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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 7. Juni 2016

Wichtige IT-Trends für die kommenden 3 Jahre – Prognosen des Marktforschungsinstituts Forrester

Die wichtigsten IT-Trends bis 2018 – Vernetzung und Big Data im Fokus

Das Marktforschungsinstitut Forrester hat kürzlich seine Prognosen für die IT-Entwicklungen in den kommenden 3 Jahren veröffentlicht. Danach stehen – wenig verwunderlich – Big Data und deren Nutzung im Mittelpunkt. Die Lösung sind laut Forrester End-to-end-Systeme, welche die Daten direkt nutzbar machen.

IT-Trends müssen der fortschreitenden Digitalisierung gerecht werden

Auch wenn die Forscher in Ihrem IT-Trend-Bericht insgesamt 10 Prognosen geben, so lassen sich die meisten dieser Prognosen auf die Punkte der steigenden Vernetzung und der daraus resultierenden Möglichkeiten zurückführen. In den kommenden 3 Jahren wird sich die IT-Landschaft immer stärker mit der Kundendatensammlung auseinandersetzen. Das zeigen jetzt schon die hohen Investitionen in Bereiche wie Analytics, Social Media und Mobile IT.

Was bisher aber noch weitgehend in Form von Insellösungen abläuft, soll sich in naher Zukunft hin zu End-to-end-Lösungen entwickeln. Konkret bedeutet das, Prozesse und Systeme zu entwickeln, welche die Daten nicht nur sammeln können, sondern zugleich Möglichkeiten eröffnen, diese Daten gewinnbringend zu nutzen und wichtige Entscheidungen automatisch daraus ableiten zu können.

Ziel ist es, sehr genaue Einblicke in den Kunden und sein Verhalten zu bekommen, um besser auf seine Bedürfnisse reagieren zu können. Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang die Kundenbindung, denn sie wird im Zuge des steigenden Angebots an Portalen, Shops und Dienstleistungen im Netz immer wichtiger. Außerdem fällt es Kunden durch die stärkere Vernetzung in Zukunft immer leichter, die besten Angebote für sich zu finden. Für die IT bedeutet das, dass in Zukunft die Entwicklung von Systemen im Mittelpunkt steht, welche diese teils sehr komplexe Customer Journey, den Weg vom ersten Kontakt bis hin zum Kauf, verfolgen kann. (Wie und warum eine Website vertrauenswürdig gestaltet werden sollte)


End-to-end-Lösungen mit Hilfe von APIs

Wie bereits beschrieben, spielen laut Forrester die End-to-End-Lösungen eine entscheide Rolle. Ohne Verluste sollen über den gesamten Wertschöpfungsprozess hinaus Informationen gesammelt werden können. Die Einblicke, die die zum Kunden gelieferten Daten ermöglichen, sollen zugleich geeignete Maßnahmen liefern, um darauf zu reagieren.

Nach den Prognosen des Marktforschungsinstituts sind APIs die Schlüssel, um diese Lösungen umzusetzen. So flexibel, wie die Programmierschnittstellen sind, so flexibel können sie auf die Unternehmensveränderungen bzw. neue Markttrends reagieren.


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Beitrag vom 3. Mai 2016

Website Analyse Tools: etracker – im Vergleich mit Google Analytics

Im zweiten Beitrag unserer Reihe „Website Analyse Tools“ möchten wir das Tool etracker vorstellen. Der aus Hamburg stammende Anbieter stellt ein Webanalytics-Tool in verschiedenen Funktionsumfängen zur Verfügung, die dementsprechend unterschiedlich viel kosten. Während die Basisversion lediglich für private Webseitenbesitzer sinnvoll ist, sollten sich kommerzielle Anbieter für einen größeren Funktionsumfang entscheiden, der wesentlich umfangreichere Daten und damit auch Auswertungsmöglichkeiten bietet.

Wir stellen Ihnen den Funktionsumfang von etracker vor und zeigen Ihnen, worin die Unterschiede zum weitverbreiteten kostenlosen Webanalyse-Tool Google Analytics liegen.

