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Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 18. Oktober 2012

Vorsicht Falle: Domain-Rechnung von Betrügern

Seit einiger Zeit werden SPAM Mails an einige Domaininhaber gesendet. Meistens sind es Inhaber einer .com-Domain. Denn bei .com-Domains kann man ohne Probleme die Inhaberdaten (Whois) abfragen. Dort zu sehen sind unter anderem folgende Informationen über den Inhaber der Domain:

Name, Vorname, Adresse, E-Mail Adresse,…

Mit diesen Informationen wird von einigen Leuten eine unrechtmässige Rechnung erstellt und diese dem Inhaber zugeschickt. Manche denken, auf Grund der Informationen die hinterlegt sind, dass diese Rechnung echt ist. Auch, wenn man die Firma gar nicht kennt.

Diese Mails sind meistens komplett in Englisch und es wird ein verhältnismäßig hoher Geldbetrag für die Domain gefordert, damit die Domain ein weiteres Jahr erhalten bleibt und nicht gelöscht wird. Wenn der Inhaber nicht zahlt wird die Domain angeblich zu einem bestimmten Zeitpunkt gelöscht. In Wirklichkeit zahlt man nicht für den Erhalt der Domain an sich, sondern für den Eintrag in einer dubiosen Suchmaschine. Wenn man nicht zahlt, wird man aus der Suchmaschine gelöscht. Es geht hier nicht um Google, Bing,Yahoo!,… sondern um eine kleine unwichtige Suchmaschine, die sich nur mit dieser Vorgehensweise am Leben halten kann.

Diese E-Mails können Sie natürlich getrost ignorieren und löschen. Niemand außer Ihr Provider hat das Recht Ihnen für eine Domain etwas zu berechnen oder die Domain zu löschen. Wenn Sie also bei uns Kunden sind, dann erhalten Sie nur von uns eine Rechnung für Ihre Domain(s) und von niemandem sonst!

Klicken Sie auf keinen Fall  auf einen Link in der E-Mail. Auch nicht auf den unsubscribe-Link. Meist befinden sich dort betrügerische Seiten hinter diesen Links.

So könnte eine dieser SPAM-Mails aussehen:

Registration Expiration
Order #: 22513857
Order Date: Aug 27, 2012
Bill To: *
PROCESS SECURE PAYMENT
<http://ordertracking8787823.com/order/<nummer>

Domain Name <Domainname.com>
Registration Aug 27, 2012 - Aug 27, 2013
Price $75.00
Term 1 Year
Domain Name: <Domainname.com>
To: * 
Registration includes SE submission for <Domainname.com> 
for 12 months. There is no obligation to pay for this order unless you
complete your payment by Sep 11, 2012. SE Services provides submission
services and search engine ranking organization for domain owners.
This offer for submission services is not required to renew your
domain registration.

Failure to complete your search engine registration by Sep 11, 2012
may result in the cancellation of this order (making it difficult for
your customers to locate you using search engines on the web).

For Domain Name:
<Domainname.com>

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Beitrag vom 21. September 2012

Punktlose Domains: ICANN diskutiert

Die neuen Domainendungen (gTLDs) sind noch nicht online, da steht schon die nächste Änderung im Domainbereich zur Debatte. Die internationale Vereinigung für Domains und IP Adressen ICANN lässt ihre Mitglieder über ein neues Vorhaben diskutieren, in dem es um die Nutzung von punktlosen Domains geht wie z. B. http://webgo24

Im Laufe der Bewerbungen für die neuen gTLDs haben sich wohl viele Bewerber für solche „dotless Domains“ ausgesprochen. Experten gehen allerdings davon aus, dass die aktuelle Infrastruktur solche Domainnamen nicht immer wie erwartet verarbeiten kann. Schlimmer noch: Es kann sogar zu ungewolltem oder unvorhersehbaren Verhalten kommen, wenn die unterschiedliche Kontexte wie Webbrowser, Anwendungen, Resolver und die Sicherheit betrachtet würden!

Damit eine Domain eindeutig vom Browser erkannt werden kann, muss diese als Fully Qualified Domain Name (FQDN) geschrieben werden – ein Beispiel dafür ist „www.webgo24.de.“. Die Teile www, webgo24, de werden durch Punkte getrennt. Der gesamte Domainname endet mit einem weiteren Punkt, der die Wurzel des Domain Name Systems darstellt. Die meisten Anwendungen verarbeiten aber auch Domains mit fehlenden Punkten z. B. wenn der letzte Punkt fehlt und die Domain damit der FQDN-Regel nicht entspricht . Die meisten Programme versuchen daher zu „erraten“, was der Benutzer gemeint haben könnte und vervollständigen die Angabe entsprechend.

