6 Tipps Pagespeed erhöhen

 

Eure Webseite ist zu langsam und Ihr fragt Euch woran das liegt und was Ihr tun könnt?
webgo zeigt, wo die Ursachen liegen können, wie man diese beheben kann & welches Tool dabei hilft die Pagespeed zu optimieren.

Langsame Webseite – einfach und unkompliziert die Pagespeed verbessern

Wir haben Euch vor einiger Zeit in einem Blog Beitrag erklärt, wie Ihr WordPress schneller laden könnt.
Von den hier aufgeführten Tipps profitieren jedoch nicht nur WordPress Nutzer…


Wie kann ich die Geschwindigkeit der Seite testen?

Es gibt etliche „Speedtest“ Anbieter im Netz. Da es heutzutage jedoch wichtig ist, dass das Google Ranking so optimal wie möglich ist, empfehlen wir die PageSpeed Analyse die Google anbietet:
https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Dort könnt Ihr Eure URL in das entsprechende Feld eintragen. Nach kurzer Zeit ist die Diagnose durchgelaufen und Ihr erhaltet Empfehlungen, mit der Ihr konkrete Probleme und Zeiteinsparungen angezeigt bekommt.


Ursachen für langsame Ladezeiten

Langsame Ladezeiten einer Webseite können vielerlei Ursachen haben. webgo liegt unter den Hostern bezüglich der Ladezeit immer sehr weit vorne. Aktuell teilen wir uns den ersten Platz im Bezug auf „schnellste Ladezeiten“. Langsame Ladezeiten können zum einen am Server liegen, da es gerade im Shared Hosting passieren kann, dass jemand anderes auf dem Server eine hohe Last verursacht, zum anderen kann es aber auch an der Programmierung bzw. dem Aufbau der Seite liegen.
Jede WordPress Installation ist anders, selbst wenn die gleiche Version verwendet wird. Jede Seite verwendet unterschiedliche Inhalte (Bilder, Videos, etc.), Skripte, Plugins, Themes und vieles mehr.


6 Maßnahmen um die Geschwindigkeit der Homepage zu erhöhen:

1. Bilder optimieren!

Eine perfekte Qualität ist für viele ein Muss bei der Darstellung von Bildern. Durch detaillierte und große Bilder leidet oft die Ladezeit der Seite. Idealerweise reduziert Ihr die Bilder auf eine Größe, die für den Einsatz im Web ideal ist. Wichtig ist, dass die Bilder nur so weit wie nötig komprimiert werden, um die Qualität nicht leiden zu lassen. In der Regel reicht eine Auflösung von 72 dpi für ein Bild im Internet. Maximal sollte der Wert bei 120 dpi liegen. Natürlich kommt es dabei auf den jeweiligen Verwendungszweck an. Bilder im Fließtext müssen nicht so groß sein, wie z.B. Bilder in einer Galerie.
Komprimiert Eure Bilder so stark wie möglich. Generell ist eine Reduzierung der Größe und die damit verbundene Ladezeit von 40-70% möglich.
Das optimale Bildformat für Fotos ist .jpg. Für Logos solltet Ihr .png verwenden, da hierbei Transparenzen dargestellt werden können.


2. Programmcode optimieren!

Durch einen unsauberen Programmcode, kann ebenso eine höhere Ladezeit entstehen. Hierbei spielen in der Masse sogar die Leerzeichen eine Rolle. Dadurch kann eine spürbare Verbesserung der Pagespeed erzielt werden.
Ideal für die Code-Optimierung, falls Sie sich das nicht selbst zutrauen, ist das Plugin Autoptimize. Dieses Tool hilft Ihnen dabei, den Code zu verschlanken. Sowohl JavaScript, als auch CSS und natürlich HTML.


3. gZip verwenden!

Nicht nur Bilder, sondern auch Systemdateien wie HTML, CSS und JavaScripte, können schnell komprimiert werden. Je nach Dateigröße könnt Ihr auch hier bis zu 70% sparen.
Erfahrene Nutzer können das über die .htaccess-Datei erledigen. Dazu geben Sie folgende Befehle ein:
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/shtml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/css
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xhtml+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-javascript
Sollten Sie sich damit nicht so gut auskennen, verwenden Sie das Plugin WP Super Cache. Dort muss das Feld „Komprimiere Seiten, sodass sie schneller an Besucher ausgeliefert werden“ aktiviert sein.


4. Lazy Load nutzen!

Bei einer Ansammlung vieler Bilder, muss nicht unbedingt jedes Bild von Anfang an dargestellt werden. Oft reicht es ein paar wenige Bilder vorzuladen und den Rest der Bilder beim scrollen nachzuladen. Dies reduziert die Bouncing Rate enorm und sorgt dafür, dass die Besucher schnell den Inhalt Eurer Seite erfassen können, ohne auf das Laden von Bildern zu warten, die evtl. eh nicht betrachtet worden wären.


5. Keine Themes und Plugins installieren/installiert lassen, die Ihr nicht/nicht mehr benötigt!

Egal ob Plugin oder Theme, installiert nur das, was tatsächlich benötigt wird. Einerseits ist das installieren vieler Plugins ein Sicherheitsrisiko, andererseits kann es die Pagespeed massiv beeinflussen. Deswegen deinstalliert sämtliche Plugins oder auch Themes, die nicht benötigt werden und verwendet Themes, die den von Euch benötigten Funktionsumfang liefern.


6. Caching nutzen und Ladezeit sparen!

Jedes Mal wenn Eure Seite aufgerufen wird, wird jedes Element der Seite bei der Datenbank abgefragt. Dies führt dazu, dass die Ladezeit länger wird. Der Zwischenspeicher sorgt dafür, dass Eure Seite schnell geladen wird. Dieser wird erst aktualisiert, wenn Inhalte geändert werden (wie z.B. einen neuen Beitrag).Wie das zuvor erwähnte WP Super Cache zum komprimieren, könnt Ihr das  Plugin auch dafür verwenden, Ladezeit mit dem Zwischenspeicher zu sparen.


Ich habe die webgo Tipps angewendet und meine Seite lädt noch immer nicht schneller…

Die Tipps zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit haben keinen spürbaren Effekt erzielt? Gerne schauen wir uns in solchen Fällen Ihre Seite an und gehen der Ursache auf den Grund.


2 Kommentare  |  Kommentar schreiben

2 Kommentare zu “Website langsam? 6 Tipps zum verbessern der Pagespeed

Johannes #

Geschrieben am 19. März 2019 um 23:08 Uhr

Habt ihr einen Tipp für mich, welche Caching-Methode für Foren Sinn macht?

Marcel El-Ghori (webgo GmbH) #

Geschrieben am 21. März 2019 um 09:14 Uhr

Lieber Johannes,

das ist eine sehr gute Frage!

Unsere Empfehlung ist „mod_rewrite“ in den meisten Fällen die beste Caching Variante. Bei dynamischem Content im Blog sollte man ggf. „Legacy Page-Caching“ nutzen.

Wir hoffen Dir damit weitergeholfen zu haben!

Liebe Grüße
Dein webgo Social Team

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