Implementierung von etracker

Um Daten über etracker sammeln zu können, müssen Sie auf allen Seiten, von denen Sie Daten sammeln möchten, einen JavaScript-Code hinzufügen. Während die meisten anderen Webanalyse-Tools die Logfile-Analyse nutzen, kommt bei etracker die Pixel-Technologie zum Einsatz. Wird eine Seite mit einem eingebundenen etracker-Code geladen, wird automatisch ein Zählpixel mitgeladen, was für den Nutzer aber nicht wahrnehmbar ist. Dadurch sammeln Sie für Ihre Website in Echtzeit wertvolle Informationen über den Besucher.

Der Preis für das Tool variiert je nach Leistungsumfang. Sie können alle Versionen kostenlos testen und bei Bedarf das Leistungspaket erweitern.

etracker Funktionen

Das Webanalyse Tool bietet zahlreiche Funktionen zum Testen, Analysieren und Optimieren. Um sowohl qualitativ als auch quantitativ nutzbare Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie jedoch eine der umfangreichen Leistungs-Versionen wählen. Die wichtigsten Funktionen sind:

Web-Analytics:

Erstellung von Kennzahlen zu den Besuchern mithilfe quantitativer Analysen, u.a. durch einen Kampagnenverlauf, durch ein Live-Besucher-Tracking, Segmentierungen und Trendanalysen.

Page Feedback:
Diese Funktion beinhaltet einen Feedback-Button, über den die Besucher Ihnen direkt Verbesserungsvorschläge schicken können.

Visitor Motion:
Die Mausbewegungen von Besuchern lassen sich nachvollziehen und damit z.B. auch der finale Ausstieg bei Formularen.

Campaign Control: Damit sind interaktive Cross-Channel-Analysen möglich.

Page Optimizer: Ermöglicht A/B-Tests (mit Split-URL oder visuellem Editor) und Analysen der User Experience.

etracker ermöglicht Ihnen also vielfältige Möglichkeiten, um herauszufinden, wie Nutzer auf Ihre Seite reagieren, wie sie navigieren, wo sie warum aussteigen. Weiterhin können Sie damit den Erfolg von Marketing-Kampagnen messen und überprüfen, mit welchen Aktivitäten Sie die meisten Konversionen erzielen.

etracker vs. Google Analytics

Viele Websitebesitzer nutzen für die Webanalyse Google Analytics, einfach weil es kostenlos ist. Allerdings müssen Sie als Analytics Nutzer in Kauf nehmen, dass der dazugehörige Code auf sehr vielen Websites implementiert ist und die Daten auf Servern im Ausland gespeichert werden. Durch die Daten kann Google umfangreiche Nutzerprofile (vor allem in Kombination mit anderen Google-Diensten) anlegen, was dem Unternehmen wiederum erlaubt, auf den Nutzer angepasste Werbung zu zeigen. etracker speichert die Daten hingegen nur in Deutschland, sodass sie auch unter das deutsche Datenschutzrecht fallen.

Bei der Entscheidung für Google Analytics oder einen kostenpflichtigen Webanalyse-Anbieter wie etracker sollten Sie also nicht nur die finanziellen Aspekte im Blick behalten.


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Beitrag vom 27. Januar 2016

Responsive Webdesign – noch große Diskrepanz zwischen Unternehmens- und Nutzereinschätzungen

Responsive Design – Unternehmen gegen User

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Suchanfragen über mobile Geräte. 2014 übertraf sie erstmals den klassischen Desktop Traffic. Unternehmen müssen das Responsive Webdesign also ganz oben auf die Agenda setzen, wenn sie es nicht schon umgesetzt haben. Eine kürzlich von Crisp Research veröffentlichte Studie zeigt aber, dass es momentan noch große Unterschiede zwischen der Einschätzung von Unternehmen und Nutzern bzgl. der responsiven Website-Optik gibt.

Studie von Crisp Research zu Mobile Web Experience

Die Mobile Web Experience Studie hat ergeben, dass Nutzer mit vielen mobilen Seiten unzufrieden sind, weil sie nicht ihren Ansprüchen an ein Responsive Webdesign entsprechen und dementsprechend eine schlechte User Experience bieten. Diese Beurteilung widerspricht aber den Aussagen vieler Unternehmer, die ihre mobile Seite deutlich besser einschätzen. Es scheint hier also eine Kluft zwischen den Nutzeranforderungen und der „mobilen Realität“ zu geben.