Punktlose Domains wären für Webbrowser daher unvollständige Adressen, auf die sie mit zusätzlichen Aktionen reagieren: Vor einer DNS-Abfrage fügen sie dem übergebenen, punktlosen Domainnamen etwa das Präfix „www“ oder bekannte Suffixe wie .com, .de oder .org hinzu. Falls im lokalen Netz ein Suchpfad eingerichtet wurde, fügen sie diesen vor der DNS-Abfrage als Suffix an die Eingabe an. Manche Browser schicken derartige Eingaben gleich an Suchmaschinen und zeigen deren Ausgabe an. Nur wenn der Browser die Eingabe ohne Manipulation an das DNS schickt, wäre die korrekte Namensauflösung für die punktlose Domain gewährleistet.

Es ist daher mehr als fraglich, ob solche technisch realisierbar sind. Und dann gibt es noch die Frage, ob solche Domains sinnvoll sind und gebraucht werden… 😉


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Beitrag vom 31. August 2012

Schützen Sie sich! Tipps für sichere Passwörter!

Passwörter sind in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres digitalen Lebens. Wir brauchen sie fast jeden Tag. Ob auf der Arbeit, beim online shoppen, im sozialen Netzwerk oder für die eigene Website bei WebGo24. 😉

Es gibt unzählige Dienste im Internet, für die man ein persönliches Passwort braucht. Es gibt aber auch unzählige Gefahren im Zusammenhang mit unsicheren Passwörtern. Diese Gefahren werden oftmals unterschätzt oder man denkt „mich wird schon keiner hacken“.

Die Folgen eines Hackangriffs sind aber sehr verheerend und durch die umfangreiche Automatisierung von solchen Hackerangriffen ist die Wahrscheinlichkeit selbst Opfer zu werden sogar sehr hoch. Oftmals werden sogenannte Brute-Force-Attacken genutzt, um Passwörter zu „erraten“. Das bedeutet, dass ein Netz aus infizierten PCs solange zufällige Passwörter ausprobiert, bis es Erfolg hat. Die Folgen eines erfolgreichen Angriffs sind oftmals nicht schön: private Daten werden ausspioniert, E-Mail-Accounts werden zu Spam-Zwecken oder zur Verbreitung von Schadcode missbraucht und Bankkonten werden online geplündert.

Um sich vor solchen Angriffen zu schützen hilft nur eines: Sichere Passwörter

Experten warnen davor, dass immer noch zu viele Nutzer unsichere Passwörter verwenden, wie zum Beispiel Kindes- oder Tiernamen, Geburtsdaten oder sogar einfache Zahlenkombinationen wie 123456.

Damit Ihre Passwörter nicht erraten werden können, haben wir hier einige Tipps zur Auswahl eines sicheren Passworts für Sie:

  • Niemals ein Einheitspasswort verwenden. Nutzen Sie verschiedene Passwörter für unterschiedliche Dienste.
  • Verwenden Sie lange Passwörter. Je mehr Zeichen ein Passwort enthält, desto sicherer ist es.
  • Verwenden Sie Groß- und Kleinschreibung und Zahlen, sowie Sonderzeichen.
  • Verwenden Sie möglichst sinnlose Buchstabenkombinationen und keine richtigen Wörter, da Angreifer auch Wörterbücher für die Attacken verwenden.
  • Merkzettel mit Passwörtern niemals offen liegen lassen – am besten Passwörter erst gar nicht aufschreiben.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig.
  • Keine Zahlen oder Buchstabenkombinationen in der Reihenfolge der Tastatur (12345 oder qwertz) verwenden.
  • Niemals ein Passwort wählen, dass identisch mit dem Usernamen ist.
  • Keine bekannten Daten oder Angaben, die in Benutzerprofilen zu finden sind, verwenden (Name des Kindes, Geburtsdatum, etc.).
  • Komplexe Passwörter erstellen Sie einfach aus der Kombination von Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern, beispielsweise “Hans!Meier&19=77″.
  • Eine sichere Alternative ist es auch, die Anfangsbuchstaben aus einem für Sie leicht merkbaren Satz zu verwenden: „Ich gehe jeden Tag 2 Mal mit meinem Hund Gassi“ wird zu „IgjT2MmmHG“.

