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Beitrag vom 8. Dezember 2015

Typo3 – Version 7.5 – Verbesserungen in der neuen Version

Ende September gab’s das neue Typo3 – Release – 7.5. Es bringt vor allem Vereinheitlichungen mit sich – bei Ordner, Dateien und Codes – aber auch einige neue Funktionen für Front- und Backend. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Veränderungen zur Vorgängerversion.

Neue Technik für Backend- und Frontend-Formulare
Die Entwickler haben sich besonders auf die Formular-Änderungen im Backend-Bereich konzentriert. Hier gibt es auch die größten Veränderungen. Typo3 7.5 besitzt ein neues Icon-API, durch das alle Icons mit Fonts-basierten Icons und die Grafiken durch Vektor-Grafiken (SVG) ersetzt wurden. Das erleichtert z.B. den Austausch von Icons in der Icon-Registry.

Bei den Frontend-Formularen, z.B. Kontakt- oder Anmeldungsseiten, gab es ebenfalls deutliche Überarbeitungen. Jetzt erfolgt die Ausgabe mittels „Fluid“ der Typo3-eigenen Template-Engine. Dadurch haben es Administratoren nun viel leichter, das Formular an das Layout bzw. das Template anzupassen.

Leichtere Video-Einbindung
Videos von Youtube oder Vimeo können in Typo3 7.5 genauso einfach eingebunden werden wie Bilder, nämlich direkt per URL. Diese Funktion lässt sich auch problemlos erweitern, um die Videos aus anderen Quellen ebenso leicht einbinden zu können.

Neue Inhaltstypen: Fluid Styles Content
Mit der Core-Extension Fluid Styled Content gibt es eine weitere Fluid-basierte Anpassung. Die neuen Inhaltselement-Typen können so viel leichter geändert werden, ohne Änderungen am komplexen Typoscript-Code, wie es bis 7.5 der CSS Styled Content erforderte. Dennoch können alte und neue Inhaltsstrukturen ohne Einschränkungen gleichzeitig genutzt werden.


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Beitrag vom 15. Oktober 2013

Contao, Drupal, Joomla oder TYPO3 – welches CMS macht das Rennen?

Über 2.000 unterschiedliche CMS Lösungen sind aktuell im Umlauf. Prüft man diese auf Standards, trennt sich die Spreu vom Weizen:
– differenzierte Rechte- und Rollenvergabe
– Modultechnik für verschiedene Zugriffsoptionen
– Differenzierung zwischen Design, Struktur und Code
– suchmaschinentauglicher Code
– kontinuierliche Updates

So laufen heute Drupal, TYPO3, Contao und Joomla! im Rennen um die Gunst unserer Kunden.
Schauen wir uns die Pferdchen mal an:

Drupal hat 2001 der belgische Informatiker Buytaert entwickelt und werbewirksam verbreitet: Vom Weißen Haus bis Britney Spears – Websites von Drupal.
Es hat über 4000 Module für interaktive Funktionen wie Foren, RSS-Feed oder Blogs.
Genannte Standards werden erfüllt, gut ist die Benutzeroberfläche: Man schreibt gleich auf der Seite, die verändert werden soll.
Schönheitsfehler: Drupal unterstützt Versionen nicht abwärtskompartibel. Die Umrüstung auf eine neue Version erfordert aufwendige Neuprogrammierung aller Module.

TYPO3 kam 1997 aus dem dänischen Stall von Kasper Skärhoj. Version 4 und 5 wurden dann von zwei verschiedenen Teams weiterentwickelt. TYPO3 ist ein Profitool und stellt hohe Anforderungen an Hoster und Entwickler. Problem ist, das man dieses Pferd nur mit der spezifischen Sprache TypoScript bändigen kann – was die Zahl der potenziellen Nutzer einschränkt. Es ist funktional, verbreitet und bietet SAP-Schnittstellen. Manche tun sich schwer mit der unansehnlichen Benutzeroberfläche. Wenn es läuft, läuft es gut, frisst bis dahin aber auch gutes Geld:
Man braucht für das notwendige Template jeder Website einen teuren Fachmann.

Contao läuft seit 2004, bis 2010 als TYPOlight. Nicht so bekannt wie andere Systeme, bietet es alles, was eine Website braucht: Von Videoeinbindung bis Shop-System. Die Oberfläche ist leicht zu bedienen, vor allem Bilder sind unglaublich schnell zu aktualisieren. Alle erwähnten Standards sind vollerfüllt. Vor allem die Suchmaschinentauglichkeit ist vorbildlich, Metaangaben, Seitentitel, Robot Tags usw. leicht möglich.
Das die Weiterentwicklung derzeit nur von einer Person betrieben wird, sehen wir als Vorteil: Hier wirkt Konstanz und Klarheit, regelmäßige Updates werden angeboten und sind leicht durchführbar. Bei Bugs ist die Entwicklerfirma per Ticket ansprechbar.

JOOMLA! wuchs 2005 aus dem australischen Vorgänger CMS Mambo. Wir machens kurz: Auch hier werden Standards gut erfüllt, seit den neueren Versionen auch die Suchmaschinenoptimierung. Auch die Oberfläche ist ansprechend, vielleicht nicht so intuitiv. Der lahme Huf bei JOOMLA! sind allseits bekannte Sicherheitsprobleme, die noch nicht oder nur scheinbar gelöst wurden.

Nun zum Zieleinlauf:

Contao ist gut für einfache und komplexere Anwendungen.
TYPO3 würden wir gegenüber Drupal für komplexe professionelle Anwendungen vorziehen.
JOOMLA! ist aktuell etwas mit Vorsicht zu genießen. Die großen Sicherheitslücken aus den Versionen 1.5x scheinen zwar behoben, aber so schnell und stabil wie andere System läuft es derzeit nicht.
Und ausser Konkurrenz: Wer nur Blogs macht nimmt WordPress!

Alle Systeme lassen sich in wenigen Sekunden über den WebGo24 1ClickInstall auf Ihrem Webhosting Account installieren.


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