WordPress Texteditor – die wichtigsten Funktionen und Tipps zur Benutzung

Der WordPress Editor lehnt sich optisch und in der Bedienung eng an klassische Textverarbeitungssoftware wie Word an. Wenn Sie sich dort mit den Basisfunktionen auskennen, sollte auch der Umgang mit dem WP Editor kein Problem sein. Wir stellen im heutigen Beitrag alle Funktionen und Möglichkeiten des Editors vor.

Die Bearbeitungsleiste

In der Bearbeitungsleiste über dem Textfeld sind die wichtigsten Werkzeuge enthalten, die Sie für die Textanpassung benötigen. Vieles wird Ihnen von Textprogrammen bekannt sein:

  • Fettdruck
  • Kursiv
  • Listenelemente
  • Textausrichtung (linksbündig, zentral, rechtsbündig)
  • Textfarben
  • Sonderzeichen
  • Widerrufsbefehl

Die Bearbeitungsleiste besteht aus zwei Zeilen, wobei Sie die zweite ein- und ausklappen können – über das Symbol ganz rechts in der ersten Leiste (mit „Werkzeugleiste umschalten“).

Kettenglied-Symbol – Link einfügen

Mithilfe dieser Funktion können Sie Verlinkungen in Ihren Beiträgen einfügen. Sie wird erst aktiviert, wenn Sie ein Wort bzw. eine Wortgruppe markieren – eben die Elemente, über die der Link erreichbar sein soll.

Nach dem Klick auf das Symbol öffnet sich ein kleines Fenster, in dem Sie die Ziel-URL eintragen und weitere Details zur Verlinkung festlegen können, u.a. der Titel (wird angezeigt, wenn man die Maus über den Link führt) und die Möglichkeit, den Link in dem neuen Tab zu öffnen.

More-Tag – Weiterlesen

Diese Kennzeichnung ist wichtig, um in der Gesamtübersicht im Frontend die Beiträge nicht komplett anzeigen zu lassen, sondern lediglich mit einem Ausschnitt. Das ist wesentlich benutzerfreundlicher. Um den Tag einzufügen, klicken Sie einfach im Text an die gewünschte Stelle, z.B. nach den ersten zwei Zeilen oder der Einleitung. Dann klicken Sie auf das More-Symbol (neben dem Link-Entfernen-Symbol). Im Backend erscheint an dieser Stelle eine gestrichelte Linie, was im Frontend durch ein „Weiterlesen“ gekennzeichnet wird. Über dieses „Weiterlesen“ wird also ein Link zum kompletten Beitrag gesetzt.

Ablenkungsfreies Schreiben

Der Modus „Ablenkungsfreies Schreiben“ wird unter den Einstellungen für „Text“ und „Visuell“ aktiviert. In diesem Modus ist nur noch das Editor-Feld vorhanden, ohne die Menüleisten oben, links und rechts. Ein erneuter Klick auf das Symbol führt Sie wieder zur normalen Ansicht.

Formatvorlagen

Die Formatvorlagen finden Sie ganz links in der zweiten Bearbeitungsleiste. Dort gibt es neben der Auswahl „Absatz“ die Unterteilung nach Überschrift 1, Überschrift 2 usw. Diese Gliederung soll den Text semantisch unterteilen. Es ist also nicht so zu verstehen, dass die erste Überschrift die Nummer 1 trägt, die zweite die Nummer 2, die dritte Nummer 3 usw. Entsprechend der Unterteilung gibt es demnach nur eine Hauptüberschrift, also die „Zusammenfassung“ für den ganzen Text und Zwischenüberschriften verschiedener Hierarchien, je nach Textinhalt.

Diese Unterteilung ist einerseits für den Leser wichtig, da sie den Text besser lesbar macht und Unterpunkte auch optisch durch eine Anpassung der Überschriften-Größe kennzeichnet. Andererseits hilft die Kennzeichnung der Suchmaschine, die verschiedenen Textebenen erkennen zu können.

Reißbrettsymbol – als Text einfügen

Mit dieser Funktion entfernen Sie alle Formatierungen aus Texten, die Sie aus einer Textsoftware in den Editor kopieren. Wichtig ist die Funktion aus folgendem Grund: Sie müssen natürlich nicht gleich im Editor schreiben, sondern können wie gewohnt Ihr Textprogramm nutzen. Viele empfinden das als angenehmer, besonders bei langen Texten. Kopieren Sie den Text ins das Editor-Feld, werden jedoch alle Formatierungen des Textprogramms übernommen, was sich negativ auf das Design im Frontend auswirken würde. Um das zu verhindern, klicken Sie vor dem Einfügen einfach auf das Reißbrettsymbol und schon werden alle kopierten Elemente automatisch ihrer Formatierungen „beraubt“.

Haben Sie bereits Text eingefügt, ohne die Funktion zu aktivieren, können Sie die Formatierungen auch über das „Radiergummi-Symbol“ rechts daneben entfernen: Markieren Sie dafür den ganzen Text im Editor und klicken Sie anschließend auf den Radiergummi.

Variation der Textansicht

Rechts oben zeigt der WordPress-Editor Umschaltmöglichkeiten zwischen „Visuell“ (ist bei der Erstellung eines neuen Beitrags immer voreingestellt) und „Text“. Während die Inhalte bei „Visuell“ so angezeigt werden, wie sie auch im Frontend erscheinen, erhalten Sie mit „Text“ einen Einblick in die Code-Befehle, die sich hinter Formatierungen, Bildern, Links usw. verbergen. Die „Text“-Ansicht ist immer dann wichtig, wenn Sie HTML-Elemente hinzufügen möchte, die sich nicht mithilfe der Befehlleiste im WordPress Editor umsetzen lassen.

Medien hinzufügen

Natürlich können Sie mit dem Editor neben reinem Text auch Elemente wie Videos, Bilder oder Audiodateien einfügen. Das funktioniert wahlweise über den Klick auf „Dateien hinzufügen“ über der Befehlleiste links oben oder indem Sie die Datei einfach in das Editorfeld ziehen (in diesem Fall öffnet sich ebenfalls das Fenster, das Sie über den Klick auf „Datei hinzufügen“ erreichen). In der Mediathek sind alle hochgeladenen Dateien enthalten. Eingefügt werden sie in den Text, indem sie eine Datei auswählen und unten auf „In den Beitrag einfügen“ auswählen.

Die Dateien lassen sich noch vielfältig bearbeiten, z.B. durch Beschriftungen, Alternativtext, Einrückungen im Text usw. Das ist jedoch aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten ein Punkt, auf den wir in einem separaten Blogbeitrag in naher Zukunft detailliert eingehen werden.


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