genannt. Im Januar 2010 wurde Sun Microsystems schließlich von Oracle aufgekauft.

Seit der Übernahme von MySQL AB von Sun durch Oracle steht das Datenbanksystem immer häufiger in der Kritik. Der Unterschied zwischen der freien und kommerziellen Version von MySQL wird immer gravierender. Auch die OpenSource-Gemeinschaft wendet sich seit Ende 2012 immer stärker von MySQL ab. Auch Ulf Michael Widenius, der ehemalige Gründer von MySQL AB kritisiert Oracle scharf: Oracle habe klargemacht, dass sie kein Interesse an Open Source hätten, die Zusammenarbeit mit der Community ablehnten und auch MySQL im Allgemeinen nicht mögen würden.

Um eine Alternative zu dem inzwischen zu Oracle gehörenden MySQL zu haben, entwickelt der ehemalige MySQL Mitbegründer Ulf Michael Widenius inzwischen ein neues Datenbanksystem: MariaDB

Die wichtigste Eigenschaft von MariaDB ist, dass diese als vollständig kompatibler Ersatz für MySQL eingesetzt werden kann. MariaDB ist trotz ihrer MySQL-Kompatibilität ein eigenständiges Datenbank-System und führt neue Funktionen ein, die in MySQL noch nicht verfügbar sind.

MariaDB 5.1 hebt sich gegenüber MySQL zum Beispiel durch einige Optimierungen hervor, die in MySQL 5.1 noch nicht zur Verfügung standen. Dazu zählt beispielsweise die Nutzung alphanumerischer Felder in Heap-Tabellen, deren Größe, im Gegensatz zu MySQL, 256 Zeichen übersteigen können. Außerdem gibt es den sogenannten „Pool of Threads“, der aus der MySQL-6-Codebasis stammt und Geschwindigkeitsvorteile bei der Nutzung vieler kleinerer Abfragen bringen soll. Ein Benchmark zeigt deutlichen Performancegewinn von MariaDB 5.3 gegenüber MySQL 5.5.

Das Herzstück von Maria DB ist die Aria-Engine. Aria versteht sich als moderner Ersatz für MyISAM, ist weitgehend funktionskompatibel zu MyISAM, kann jedoch, je nach Version, auf Wunsch transaktionale Tabellen führen. Zusätzlich gilt Aria als Crash-sicher, da sie nach einem Serverabsturz die Datenbank bis zum Beginn des letzten »LOCK TABLES« zurückrollt.

Die im Dezember 2012 gegründete MariaDB-Foundation soll die Interessen der Nutzer und Entwickler der MariaDB schützen und dafür sorgen, dass die freie Datenbank auch wirklich frei bleibt!

WebGo24 findet die Leistung der neuen DBEngine extrem performant und stabil und möchte den Trend zu dem neuen Datenbanksystem gerne fördern. Wir bieten unseren Kunden daher nun in allen Webhosting Paketen die Wahl zwischen MySQL und MariaDB. Wählen Sie bei der Erstellung einer neuen Datenbank einfach das gewünschte System aus.


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