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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 25. April 2017

Performance Optimierung

Schneller ist eben besser: Wie Website Performance Optimierung Besucher und Suchmaschinen glücklich macht

Mehr multimediale Inhalte, umfangreiche JavaScript-Bibliotheken – das sind zwei der größten Faktoren, die Webseiten in den letzten Jahren immer größer gemacht haben. Immer größer heißt natürlich: mehr Ladezeit, mehr Wartezeit für den Besucher. Und der Website-Besucher ist bekanntlich äußerst ungeduldig und klickt sich schnell zu einer anderen Seite weiter – zur Konkurrenz.
Mehr über Performance erfahren…


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Beitrag vom 8. April 2016

webgo SSD vServer sind online

SSD vServer
Serveranwendungen und Scripte werden heutzutage immer aufwendiger. Pro Seitenaufruf muss ein Webserver immer mehr Dateien öffnen, lesen, schreiben und wieder schließen. Dies erzeugt eine starke Auslastung der Festplatten in einem Server. In einem Server sind daher meistens die Festplatten der Flaschenhals. Wenn die Festplatten überlastet sind und mit den zu verarbeitenden Daten nicht hinterher kommen, dann hilft auch die beste CPU nichts mehr.

Bei uns gibt es daher ab sofort alle vServer auch als SSD-Variante. Unsere SSD vServer laufen mit 100% SSD Speicherplatz. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern verwenden wir keine Hybridlösung aus SSD und herkömmlichen Festplatten.

Was ist SSD?

SSDs sind moderne Speichermedien, die nicht, wie herkömmliche Festplatten, mechanisch arbeiten, sondern mit einer Flash-Technologie. Dadurch sind die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten um ein vielfaches höher, als bei mechanischen Festplatten. Allerdings ist der Preis für eine SSD pro GB auch deutlich höher.

Was bringt SSD?

Bei einer mechanischen Festplatte, muss sich der Lesekopf für jeden Lese- und Schreibvorgang viel bewegen und mehrmals über den Magnetstreifen der Festplatte rotieren. Diese langsame mechanische Aufgabe entfällt bei einer SSD komplett. Dadurch kann eine SSD um ein vielfaches schneller und zuverlässiger arbeiten. Gerade beim Hosting, wo viele kleine Dateien geschrieben und gelesen werden müssen, kann eine SSD ihren Performancevorteil voll ausspielen.

Bei einem internen Test, bei dem wir 1000 Dateien à 512 Byte geschrieben haben, konnten wir mit dem SSD Testserver einen über 16fach schnelleren Wert messen, als mit dem SATA Testserver:


root@sata-test-server:~# dd if=/dev/zero of=/root/testfile bs=512 count=1000 oflag=dsync
1000+0 records in
1000+0 records out
512000 bytes (512 kB) copied, 25.7786 s, 19.9 kB/s
root@test:~#

root@ssd-test-server:~# dd if=/dev/zero of=/root/testfile bs=512 count=1000 oflag=dsync
1000+0 records in
1000+0 records out
512000 bytes (512 kB) copied, 1.59282 s, 321 kB/s

Gönnen Sie Ihrem Hosting einen deutlichen Performanceschub und nutzen Sie unsere neuen SSD vServer:

Managed SSD vServer Pakete

SSD DedicatedServer und SSD Webhosting wird in den nächsten Wochen auch noch folgen 😉


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Beitrag vom 15. Dezember 2015

Ladezeiten optimieren – Tipps für eine bessere Websiteperformance

Die Ladezeiten einer Website wirkt sich auf deren Ranking aus, auch wenn die Zeit nur ein kleiner Faktor von vielen ist. Noch wichtiger ist die Ladezeit aber in Hinblick auf die Nutzererfahrung. Oder möchten Sie etwa ständig warten, bis sich die Seite aufgebaut hat? Sicher nicht. Es ist daher enorm wichtig, dass Sie die Ladezeiten optimieren, um Ihren Besuchern ein bestmögliches Surferlebnis bieten zu können.

Wir stellen Ihnen die Ursachen vor, die derartige Verzögerungen auslösen und zeigen Ihnen ein paar Beispiele, wie Sie die Ladezeit Ihrer Seite verbessern.

