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webgo Blog

Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 7. Januar 2016

Jetzt neu: PHP 7 steht in allen Webhosting Paketen ab sofort zu Auswahl

Es war einmal vor fast 12 Jahren im Jahre 2004, da hat das PHP Projekt die Version 5 veröffentlicht. Nun endlich, machen die Entwickler hinter dem OpenSource Projekt einen gewaltigen Sprung nach vorne und haben einen neuen Major Release veröffentlicht: PHP 7

Warum überspringt PHP in der neuen Version den 6er Release?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Version PHP 6 eigentlich bereits für 2009 geplant war. Als die PHP Entwickler nach der Version 5.2 eine Version mit nativer Unicode-Unterstützung planten, sollte diese die Versionsnummer 6 tragen. Viele Verlage und Autoren haben daher bereits Bücher für PHP 6 geplant und teilweise auch veröffentlicht. Nachdem die native Unicode-Unterstützung vorerst wieder gestrichen wurde, hat man sich dann doch für die Versionsnummer 5.3 entschieden.

Das PHP Projekt wollte daher nun nicht mit der Version 6 weitermachen, da die Befürchtung im Raum stand, dass dies bei Entwicklern Verwirrung wegen der ursprünglichen PHP 6 Version verursachen könnte. Daher hat man sich dafür entschieden direkt mit der Version 7 weiterzumachen.

Was ist neu in PHP 7?

PHP 7 hat zu Recht eine neue Major Release Nummer erhalten. Es bringt viele Veränderungen und Optimierungen mit sich.

Alleine die Performance-Optimierungen können sich sehen lassen. PHP 7 verarbeitet mehr als doppelt so viele Anfragen pro Sekunde als PHP 5.6!

Fast von Anfang an, hat PHP eine ganz besondere Beziehung zu der freien SQL Datenbank MySQL und bot mit ext/mysql eine Schnittstelle zu ihr an. Diese extrem alte API fehlt in PHP 7, nachdem Sie seit der Version 5.5 bereits als überholt (deprecated) markiert war. Sie sollten daher vor der Umstellung auf PHP 7 darauf achten, Ihr Script mit einer alternativen Verbindung zur Datenbank auszustatten bzw. zu konfigurieren. Wir empfehlen hier den Einsatz von mysqli! Mit mysqli können Sie künftig weiterhin eine Verbindung zu Ihren bestehenden MySQL / MariaDB Datenbanken herstellen.

Alle Neuerungen und wichtige Informationen zum Umstieg von PHP 5.6 auf PHP 7 finden Sie unter folgendem Link:

http://php.net/manual/de/migration70.php

PHP 7 ab sofort für alle webgo Webhosting Kunden verfügbar

Als Webhosting Kunde von webgo können Sie künftig zusätzlich die neue PHP Version für Ihren Webspace auswählen und nutzen. Ihnen stehen damit somit nun insgesamt fünf PHP-Versionen zur Auswahl zur Verfügung. Eine Anleitung zum Wechsel der PHP-Version finden Sie unter folgendem Link:

webgo Hilfe – Wie ändere ich die PHP-Version?


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Beitrag vom 11. November 2015

10-jähriges Jubiläum für Joomla

Am 17. September 2005 war es so weit: Die „Geburt“ der ersten Joomla-Version. Dabei war das Open Source System eigentlich gar kein richtiger Neuling, sondern nur ein Fork des rund fünf Jahre zuvor entwickelten CMS Mambo. Wir blicken zurück auf die Entwicklergeschichte eines der erfolgreichsten Open Source Projekte.

Eigene Akzente erst ab Version 1.5

Die Wurzeln von Joomla gehen auf das CMS Mambo zurück, das um die Jahrtausendwende von dem australischen Unternehmen Miro entwickelt wurde. Etwa vier Jahre später spaltete sich das Core-Team von Mambo ab, da es unterschiedliche Auffassungen zwischen ihm und dem Miro-CEO zu einer Stiftungsgründung gab. Das führte schließlich am 17. September 2005 zum ersten Joomla Release.

Die ersten Versionen wiesen kaum Unterschiede zum CMS Mambo auf, erst mit der Version 1.5, die im Januar 2008 veröffentlicht wurde, zeigte sich Joomla als völlig eigenständiges, neues CMS, auch wenn der Funktionsumfang im Großen und Ganzen weiterhin dem von Mambo entsprach. Durch das komplett neue Framework wurde aus Joomla jedoch endlich ein modernes, sauber strukturiertes System, das immer mehr ins Blickfeld von Entwicklern rückte.

