WordPress Seiten schneller machen

Weder die Besucher Ihrer WordPress-Seite noch Google sind begeistert, wenn sie lange auf den Aufbau der Seite warten müssen. Langsame Ladezeiten stufen Ihre Website im Ranking nach unten. Und Besucher, die länger als ein paar Sekunden warten müssen, klicken ganz schnell auf ein anderes Ergebnis.

Aber keine Panik – WordPress bietet durch Plugins und die freie Software beste Voraussetzungen, um Webseiten in puncto Geschwindigkeit auf Trab zu bringen. Wir zeigen Ihnen, an welchen Stellen Sie Ihre WordPress-Seite beschleunigen können.

Caching – Ladezeit mit dem Zwischenspeicher sparen

Das wohl größte Potenzial beim Einsparen von Ladezeiten in WordPress bietet Caching. Ohne Anpassungen generiert WordPress dynamische Websites. Immer wenn eine Seite aufgerufen wird, erfolgt für jedes Seitenelement eine Datenbankabfrage, was wiederum die Ladezeit beträchtlich beeinflusst. Diese Funktion bietet aber nur dann Vorteile, wenn es um Seiten geht, die ständig aktualisiert werden, z.B. eine Newsseite.

Das Caching erzeugt hingegen statische Seiten. Die Datenbank muss nicht mehr für den Seitenaufbau angefragt werden, sodass die Seite sofort geladen wird. Der Zwischenspeicher wird erst dann aktualisiert, wenn Sie Inhalte ändern, z.B. einen Blogbeitrag veröffentlichen.

Empfehlenswerte WordPress Plugins zum Caching: Cachify, W3 Total Cache, WP Super Cache

Keine überladenen Themes verwenden

Achten Sie bei der Auswahl des WordPress Themes auf jeden Fall auf dessen Funktionsumfang. Benötigen Sie wirklich alle Plugins oder Gestaltungsoptionen? Viele mitgelieferte Plugins sind nur Empfehlungen, oft funktioniert die WordPress-Seite auch ohne die Programme sehr gut.

Wie schnell das Theme ist, können Sie übrigens schon mit der Live-Vorschau testen. Einfach den Link der Vorschau in ein Speedtest-Tool wie z.B. Speed Insights von Google kopieren.

Komprimieren mit gZip

Bilder und Systemdateien lassen sich ganz schnell mit gZip verkleinern. Durch das Komprimieren sparen Sie je nach Dateigröße bis zu 70 Prozent. Erfahrene WordPress-Nutzer erledigen das über die .htaccess, weniger geübte im Umgang mit dem CMS nutzen dafür ein Plugin, z.B. das oben schon erwähnte WP Super Cache. Um Dateien mit dem Plugin zu komprimieren, aktivieren Sie folgendes Feld: Komprimiere Seiten, sodass sie schneller an Besucher ausgeliefert werden.

Optimierung im Programmcode

Themes, Plugins oder WordPress selbst – der Programmcode kann schnell sehr umfangreich werden. Auch wenn eine Ladezeiten-Optimierung hier immer nur an kleinen Stellen ansetzt, z.B. der Entfernung von überflüssigen Leerzeichen oder der Dateizusammenfassung, kann die Masse dieser Änderungen einen großen Einfluss auf die Geschwindigkeit Ihrer WordPress-Seite haben.

Optimal für die Code-Optimierung geeignet ist das Plugin Autoptimize, weil hier nur drei kleine Häkchen für einen schlanken Code erforderlich sind, nämlich bei JavaScript, CSS und HTML.

Bilder optimieren

Auch für die Bildoptimierung bietet WordPress zahlreiche Plugins. Dazu gehört z.B. WP Smush. Alle Bilder, die Sie hochladen bzw. die bereits auf Ihrer WordPress-Seite vorhanden sind, optimiert das Programm ohne Qualitätsverlust.

Eine weitere Möglichkeit, bei Bildern die Ladezeit zu optimieren, erhalten Sie mit Plugins zum Bilder-Nachladen, z.B. mit a3 Lazy Load. Bilder oder Videos müssen nicht unbedingt beim ersten Seitenaufruf geladen werden. Oft reicht es, wenn sie beim Scrollen erscheinen. Und genau das bewirkt a3 Lazy Load.


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