Hinzukommt, dass zum Zeitpunkt der Studie nur etwa 41 Prozent ein Responsive Design umgesetzt haben. In Hinblick auf die Nutzerbeurteilungen stehen die restlichen 59 Prozent also unter einem hohen Druck, entsprechende technische Maßnahmen umzusetzen.

Weiterhin zeigt die Studie, dass die Probleme oft auf Ebene der Geschäftsführer bzw. der CEOs liegt. Während die jeweiligen Website-Fachbereiche des Unternehmens die Bedeutung des Responsive Webdesign sehr wohl erkannt haben, herrscht bei der Führungsetage noch Skepsis.

Aber auch wenn sich alle Unternehmensbereiche dieser Web Experience bewusst sind, heißt das nicht, dass diese erfolgreich umgesetzt wird. Viele Unternehmen geben hier an, sie seien bei der technischen Umsetzung auf externe Unterstützung angewiesen.

Responsive Webdesign und Google

In Zukunft wird kein Unternehmen am Responsive Webdesign vorbeikommen, wenn es sich im Internet behaupten will. Seit diesem Jahr werden Seiten, die nicht für Mobilgeräte optimiert sind, sogar von Google abgestraft. Denn das wichtigste Anliegen der Suchmaschine ist es, dem Nutzer ein bestmögliches Ergebnis für seine Anfrage zu geben. Läuft also die Suche über ein Smartphone oder Tablet, erkennt das Google und ordnet die Ergebnisse so, dass responsive Seiten den Vorrang haben. Sollte das Responsive Design dennoch nicht den Nutzerwartungen entsprechen, weil z.B. die Navigation erschwert wird, wirkt sich das ebenfalls auf den Rang in den Suchergebnissen aus.

Webseitenbesitzer, die bereits ihr Design für Mobilgeräte angepasst haben, sollten dem Responsive Design demnach einen genauso hohen Stellenwert zumessen, wie Unternehmen, die bisher noch keine Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen haben.

Wie man Texte optimal für responsive Design skaliert erklären wir in diesem Beitrag


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Beitrag vom 11. Januar 2016

Webdesign Trends für 2016

Webdesign – Ausblick auf 2016

Auch wenn Webdesign- und Online-Marketing-Agenturen bei einigen Details noch unterschiedlicher Auffassung sind, so sind sie sich doch einig, dass das neue Jahr in puncto Design keine Revolutionen bringen wird. Vieles aus dem letzten Jahr wird sich auch 2016 weiter seinen Weg bahnen, wobei die Nutzer-Erfahrung eindeutig im Mittelpunkt steht. Wir haben die wichtigsten Webdesign Trends für 2016 zusammengefasst.

Alles für den Besucher

Die Personalisierung von Webseiten und die User-Experience wird 2016 wieder zu den wichtigsten Aspekten des Webdesigns gehören. Statt die Technik in den Fokus zu rücken, steht der Nutzer im Zentrum. Das wiederum gibt den Inhalten – Texten, Bildern, Videos usw. – ein hohes Gewicht. Sie müssen passend zu den Nutzerwartungen aufbereitet werden, müssen informieren, unterhalten, zu Interaktionen einladen.

In diesem Zusammenhang ist auch das Storytelling zu nennen, das im kommenden Jahr und auch in den darauffolgenden Jahren immer wichtiger sein wird, um den Nutzer vom Produkt oder der Dienstleistung zu überzeugen. Hier zählt aber nicht allein der Text, sondern die Story an sich sowie deren interaktive, visuelle Verpackung.

Im Zuge der besseren User-Experience gehört auch die Beseitigung unnötiger Elemente. Immerhin heißt die Zukunft mobil und alles, was diese Web-Mobilität behindert und das Surfen ausbremst, wird vom Nutzer mit Fernbleiben von der Website bestraft.