Erst analysieren, dann Ladezeiten optimieren

Die Ladezeit einer Website kann durch sehr viele technische Aspekte beeinflusst werden. Ursachen sind z.B.:

– große Datenmengen auf der Website
– große Bilder
– Server ist zu langsam
– Komprimierungen sind nicht aktiviert
– Datenbanken arbeiten langsam

Sie müssen also zuerst herausfinden, wo der der Fehler liegt. Dafür gibt es eine Reihe von Analyse-Tools. Auch Google stellt ein derartiges Tool zur Verfügung: Google PageSpeed Insights. Das Tool ist kostenlos und analysiert den gesamten Ladevorgang. Es testet also nicht einfach die Zeit, bis die Seite vollständig geladen ist, sondern überprüft mehrere Faktoren. Als Ergebnis erhalten Sie einen Wert (PageSpeed) zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto besser ist die Performance Ihrer Website.

Das Tool liefert aber nicht nur den Wert, sondern gibt auch an, wo die Schwachstellen liegen und wie diese behoben werden können. Es ist allerdings kaum möglich, den maximalen Wert zu erreichen und das ist auch nicht sinnvoll. Bereits ein Wert, der höher als 90 liegt, verlangt, dass Sie alle interaktiven Features und externe Scripte deaktivieren, die sich natürlich deutlich beim Laden bemerkbar machen. Das wiederum würde aber die Nutzbarkeit der Seite negativ beeinflussen.

Arbeiten Sie also nicht stur auf einen bestimmten Wert hin, sondern überlegen Sie immer, wie wichtig die Funktion ist, um den Nutzern ein positives Erlebnis auf Ihrer Website zu ermöglichen.

Beispiele zur Ladezeitenoptimierung

Im Folgenden stellen wir Ihnen 5 konkrete Fälle vor, die sich auf die Ladezeit auswirken und zeigen Ihnen die Optimierungsmöglichkeiten:

Javascript und CSS Datensätze zu groß

Auch Kleinigkeiten können die Ladezeit verbessern, wenn sie in einer großen Masse auftreten wie die sogenannten Whitespaces in CSS und Javascript. Durch die Entfernung dieser unnötigen Leerzeichen können Sie die Webseitengröße um bis zu 21 Prozent verringern. Das lässt sich über Tools realisieren wie z.B. JSMin oder YUI Compressor.

Position von CSS- und Javascript-Dateien im Quellcode

Wenn Sie die JS- und CSS-Dateien an den Anfang im Code stellen, könnte es bei einem langsamen Server sein, dass der Bildschirm eine ganze Weile weiß bleibt – so lange, bis die ganze Java-Datei geladen ist. Das können Sie dadurch lösen, indem Sie JS in den Footer des Quellcodes einbauen und CSS in den Header. Der Nutzer sieht dann sofort den für ihn wichtigen Webseiteninhalt. Call-To-Action-Buttons, die erst etwas später im „Laufe des Webseitenbesuchs“ eine Rolle spielen, werden eben erst etwas später nach dem Klick geladen.

Zu große Bilder

Da Bilddateien wesentlich größer als Textelemente sind, bilden sie oft auch den höchsten Datenanteil an einer Seite. Am besten optimieren Sie die Bilder schon vor dem Einfügen durch ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Speichern Sie sie einfach im Webseitenformat ab und reduzieren Sie damit die Datengröße.

Möglich ist auch die Auslagerung der Bilder durch ein CDN, ein Content Delivery Netzwerk, sofern sehr viele Bilder auf der Website vorhanden sind. Sie liegen dabei auf einem externen Server, was ein schnelleres Laden ermöglicht.

Dokumente auf dem Server sind zu groß

Achten Sie darauf, die Dokumente in komprimierter Form zur Verfügung zu stellen. Möglich ist das z.B. in Form von gzip-komprimierten Inhalten. Das funktioniert sowohl mit IIS-Servern als auch mit Apache-Servern.

Servercache

Der Servercache sollte nur in Ausnahmefälle geleert werden, z.B. bei wichtigen Updates, die sofort umgesetzt werden müssen. Bei im Browser-Cache gehaltenen Daten, die per HTTP übertragen werden, empfiehlt es sich, ein Ablaufdatum einzurichten. Hier sollten Sie aber darauf achten, einen guten Mittelweg zu finden zwischen: Datum nicht zu knapp bemessen und Webseiteninhaltsanzeige nicht behindern.

Dieser Beitrag soll Ihnen erstmal einen groben Überblick über die Möglichkeiten der Ladezeitoptimierung geben. Wir werden in künftigen Blogbeiträgen noch detaillierter auf die einzelenen Möglichkeiten der Optimierung eingehen.


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