Wenn man nun viele Zugänge hat, in die man sich regelmäßig einloggen muss, dann ist es sehr schwierig bis unmöglich sich an diese Tipps zu halten. Wie soll man sich für jedes Login ein anderes Passwort ausdenken, das sicher ist und das man sich auch noch merken kann? Eine Möglichkeit bieten sogenannte Passwort Manager. Jeder Browser hat eine solche Funktion zum Verwalten von Passwörtern heutzutage. Allerdings sollte man auch hier auf Sicherheit achten und nicht einfach die Standardwerkzeuge der Browser verwenden.

Wir verwenden seit vielen Jahren erfolgreich den Passwort Manager KeePass. Dieses Tool ist kostenlos, openSource und hat viele nützliche Funktionen. So werden die Passwörter beispielsweise sicher verschlüsselt und sind nur mit einem Masterpasswort und / oder einer Schlüsseldatei les- und nutzbar. Mit dem Tool können Sie auch sichere Passwörter generieren.

Alle Informationen zu KeePass finden Sie im Wikipedia Artikel und das Tool können Sie sich auf der Homepage von KeePass kostenlos herunterladen.


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Beitrag vom 15. Juni 2012

ICANN stellt Bewerberliste für neue TLDs online

ICANN LogoEs ist soweit! Die offizielle Bewerberliste für die neuen gTLDs steht fest und wurde von der Domain-Verwaltungsorganisation ICANN diese Woche veröffentlicht. Bereits mehrmals haben wir hier im Blog darüber berichtet, dass nun jeder (der genug Geld hat 😉 ) bei der ICANN seine eigene Domainendung (TLD) beantragen kann und somit selbst zur Registry werden kann. Trotz der hohen finanziellen Hürde von mehreren hundertausend Dollar, haben sich einige Bewerber gefunden. Insgesamt sind bei der ICANN 1930 Anträge aus 60 Ländern eingegangen. 230 Bezeichnungen sind mehrfach beantragt worden – etwa die Endungen .movie und .music, um die sich jeweils acht Unternehmen beworben haben. Derartige Interessenskonflikte gibt es bei 751 Anträgen.
Auch viele deutsche Unternehmen befinden sich unter den Bewerbern. So befinden sich in der Liste z.B. die Autohersteller Audi (.audi), BMW (.bmw) und VW (.volkswagen), dem Automobilclub ADAC (.adac), den Baumarktketten Obi (.obi) und Bauhaus (.bauhaus), dem Discounter Lidl (.lidl), der Deutschen Post und ihrer Logistiktochter DHL (.deutschepost / .dhl), dem Pharmariesen Boeringer Ingelheim (.boeringer),  Bosch (.bosch) sowie der Vermögensberatung Allfinanz (.allfinanz, .allfinanzberater, .allfinanzberatung). Außerdem sind auch deutsche Städte- und Länderdomains .berlin, .bayern, .cologne, .koeln, .hamburg, .nrw und .saarland beantragt worden.

Auch US – Amerikanische Unternehmen sind zahlreich vertreten. Allen voran natürlich die Global Player der Branche: Google, Amazon, Apple und Microsoft. Allein Google zeigt sich für mehr als 100 Anträge verantwortlich, Amazon hat mehr als 70 Bewerbungen eingereicht und Microsoft beansprucht immerhin elf TLDs. Überraschend bescheiden gibt sich hingegen Apple: lediglich .apple will der Konzern aus Cupertino künftig unter seine Fittiche nehmen.

Bis die erste neue TLD genutzt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Die ersten neuen TLDs werden frühestens im ersten Quartal kommenden Jahres freigeschaltet. Das dahin ist für die ICANN noch viel zu tun. So müssen die Anträge nicht nur zunächst evaluiert und geprüft werden, auch verschiedene Kommentierungs- und Einspruchsfristen sind noch einzuhalten. Beginnend ab Juli könnten daher bis zu 20 Monate vergehen, bevor alle Bewerbungen tatsächlich bearbeitet seien, so ICANN-Chef Rod Beckstrom.