Infinite Scrolling – geliebt und gehasst

Bei diesem Webdesign Trend für 2016 werden sich die Design-Geister scheiden: Für die einen bedeutet das endlose Scrollen ein wunderbares Benutzererlebnis, sie lieben es, nach und nach Informationen zu erhalten, ohne ständig irgendwo draufklicken zu müssen. Andere hassen es einfach nur. Dabei ist Infinite Scrolling im Grunde genommen kein wirklicher Trend. Schon seit längerer Zeit sind viele Webseiten zu finden, die auf den Scrolling-Zug von Facebook, Instagram und Co. aufgesprungen sind. Nur wird sich Zahl der Seiten, die ebenfalls auf Infinite Scrolling umsteigen, im kommenden Jahr deutlich erhöhen. Pech für alle Scrolling-Verachter.

Typographie – es wird noch bunter

Kleine Zeilen, große Zeilen, hier die eine Schriftart, dort die andere. Was bis vor ein paar Jahren noch undenkbar schien und beim Grafiker ein Stirnrunzeln, wenn nicht sogar einen angewiderten Blick verursachte, ist seit dem letzten Jahr schon fast gang und gäbe. 2016 wird sich die Verbindung verschiedener Textfelder, unterschiedlich großer Schriften und variierender Schriftarten weiter durchsetzen und ausweiten.

Fotos von höchster Qualität

Schon wieder die gleiche lächelnde Frau auf der Serviceseite? Das Bild im Blog kommt Ihnen sehr bekannt vor? 2016 könnte sich das ändern. Zumindest wenn Webdesigner und Website-Besitzer dem Trend nach „echten“, authentischen Bildern folgen. Nach den unzähligen Stockfotos sind es viele Nutzer nämlich leid, immer wieder die gleichen auf Hochglanz polierten Menschen zu sehen, oder Grafiken, die so schon zahlreich auf vielen weiteren Seiten zu finden sind. Es wirkt eben viel lebensnaher, realistischer und auch transparenter, wenn Sie mit individuellen, einzigartigen Fotos auf Ihrer Website glänzen.


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Beitrag vom 8. Dezember 2015

Typo3 – Version 7.5 – Verbesserungen in der neuen Version

Ende September gab’s das neue Typo3 – Release – 7.5. Es bringt vor allem Vereinheitlichungen mit sich – bei Ordner, Dateien und Codes – aber auch einige neue Funktionen für Front- und Backend. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Veränderungen zur Vorgängerversion.

Neue Technik für Backend- und Frontend-Formulare
Die Entwickler haben sich besonders auf die Formular-Änderungen im Backend-Bereich konzentriert. Hier gibt es auch die größten Veränderungen. Typo3 7.5 besitzt ein neues Icon-API, durch das alle Icons mit Fonts-basierten Icons und die Grafiken durch Vektor-Grafiken (SVG) ersetzt wurden. Das erleichtert z.B. den Austausch von Icons in der Icon-Registry.

Bei den Frontend-Formularen, z.B. Kontakt- oder Anmeldungsseiten, gab es ebenfalls deutliche Überarbeitungen. Jetzt erfolgt die Ausgabe mittels „Fluid“ der Typo3-eigenen Template-Engine. Dadurch haben es Administratoren nun viel leichter, das Formular an das Layout bzw. das Template anzupassen.

Leichtere Video-Einbindung
Videos von Youtube oder Vimeo können in Typo3 7.5 genauso einfach eingebunden werden wie Bilder, nämlich direkt per URL. Diese Funktion lässt sich auch problemlos erweitern, um die Videos aus anderen Quellen ebenso leicht einbinden zu können.

Neue Inhaltstypen: Fluid Styles Content
Mit der Core-Extension Fluid Styled Content gibt es eine weitere Fluid-basierte Anpassung. Die neuen Inhaltselement-Typen können so viel leichter geändert werden, ohne Änderungen am komplexen Typoscript-Code, wie es bis 7.5 der CSS Styled Content erforderte. Dennoch können alte und neue Inhaltsstrukturen ohne Einschränkungen gleichzeitig genutzt werden.


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Beitrag vom 24. November 2015

5 Tools zur Erstellung von Infografiken

In unserem letzten Beitrag haben wir uns dem Thema Infografiken und deren Potenzial für Marketingmaßnahmen gewidmet. Heute möchten wir Ihnen 5 Tools vorstellen, mit denen Sie auch ohne Grafikkenntnisse und die Nutzung komplexer Programme selbst Infografiken erstellen können.