Neustrukturierung durch wachsende Entwicklergemeinde

Mit der Version 1.5 folgte für Joomla ein regelrechter Popularitätsschub. Das führte aber zugleich dazu, dass das 15-köpfige Core-Team mit immer umfangreicheren Aufgaben konfrontiert wurde. Deshalb wurde im Juni 2008 bei einem Community-Treffen eine neue Aufgabenverteilung bzw. eine Erweiterung des Core-Teams beschlossen. Von da an kümmerten sich 3 verschiedene Teams um die Punkte Weiterentwicklung von Joomla, Community-Betreuung und finanzielle bzw. rechtliche Betreuung.

Alle Team-Mitglieder arbeiteten damals und arbeiten auch heute ausschließlich ehrenamtlich an dem Projekt, sodass Joomla auch nach 10 Jahren immer noch ein weitgehend unabhängiges System ist.

Neue Release-Intervalle

Die folgenden Jahre zeigten eine eher zähe Entwicklung des CMS, was einerseits am Zeitmangel der Entwickler, andererseits an technischen Problemen lag. Daher beschloss das Joomla-Team, die neuen Joomla-Versionen zu festen Release-Zeiten zu veröffentlichen, nämlich alle 6 Monate. Funktionen, die bis dahin noch nicht ausgereift waren, wurden einfach auf den nächsten Release verschoben.

Mit Joomla 3.0 erhielten die Nutzer erstmals ein Open Source System, das von vornherein mit einem Responsive Design ausgestattet war. Die Version 3.0 bot zudem wesentlich mehr Flexibilität beim PHP-Framework.

Heute kann die Entwicklergemeinde um Joomla auf mehr als 50 Millionen Downloads zurückblicken. Da keinerlei Programmierkenntnisse notwendig sind, wird das CMS auch sehr vielseitig genutzt. Das reicht von der kleinen privaten Hobbyseite bis hin zu umfangreichen Portalen mit mehrsprachigen Inhalten.

Joomla Hosting

Die Hosting-Voraussetzungen für Joomla sind recht einfach. Man benötigt eine aktuelle php und MySQL Version. Sehr wichtig, ist wie bei allen Internetprojekten, ein leistungsstarker und schneller Webserver, sowie eine bestmögliche Anbindung an das Internet.

Alle Voraussetzungen sind bei webgo ab dem kleinsten Webhosting Paket voll erfüllt. Joomla lässt sich bei webgo auch ganz einfach per 1ClickInstall installieren.


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Beitrag vom 11. September 2013

MariaDB als attraktive Alternative zu MySQL

MariaDBEs gibt viele Datenbankalternativen zu MySQL: MSSQL, NoSQL, MariaDB, PostgreSQL, um nur ein paar Systeme zu nennen. Viele dieser Datenbanksysteme sind Nischenprodukte, die eine ganz bestimmte Fangemeinde haben bzw. für spezielle Aufgabenbereiche optimal sind. Es hat sich aber bisher kein zweites Datenbanksystem als so populär und beliebt erwiesen, wie das gute alte MySQL.

MySQL wurde zu Anfang von dem schwedischen Unternehmen MySQL AB entwickelt. Ulf Michael Widenius und David Axmark begannen 1994 mit der Entwicklung von MySQL. Zunächst wurde das Datenbanksystem als Clone zu mSQL und UNIREG entwickelt und war zu diesen auch komplett kompatibel. Die erste offizielle MySQL Version trägt daher auch die Versionsnummer 3.1, um zu signalisieren dass der MySQL Kern auf einer langen Geschichte basiert. Es gibt eine openSource Lösung von MySQL und eine kommerzielle Lösung.

MySQL wurde in den Folgejahren stetig weiterentwickelt. Im März 2003 wurde MySQL 4.0 veröffentlicht und im Oktober 2005 folgte dann MySQL 5. Im Februar 2008 übernahm Sun Microsystems MySQL AB. Als Kaufwert wird eine Milliarde Dollar genannt. Im Januar 2010 wurde Sun Microsystems schließlich von Oracle aufgekauft.

Seit der Übernahme von MySQL AB von Sun durch Oracle steht das Datenbanksystem immer häufiger in der Kritik. Der Unterschied zwischen der freien und kommerziellen Version von MySQL wird immer gravierender. Auch die OpenSource-Gemeinschaft wendet sich seit Ende 2012 immer stärker von MySQL ab. Auch Ulf Michael Widenius, der ehemalige Gründer von MySQL AB kritisiert Oracle scharf: Oracle habe klargemacht, dass sie kein Interesse an Open Source hätten, die Zusammenarbeit mit der Community ablehnten und auch MySQL im Allgemeinen nicht mögen würden.