Eine Liste aller offiziellen Bewerber finden man unter folgendem Link: http://newgtlds.icann.org/en/program-status/application-results/strings-1200utc-13jun12-en


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Beitrag vom 12. Juni 2012

Sicherheitslücke in MySQL – WebGo24 Kunden sind nicht betroffen

Wie Heise.de gestern berichtet hat, ist in dem Datenbankdienst MySQL bei einer bestimmten Konfiguration eine erhebliche Sicherheitslücke vorhanden. Und zwar ist es möglich einen Useraccount zu hacken, wenn man einfach nur oft genug ein Login mit einem falschen Passwort versucht. Nur der Username muss existieren, aber einen existierenden Benutzernamen zu finden ist oftmals nicht sehr schwer.

Selbstverständlich haben wir umgehend geprüft, ob die Konfiguration, die wir auf unseren Servern verwenden, auch von dem Problem betroffen ist. Wir haben einige intensive Tests durchgeführt und konnten keine Sicherheitsprobleme feststellen. Als WebGo24 Kunden brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Wir installieren auf unseren Servern regelmäßig alle wichtigen Sicherheitsupdates und überwachen alle sicherheitsrelevanten Dienste rund um die Uhr.

Selbstverständlich beobachten wir auch dieses Thema weiterhin intensiv und werden Sie gegebenenfalls informieren, wenn es noch weitere wichtige Informationen gibt.

Weitere Informationen finden Sie auch in dem Heise Artikel: http://www.heise.de/security/meldung/MySQL-Datenbank-Zugang-auch-ohne-Passwort-1614987.html


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Beitrag vom 6. Juni 2012

06.06.2012: World IPv6 Launch Day

Das IPv4 Internet Protocol wurde im Jahre 1981 definiert und stellt die Grundlage des heutigen Internets dar. IPv4 benutzt allerdings nur 32-Bit-Adressen, daher sind maximal 4.294.967.296 eindeutige Adressen möglich. IPv4-Adressen werden üblicherweise dezimal in vier Blöcken geschrieben, zum Beispiel 123.123.123.123. Je Block werden 8 Bit zusammengefasst; somit ergibt sich für jeden Block ein Wertebereich von 0 bis 255.

Zum Zeitpunkt der Definition von IPv4 sind die führenden IT Experten davon ausgegangen ein zukunftssicheres Protokoll geschaffen zu haben, da man nicht davon ausgegangen ist, dass die über 4 Milliarden Adressen jemals komplett gebraucht werden würden. Weit gefehlt: Bereits vor 1,5 Jahren haben wir hier im Blog darüber berichtet, dass die IPv4 Adressen fast aufgebraucht sind! Das liegt an vielen verschiedenen Faktoren, die man damals nicht vorhergesehen oder miteinkalkuliert hat. Zum Beispiel den großen IP Adressen Verbrauch durch die hohe Anzahl an Internetbenutzern im Südost-Asiatischen Raum oder die Tatsache, dass es immer mehr Internetfähige Geräte gibt, die eine IP Adresse brauchen: Handys, TabletPCs, Laptops, Netbooks und so weiter.

Es gibt daher eine Weiterentwicklung und ein neues Protokoll für IP Adressen: IPv6

Bei der Weiterentwicklung IPv6 werden 128-Bit-Adressen verwendet. IPv6-Adressen werden gewöhnlicherweise hexadezimal (IPv4: dezimal) notiert, wobei die Zahl in acht Blöcke zu jeweils 16 Bit (4 Hexadezimalstellen) unterteilt wird. Diese Blöcke werden durch Doppelpunkte (IPv4: Punkte) getrennt notiert- z.B.: 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344.

Hieraus ergibt sich ein wesentlich größerer Bereich an möglichen IP Adressen, als bei IPv4. Mit IPv6 sind 340 Sextillionen verschiedene IP Adressen möglich. Als Zahl ist das eine 34 mit 37 Nullen. Also: 340.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 mögliche IP Adressen. IPv6 sollte daher deutlich zukunftssicherer sein, als IPv4 😉

Heute, am Symbolträchtigen 06.06.2012, ist der „World IPv6 Launch Day“. Dieses Event wird von der Internet Society veranstaltet. An diesem Tag werden Internet Service Provider, Netzwerkhersteller und Service-Anbieter dauerhaft IPv6 auf ihren Leitungen, Geräten und Diensten dazu schalten.