1. Piktochart
In der kostenlosen Version von Piktochart stehen Ihnen etwa 100 Templates und über 1000 Bilder und Symbole zur Verfügung. Auch Agendas und Statistiken bietet das Tool. Für die Anmeldung benötigen Sie einen Facebook oder Twitter Account.

Um eine Vorlage zu nutzen, wählen Sie sie einfach mit einem Klick aus und verschieben sie damit in den Editor-Bereich. Anschließend können Sie einzelne Blöcke der Grafik horizontal oder vertikal gestalten und dabei auch bestehende Elemente der Template-Vorlage überschreiben. Das alles funktioniert per Drag & Drop. Es ist aber auch möglich, auf ein Template zu verzichten und stattdessen eine eigene Grafik-Vorlage hochzuladen, um diese mit Icons oder Bildern von Piktochart sowie Texten zu erweitern. Die fertige Grafik können Sie als png-Datei herunterladen.

Mit der Premiumversion im Wert von 29 Dollar pro Monat erhalten Sie eine deutlich größere Auswahl an Templates und können mehr Bilder hochladen, um sie für Ihre Grafik zu nutzen. Da Piktochart sehr beliebt ist, sollten Sie lieber etwas mehr Zeit in die Template-Vorlagen-Suche investieren, um eine wirklich individuelle Infografik zu erstellen.

2. Easel.ly

Easel.ly erfordert keine Anmeldung und ist kostenlos, Sie können also sofort mit der Grafik-Bearbeitung loslegen, indem Sie eines der Templates auswählen. Davon stehen Ihnen tausende auf Easel-ly zur Verfügung. Sie können wie bei Piktochart aber auch einen eigenen Hintergrund hochladen und diesen dann online gestalten.

Das Tool bietet eine sehr einfache, intuitive Bedienung: Sie wählen einfach in der Bearbeitungsleiste oben die gewünschte Option aus, z.B. Backgrounds, Shapes oder Charts und erhalten anschließend darunter eine Auswahl aller einfügbaren Elemente. Anschließend fügen Sie diese per Drag & Drop an eine beliebige Stelle in der Grafik ein. Die Infografik lässt sich wahlweise als jpg- oder als pdf-Datei speichern. Der einzige Nachteil bei Easel.ly ist, dass kein Upload von Tabellen-Dateien möglich ist.

3. Canva

Um Grafiken mit Canva erstellen zu können, müssen Sie sich lediglich ein kostenloses Nutzerkonto mit Passwort und E-Mail-Adresse anlegen. Nach der Anmeldung erscheint eine Übersicht über die Format-Vorlagen, die Sie wie bei Piktochart einfach mit einem Klick auswählen. Die Vorlage öffnet sich damit in einem neuen Tab und lässt sich beliebig bearbeiten.

In der Auswahlleiste links gibt es zahlreiche Rubriken wie Text, Background oder Uploads. Dort finden Sie sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Bildelemente zum Einfügen in Ihre Infografik. Über die Suche können Sie auch nach kostenlosen Bildern, Icons oder Symbolen suchen. Alle Elemente, die Sie wählen, ob Text, Symbol oder Bild, können Sie nachträglich anpassen, z.B. in Größe und Farbe.

Die fertiggestellte Infografik lässt sich als Bild-Datei oder pdf-Datei mit besonders hoher Auflösung herunterladen.

4. Infogr.am

Mit Infogram können Sie Excel-Tabellen importieren und deren Daten in Form einer Grafik darstellen. Das bietet Ihnen nicht nur umfangreiche Möglichkeiten für die Content-Erstellung, sondern auch eine schnelle Lösung, um diese Daten für Vorträge anschaulich aufzubereiten. Nachteilig an Infogr.am sind allerdings die begrenzten Designmöglichkeiten. Hier bieten andere Tools eine weit größere Auswahl. Außerdem können Sie die Grafik beim kostenlosen Account nicht einfach herunterladen, sondern müssen sie erst auf Infogr.am veröffentlichen, um sie anschließend auf Ihrer Seite nutzen zu können.

