Blockerweiterungen für Gutenberg Editor


Schon über ein Jahr ist der neue Editor nun schon Teil des WordPress Core und in dieser Zeit hat sich einiges getan in puncto Blöcke. Der Editor bringt ja von Haus aus grundlegende Block-Elemente mit, z.B. für Text, Bilder, Kombination aus beidem, Grafiken, Überschriften oder Spalten. Mittlerweile gibt es eine Menge Plugins um den Gutenberg Editor mit Blocks erweitern zu können. Dadurch kommt Gutenberg den Page Buildern schon sehr nah.

Wir geben Euch heute einen kleinen Überblick über diese Block-Sammlungen bzw. Block-Bibliotheken.

Was bieten die Block-Sammlungen?

Schon kurz nach der Veröffentlichung des Gutenberg-Editors, also noch vor dem Update auf WP 5.0 erschienen die ersten Block-Bibliotheken, um die Block-Welt von Gutenberg zu erweitern. Während zu Beginn oft nur ein paar Blöcke in einer Sammlung zu finden waren, hat sich das mit den aktuellen Block-Plugins deutlich erweitert, z.B. mit:

  • Stackable
  • CoBlocks
  • Advanced Gutenberg Blocks
  • Atomic Blocks
  • Kadence Blocks

Die Anwendung der Blöcke entspricht genau den „Grundblöcken“ von Gutenberg. Nach der Installation des Plugins stehen die Bibliotheken sofort im Auswahl-Menü zur Verfügung.

Die meisten Block-Plugins bringen ein eigenes Theme mit, Ihr müsst das natürlich nicht nutzen, sondern könnt die neuen Blöcke einfach für Euer Theme nehmen. Kompatibilitätsprobleme sind hier sehr selten. Viele Erweiterungen ähneln sich im Block-Angebot. Die meistgenutzten Designelemente sind fast überall enthalten, z.B. Akkordeon, Buttons, Icons, Header oder Call-to-Action. Der größte Unterschied besteht im Block-Design und darin, ob die Blöcke individuell angepasst werden können.

Zwei Beispiele:

Stackable

  • kostenlos und kostenpflichtig erhältlich
  • gehört zu den meistgenutzten Block-Bibliotheken
  • ansprechendes Blockdesign
  • Ihr könnt fast jeden Block individuell anpassen, z.B. den Hintergrund ändern, Textgrößen anpassen, Animationen ergänzen uvm.
  • Block-Beispiele: Icon List Block, Feature Grid, Separator, Call to Action, Header, Pricing Box, Notification, Posts
  • enthält viele Spezialfeature, die es bisher nur in Pagebuildern oder Premium-Themes gibt

Advanced Gutenberg Blocks

  • kostenlos
  • verfügbare Blöcke lassen sich nach Benutzer und Benutzerrolle filtern
  • Block-Beispiele: Banner Ad, Testimonial, Google Map, Click to Tweet, Table of contents, Intro, Post
  • komplexe Layouts mit bis zu 6 Spalten möglich

Probieren und testen liefert Klarheit

Eine konkrete Empfehlung für ein Plugin ist kaum möglich, nicht nur, weil die Block-Angebote innerhalb der Erweiterungen recht ähnlich sind, sondern weil Ihr selbst entscheiden müsst, ob das durch die Blöcke entstehende Design zu Eurem Theme und Euren Vorstellungen passt. Probiert am besten selbst einige aus.

Es macht in der Regel auch nichts, wenn Ihr mehrere Block-Plugins parallel nutzt. Es könnte höchstens etwas unübersichtlich werden. Aber auch für diesen Fall gibt es schon eine Lösung, zumindest ab der WP Version 5.2 – mit dem Block-Manager. Mit dem Manager könnt Ihr Blöcke ganz nach Bedarf deaktivieren, um Überschneidungen zu vermeiden und eine übersichtliche Auswahl zu erhalten.

Alternative zur Erweiterung um Blocksammlung

Wie Ihr den Gutenberg Editor mit Blocks erweitern könnt haben wir Euch erklärt. Ihr benötigt aber nur einen bestimmten Block und wollt nicht gleich eine ganze Block-Sammlung hinzufügen? Kein Problem. In dem Fall nutzt Ihr einfach die Gutenberg Block Library. In dieser Bibliothek (betrieben von Danny Cooper, Entwickler vom Editor Block Plugin) findet Ihr jeden Einzelblock den Ihr benötigt.

Noch mehr Design-Freiheit: Die Design-Bibliotheken

Zum Schluss sollten noch die Design-Bibliotheken Erwähnung finden. Im Gegensatz zu den Block-Bibliotheken bekommt Ihr damit nicht einzelne Blöcke, sondern zusammengesetzte Layout-Elemente.

Ein Beispiel: Die Gutenberg Blocks Templates – 50+ Free Gutenberg Block Designs.

Hier gibt es eine kostenlose und eine kostenpflichtige Variante. In der kostenlosen sind derzeit 50 vorgefertigte Designs enthalten. An Einteilungen wie Headings, Columns, Stats und Lists könnt Ihr in etwa erkennen, was der jeweilige Designblock bietet. Dabei nutzt die Design-Bibliothek bestimmte Standardblöcke, die zu optisch sehr ansprechenden Strukturen zusammengesetzt werden. Außerdem sind Platzhalter-Texte und Grafiken enthalten.

Auch bei den Design-Bibliotheken gilt: Testet, testet, testet. Einige Funktionen werdet Ihr vermutlich nie brauchen, anderen liefern vielleicht die ideale Lösung für Eure Präsentationswünsche.

Weitere Alternativen zum WordPress Gutenberg Editor?
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