Momentan zählen zu den Teilnehmern die Internet-Service-Provider AT&T, Comcast, Free Telecom, Internode, KDDI, Time Warner Cable und XS4ALL. Einige Unternehmen – wie Comcast, XS4ALL und die französische Free Telecom – versorgen viele ihrer Internet-Kunden bereits mit IPv6. Am 6. Juni sollen wenigsten 1 Prozent der jeweiligen ISP-Kunden zusätzlich auch per IPv6 ins Netz gelangen können, laut der Ankündigung weitgehend automatisch.

Der Wechsel wird natürlich nicht von einem Tag auf den anderen durchgeführt, sondern wird ein schleichender Prozess über mehrere Monate sein. Der heutige Tag kann aber als Beginn eines neuen Internetzeitalters gesehen werden. Wir haben auch noch genug IPv4 Adressen für dieses Jahr, es besteht also kein Grund zur Panik 😉

Ob Ihr Internet Anbieter bereits seine Leitungen IPv6 – tauglich geschaltet hat, können Sie unter http://www.ipv6-test.com/ testen.


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Beitrag vom 3. April 2012

php 5.4 ist verfügbar

Knapp drei Jahre nach PHP 5.3.0 wurde nun PHP 5.4.0 veröffentlicht. Seit dem 01.03.2012 ist die neue php Version 5.4.0 stable. Wir haben diese neue php Version nun auch auf all unseren Webhosting Servern installiert. Sie können die neue Version nun ganz einfach über den WebGo24 Webspace-Admin für Ihren Account aktivieren. Eine detaillierte Anleitung dazu finden Sie hier: https://www.webgo.de/hilfe/content/81/55/de/wie-aendere-ich-die-php_version.html

Bitte testen Sie, ob Ihre Scripte mit der neuen php Version lauffähig sind. php 5.2.x wird nicht mehr weiterentwickelt und wir werden daher php 5.2.x bald einstellen und unseren Kunden nicht mehr zur Verfügung stellen. php 5.3.x wird noch etwas verfügbar bleiben, aber auch diese Version wird mittelfristig nicht mehr weiterentwickelt.

Es ist daher sehr wichtig, dass Sie Ihre Script auf Kompatibilität mit php 5.4.0 prüfen und gegebenenfalls entsprechend anpassen, damit es bei der Abschaltung von php 5.2.x nicht zu Problemen mit Ihren Websites kommt. Bei OpenSource Scripten (z.B. Joomla oder WordPress) müssen Sie grundsätzlich regelmäßig alle Updates installieren, um die Sicherheit Ihrer Websites zu gewährleisten. Durch die Updates werden die Anwendungen in der Regel auch an neue php Versionen angepasst.

Wir werden die alte php Version php 5.2.x am 01.07.2012 abschalten. Ab diesem Zeitpunkt können Sie auf Ihrem Webhosting Account nur noch die php Versionen 5.3.x und 5.4.x nutzen.

Neues in php 5.4:

Weniger Speicherbedarf und höhere Leistung verspricht PHP 5.4.0. Außerdem stehen nun Multibyte-Sprachen in allen PHP-Builds über einen Runtime-Schalter zur Verfügung. Der Standardzeichensatz in PHP 5.4.0 ist UTF-8.

Die PHP-Entwickler haben auch extrem aufgeräumt und diverse veraltete Sprachfunktionen aus dem Code entfernt. So soll die Codebasis von PHP 5.4 deutlich sauberer sein. Beispielsweise wurden Register Globals, Magic Quotes und der Safe Mode entfernt.

Ebenso wurden einige neue Sprachfunktionen eingeführt, darunter Traits, die die Wiederverwendung von Code vereinfachen sollen. Zudem gibt es eine neue Kurzsyntax für Arrays und Closures unterstützt in PHP 5.4 $this. Eine Übersicht der neuen Spracheigenschaften gibt es unter docs.php.net.


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Beitrag vom 21. Februar 2012

Neue vServer online

In dem neuen Rechenzentrum setzen wir nun auch auf eine neue Produktlinie. Die vServer Technologie hat sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Die Kinderkrankheiten sind größtenteils ausgemerzt. Es gibt sogar innovative Weiterentwicklungen, die einem ganz neue ungeahnte Möglichkeiten mit einem vServer geben.

Dieser Fortschritt hat uns dazu bewogen unseren Kunden nun auch vServer anzubieten. Mit den neuen WebGo24 vServern sind unsere Kunden in der Lage, die Vorteile eines eigenen Servers zu nutzen, ohne gleich hohe monatliche Kosten zu haben. vServer sind deutlich günstiger, als ein eigener physikalischer Server, und bieten dennoch für Einsteiger und kleine bis mittelgroße Projekte umfassende Möglichkeiten!