5. Tableau Public

Ähnlich wie Infogr.am bietet auch Tableau Public eine elegante Möglichkeit, undurchschaubare Zahlenansammlungen in einer überschaubaren Grafik zu vermitteln. Doch Tableau Public geht noch einige Schritte weiter, denn mit dem Tool können Sie mit einem Klick verschiedene Daten der Tabelle miteinander verknüpfen und somit zahlreiche unterschiedliche Ergebnisse anschaulich visualisieren.

Tableau Public ist komplett kostenlos. Sie können allerdings die Grafikergebnisse nach der Bearbeitung nicht herunterladen, sondern müssen sie auf dem Webserver des Herstellers speichern bzw. können die Grafik nur in Ihre eigene Internetseite integrieren. Das Herunterladen ist nur mit der kostenpflichtigen Version Tableau Desktop möglich.


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Beitrag vom 18. November 2015

Infografiken – Vorteile für die eigene Website und Tipps zu kostenlosen Tools

Infografiken – Vorteile für Websitebesitzer

Grafisch aufbereitete Inhalte können Sie für eine Fülle an Marketing-Aktivitäten nutzen, z.B. für Social Media, Pressemitteilungen oder Newsletter. Welche Vorteile Ihnen Infografiken bringen und was sie erfüllen müssen, um über verschiedene Internetkanäle die gewünschte Wirkung zu erzielen, zeigen wir im folgenden Beitrag.

Komplexes einfach darstellen
Mit Infografiken lassen sich komplexe Inhalte wesentlich anschaulicher gestalten als mit reinem Text. Besonders deutlich zeigt sich das bei abstrakten Themen und Sachverhalten, die mithilfe von Symbolen, Bildern, Diagrammen oder ähnlichen grafischen Darstellungen dem User einfach viel schneller verdeutlicht werden können. Diese verkürzte, vereinfachte Informationsvermittlung gehört zu den wichtigsten Aspekten einer Infografik, denn im Netz ist die Aufmerksamkeitsspanne sehr gering.

Die Infografik bietet sich z.B. für folgende Situationen an:

– Abstraktes bildlich darstellen
– Anleitungen
– zeitliche Abläufe
– Diagramme, um Entwicklungen darzustellen

Ein weiterer Vorteil: Infografiken werden sehr gern geteilt, viel öfter als reiner Text, allein schon durch das praktische Format. Denn die Infografik steht für sich allein und bedarf keiner weiteren Erklärungen. Dieses Content-Format ist eine perfekte Traffic-Quelle und zugleich eine gute Möglichkeit, die Kompetenzen des Unternehmens zu präsentieren. Voraussetzung ist natürlich, dass die Grafik optisch und inhaltlich passt und nicht einfach eine lieblose Zusammenstellung von Fakten darstellt. Damit wären wir auch bei unserem nächsten Punk – der Grafikgestaltung.

Anforderungen an eine gute Infografik

Eine Infografik erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn sie selbsterklärend ist und ohne zusätzlichen Text außerhalb der Grafik auskommt. Wie in einem Text muss auch in einer Infografik ein roter Faden erkennbar sein, das heißt die Informationen müssen zusammenpassen und nachvollziehbar sein. Natürlich gehört auch eine gründliche Recherche zum Erstellungsprozess sowie eine ansprechende Verteilung von Bild, Text oder Symbolen.

Das alles ist nicht in ein paar Minuten erledigt. Bevor Sie die eigentliche Gestaltung angehen, müssen Sie ein Konzept aufstellen: Was soll wie in der Grafik dargestellt werden? Mit welchen Elementen, Bildern, Diagrammen lässt sich das umsetzen? Eine Infografik, die dazu dienen soll, die Autorität in Ihrem Fachgebiet zu betonen, die von vielen freiwillig geteilt und somit im Netz an vielen Stellen verteilt werden soll und im besten Fall den Traffic auf Ihre Seite erhöht, ist mit großem Aufwand verbunden. Wenn Sie jedoch die oben genannten Aspekte beachten und der Zielgruppe eine wirklich nützliche, informative Infografik liefern, dann kann diese auch gewinnbringend für das Unternehmen genutzt werden.