Um eine Alternative zu dem inzwischen zu Oracle gehörenden MySQL zu haben, entwickelt der ehemalige MySQL Mitbegründer Ulf Michael Widenius inzwischen ein neues Datenbanksystem: MariaDB

Die wichtigste Eigenschaft von MariaDB ist, dass diese als vollständig kompatibler Ersatz für MySQL eingesetzt werden kann. MariaDB ist trotz ihrer MySQL-Kompatibilität ein eigenständiges Datenbank-System und führt neue Funktionen ein, die in MySQL noch nicht verfügbar sind.

MariaDB 5.1 hebt sich gegenüber MySQL zum Beispiel durch einige Optimierungen hervor, die in MySQL 5.1 noch nicht zur Verfügung standen. Dazu zählt beispielsweise die Nutzung alphanumerischer Felder in Heap-Tabellen, deren Größe, im Gegensatz zu MySQL, 256 Zeichen übersteigen können. Außerdem gibt es den sogenannten „Pool of Threads“, der aus der MySQL-6-Codebasis stammt und Geschwindigkeitsvorteile bei der Nutzung vieler kleinerer Abfragen bringen soll. Ein Benchmark zeigt deutlichen Performancegewinn von MariaDB 5.3 gegenüber MySQL 5.5.

Das Herzstück von Maria DB ist die Aria-Engine. Aria versteht sich als moderner Ersatz für MyISAM, ist weitgehend funktionskompatibel zu MyISAM, kann jedoch, je nach Version, auf Wunsch transaktionale Tabellen führen. Zusätzlich gilt Aria als Crash-sicher, da sie nach einem Serverabsturz die Datenbank bis zum Beginn des letzten »LOCK TABLES« zurückrollt.

Die im Dezember 2012 gegründete MariaDB-Foundation soll die Interessen der Nutzer und Entwickler der MariaDB schützen und dafür sorgen, dass die freie Datenbank auch wirklich frei bleibt!

WebGo24 findet die Leistung der neuen DBEngine extrem performant und stabil und möchte den Trend zu dem neuen Datenbanksystem gerne fördern. Wir bieten unseren Kunden daher nun in allen Webhosting Paketen die Wahl zwischen MySQL und MariaDB. Wählen Sie bei der Erstellung einer neuen Datenbank einfach das gewünschte System aus.


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Beitrag vom 12. Juni 2012

Sicherheitslücke in MySQL – WebGo24 Kunden sind nicht betroffen

Wie Heise.de gestern berichtet hat, ist in dem Datenbankdienst MySQL bei einer bestimmten Konfiguration eine erhebliche Sicherheitslücke vorhanden. Und zwar ist es möglich einen Useraccount zu hacken, wenn man einfach nur oft genug ein Login mit einem falschen Passwort versucht. Nur der Username muss existieren, aber einen existierenden Benutzernamen zu finden ist oftmals nicht sehr schwer.

Selbstverständlich haben wir umgehend geprüft, ob die Konfiguration, die wir auf unseren Servern verwenden, auch von dem Problem betroffen ist. Wir haben einige intensive Tests durchgeführt und konnten keine Sicherheitsprobleme feststellen. Als WebGo24 Kunden brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Wir installieren auf unseren Servern regelmäßig alle wichtigen Sicherheitsupdates und überwachen alle sicherheitsrelevanten Dienste rund um die Uhr.

Selbstverständlich beobachten wir auch dieses Thema weiterhin intensiv und werden Sie gegebenenfalls informieren, wenn es noch weitere wichtige Informationen gibt.

Weitere Informationen finden Sie auch in dem Heise Artikel: http://www.heise.de/security/meldung/MySQL-Datenbank-Zugang-auch-ohne-Passwort-1614987.html


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Beitrag vom 10. Februar 2012

Neues Rechenzentrum in Frankfurt

Ein paar Monate haben wir den Blog hier leider sehr vernachlässigt. Das wird sich in Zukunft wieder ändern 🙂

Grund für die Vernachlässigung war die Tatsache, dass wir extrem viel zu tun hatten. Aber die Arbeit hat sich gelohnt!