Wir haben uns dabei entschieden zwei Varianten von vServern anzubieten.

Zum einen unsere Produktlinie vServer (VPS):

Bei einem vServer handelt es sich um einen virtuellen Server. Dabei werden auf einem physikalischen Server mehrere vServer gehostet. Dabei teilen sich die vServer die Hardware des physikalischen Servers. Jeder vServer bekommt die benötigte Leistung zur Verfügung gestellt, wenn er diese benötigt. Unsere vServer werden mit der Virtualisierungstechnologie „openVZ“ virtualisiert. Dies ist eine sogenannte Paravirtualisierung. Das bedeutet, dass die Server auf Betriebssystemebene virtualisiert werden. Dies macht es möglich, dass wir Ihnen einen vServer so günstig anbieten können!

Dies hat viele Vorteile. Zum einen ist ein vServer wesentlich günstiger als ein eigener physikalischer Server und bietet doch einige Vorteile eines eigenen Servers, z.B. ein eigenes Betriebssystem mit vollem root Zugang. Somit können Sie Ihre eigene Konfiguration realisieren und Ihre eigenen Programme und Module installieren. Zum anderen sind bei einem vServer nicht so viele Kunden auf einem physikalischen Server, wie zum Beispiel bei einem Webhosting Account. Daher ist ein vServer schon wesentlich performanter als ein Webhosting Account.

Unsere vServer Angebote finden Sie hier: http://www.webgo24.de/server/vserver

Alternativ bieten wir Ihnen die Produktlinie rootDS (VDS):

Bei einem rootDS handelt es sich um eine Weiterentwicklung der vServer – Technologie. Dabei werden auf einem physikalischen Server mehrere rootDS Server gehostet. Allerdings teilen sich die Server die Leistung nicht untereinander, wie bei einem vServer. Sondern jeder rootDS Server hat feste und garantierte Leistungen (z.B. CPU, RAM, etc.), die nur ihm zur Verfügung stehen. Unsere rootDS Server werden mit der Virtualisierungstechnologie „KVM“ virtualisiert. Dies ist eine sogenannte Kernelvirtualisierung. Das bedeutet, dass die Server auf Hardwareebene virtualisiert werden. Dies macht es möglich, dass sich ein rootDS kaum von einem physikalischen Server mit gleicher Leistung unterscheidet!

Dies hat viele Vorteile. Zum einen ist ein rootDS wesentlich günstiger als ein eigener physikalischer Server und bietet doch fast alle Vorteile eines eigenen Servers, z.B. ein eigenes Betriebssystem mit vollem root Zugang, ein eigener Kernel, garantierte Hardwareressourcen und vieles mehr. Somit können Sie Ihre eigene Konfiguration realisieren und Ihre eigenen Programme und Module installieren. Zum anderen sind bei einem rootDS nicht so viele Kunden auf einem physikalischen Server, wie zum Beispiel bei einem vServer. Daher ist ein rootDS auch wesentlich performanter als ein einfacher vServer.

Unsere rootDS Angebote finden Sie hier: http://www.webgo24.de/server/rootds

Diese beiden Varianten unterscheiden sich von einander sehr stark und bieten Ihnen für fast jede Anforderung die passende Lösung!

Bei beiden Varianten gilt folgendes zu beachten: Anders als bei einem Webhosting Account sind Sie bei einem vServer bzw. rootDS auch selbst für die Sicherheit Ihres Betriebssystems verantwortlich. Sie müssen daher selbst alle Updates und Sicherheitswartungen durchführen. Grundlegende Linuxkenntnisse sind daher nötig.

Wenn Sie über keine Linuxkenntnisse verfügen oder die Wartung nicht selbst übernehmen möchten, dann können Sie unseren Managed Service nutzen. Wir kümmern uns dann um die Sicherheit auf Ihrem Server und installieren alle nötigen Updates (ausgenommen vom Updateservice: Ihre selbst installierten Scripte) für Sie. Außerdem überwachen wir Ihren Server rund um die Uhr und reagieren schnellstmöglich, wenn ein Dienst auf Ihrem Server ausfällt. Unser Managed Service kostet nur 29,95 Euro pro Monat.

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