Um Infografiken zu erstellen, müssen Sie nicht unbedingt ein Grafikdesign-Profi sein. Es gibt etliche Tools, darunter auch viele kostenlose, mit denen Sie auch ohne Grafikkenntnisse selbst Infografiken erstellen können. Einige dieser Tools stellen wir Ihnen in unserem nächsten Blogbeitrag vor.


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Beitrag vom 11. November 2015

10-jähriges Jubiläum für Joomla

Am 17. September 2005 war es so weit: Die „Geburt“ der ersten Joomla-Version. Dabei war das Open Source System eigentlich gar kein richtiger Neuling, sondern nur ein Fork des rund fünf Jahre zuvor entwickelten CMS Mambo. Wir blicken zurück auf die Entwicklergeschichte eines der erfolgreichsten Open Source Projekte.

Eigene Akzente erst ab Version 1.5

Die Wurzeln von Joomla gehen auf das CMS Mambo zurück, das um die Jahrtausendwende von dem australischen Unternehmen Miro entwickelt wurde. Etwa vier Jahre später spaltete sich das Core-Team von Mambo ab, da es unterschiedliche Auffassungen zwischen ihm und dem Miro-CEO zu einer Stiftungsgründung gab. Das führte schließlich am 17. September 2005 zum ersten Joomla Release.

Die ersten Versionen wiesen kaum Unterschiede zum CMS Mambo auf, erst mit der Version 1.5, die im Januar 2008 veröffentlicht wurde, zeigte sich Joomla als völlig eigenständiges, neues CMS, auch wenn der Funktionsumfang im Großen und Ganzen weiterhin dem von Mambo entsprach. Durch das komplett neue Framework wurde aus Joomla jedoch endlich ein modernes, sauber strukturiertes System, das immer mehr ins Blickfeld von Entwicklern rückte.

Neustrukturierung durch wachsende Entwicklergemeinde

Mit der Version 1.5 folgte für Joomla ein regelrechter Popularitätsschub. Das führte aber zugleich dazu, dass das 15-köpfige Core-Team mit immer umfangreicheren Aufgaben konfrontiert wurde. Deshalb wurde im Juni 2008 bei einem Community-Treffen eine neue Aufgabenverteilung bzw. eine Erweiterung des Core-Teams beschlossen. Von da an kümmerten sich 3 verschiedene Teams um die Punkte Weiterentwicklung von Joomla, Community-Betreuung und finanzielle bzw. rechtliche Betreuung.

Alle Team-Mitglieder arbeiteten damals und arbeiten auch heute ausschließlich ehrenamtlich an dem Projekt, sodass Joomla auch nach 10 Jahren immer noch ein weitgehend unabhängiges System ist.

Neue Release-Intervalle

Die folgenden Jahre zeigten eine eher zähe Entwicklung des CMS, was einerseits am Zeitmangel der Entwickler, andererseits an technischen Problemen lag. Daher beschloss das Joomla-Team, die neuen Joomla-Versionen zu festen Release-Zeiten zu veröffentlichen, nämlich alle 6 Monate. Funktionen, die bis dahin noch nicht ausgereift waren, wurden einfach auf den nächsten Release verschoben.

Mit Joomla 3.0 erhielten die Nutzer erstmals ein Open Source System, das von vornherein mit einem Responsive Design ausgestattet war. Die Version 3.0 bot zudem wesentlich mehr Flexibilität beim PHP-Framework.

Heute kann die Entwicklergemeinde um Joomla auf mehr als 50 Millionen Downloads zurückblicken. Da keinerlei Programmierkenntnisse notwendig sind, wird das CMS auch sehr vielseitig genutzt. Das reicht von der kleinen privaten Hobbyseite bis hin zu umfangreichen Portalen mit mehrsprachigen Inhalten.

Joomla Hosting

Die Hosting-Voraussetzungen für Joomla sind recht einfach. Man benötigt eine aktuelle php und MySQL Version. Sehr wichtig, ist wie bei allen Internetprojekten, ein leistungsstarker und schneller Webserver, sowie eine bestmögliche Anbindung an das Internet.

Alle Voraussetzungen sind bei webgo ab dem kleinsten Webhosting Paket voll erfüllt. Joomla lässt sich bei webgo auch ganz einfach per 1ClickInstall installieren.


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