Wir konnten nun eine neue Rechenzentrumsfläche in Frankfurt am Main in Betrieb nehmen. In Frankfurt am Main befindet sich der größte Internet-Knotenpunkt der Welt: der German Commercial Internet Exchange, kurz DE-CIX. Pro Sekunde werden hier mehrere Terrabit an Daten ausgetauscht. Es bestehen direkte Verbindungen zu über 350 Internetprovidern aus mehr als 40 Ländern.

Das Rechenzentrum ist nur wenige hundert Meter vom digitalen Herz Europas entfernt – und das hat konkrete Auswirkungen auf die Qualität unserer Netzwerkanbindung. Für Sie als Kunde macht sich unsere zentrale Lage in einer hohen Bandbreite und äußerst niedrigen Latenzzeiten bemerkbar.

Aber nicht nur der Standort für die Server ändert sich. Im Zuge des Umzugs werden auch alle Server komplett neue Hardware erhalten und somit wieder auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht.

So werden unsere Webhosting Server in Zukunft alle mit zwei Intel Xeon Serverprozessoren ausgestattet sein und über mindestens 64 GB Arbeitsspeicher (ECC Ram) verfügen. Außerdem kommen in jedem Server ein Hardware Raid Controller von 3ware, redundante Netzwerkkarten und redundante Netzteile zum Einsatz, wodurch die Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit der Server extrem gesteigert wird. Natürlich werden die Server von uns in einem hochwertigen 19″ Rackgehäuse mit HotSwap Laufwerken verbaut. Dadurch ist auch ein Tausch von defekten Festplatten im laufenden Betrieb kein Problem und kann ohne Downtime durchgeführt werden.

Als besonderes Highlight und Innovation werden alle Webhosting Server zusätzlich mit SSD Laufwerken ausgestattet. Die SSD Laufwerke werden natürlich, genau wie die normalen Festplatten, im Hardware Raid 1 gespiegelt, sodass selbst im Falle eines Laufwerkdefekts keine Daten verloren gehen und der Server ohne Unterbrechung weiterläuft. Auf diesen neuen SSD Laufwerken werden in Zukunft alle MySQL Dienste laufen. SSD Laufwerke sind wesentlich schneller beim lesen und schreiben, als herkömmliche Festplatten, wodurch die MySQL Abfragen in Zukunft noch schneller und effektiver sind.

Alle Neukunden profitieren schon jetzt von dem neuen Serverstandort und der neuen Hardware. Selbstverständlich werden wir auch alle Bestandskunden in das neue Rechenzentrum auf die neue Hardware umziehen. Die ersten Umzüge haben auch bereits stattgefunden. Es kann aber noch einige Monate dauern, bis alle Umzüge komplett abgeschlossen sind.

Highlights der neuen Webhosting – Server im neuen Rechenzentrum:

  •  Serverstandort Frankfurt am Main direkt am DE-CIX
  •  Ausschließlich Markenserverhardware z.B. Intel Xeon Prozessoren, Supermicro Mainboard, 3ware Raid Controller, Kingston Ram und so weiter
  • superschnelle SSD Laufwerke für MySQL
  •  redundante Netzteile und Netzwerkkarten

Auch die Dedicated Server haben wir komplett überarbeitet und Serverkunden können sich ebenfalls über viele Neuerungen freuen. So besitzt jeder Dedicated Server eine IPMI 2.0 inklusive KVM.

Dadurch ist es Ihnen möglich viele Einstellungen auf Hardwareebene durchzuführen und das Mainboard zu überwachen. Außerdem können Sie den Server jederzeit herunterfahren und neustarten. Und mit der integrierten KVM können Sie sich jederzeit die Monitorausgabe des Servers anzeigen lassen und Tastaturbefehle geben. So können Sie im Problemfall sofort reagieren und z.B. sehen warum Ihr Server nicht hochfährt oder können Änderungen im Bios vornehmen.

Auch bei den Dedicated Servern setzen wir in Zukunft ausschließlich auf moderne Serverhardware, unter anderem mit Intel Atom- und Xeon Prozessoren und Supermicro Mainboards.

Highlights der neuen Dedicated – Server im neuen Rechenzentrum:

  •  Serverstandort Frankfurt am Main direkt am DE-CIX
  •  inklusive IPMI 2.0 Fernwartung mit KVM
  •  Ausschließlich Markenserverhardware z.B. Intel Xeon Prozessoren, Supermicro Mainboard, etc.

Sie sehen es hat sich einiges getan hinter den Kulissen. Wir haben noch viele Ideen und Projekte am Laufen, die wir dieses Jahr umsetzen werden. Sie können sich also auf viele Neuigkeiten und interessante Produkte freuen. 🙂


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