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webgo Blog

Alles rund um Webspace, Hosting-Trends, Serverleistung & mehr

Beitrag vom 27. April 2010

Neue TLDs – Fluch oder Segen?

Wir hatten bereits über das Thema berichtet (http://www.webgo24.de/blog/2010/01/20/stadt-firma-oder-marke-neue-domainendungen-gefallig/) und nun scheinen die Planungen immer konkreter zu werden. Die Internetverwaltung ICANN plant für Domainendungen (sogenannte TLDs) ganze Wörter hinter dem Punkt zu erlauben. Somit wären Städte- oder Produktnamen wie zum Beispiel „schule.berlin“ möglich.

Im Internet gibt es nun viele Stimmen zu diesem Thema. Einerseits eröffnen diese neuen TLDs viele neue Möglichkeiten. Gerade zu einer Zeit, wo die meisten sinnvollen Domainnamen der gängigsten Endungen bereits vergeben sind. Auf der anderen Seite, kann es das Internet auch komplizierter machen, was gerade Internet-Neulinge oder nicht so versierte Nutzer eher abschrecken könnte. Auch mit Blick auf die Onlinekriminalität sollte die Entwicklung genau beobachtet werden.

Geographische Domains wie .berlin scheinen sehr beliebt zu sein. Für den speziellen Fall .berlin gibt es bereits zwei Interessenten.

„Früher haben sich die Menschen im Internet vor allem über Auslandsthemen informiert, heute spielt sich vieles lokal ab“, sagt Johannes Lenz- Hawliczek von dotBerlin. Die Firma dotBerlin möchte sich die TLD .berlin sichern, um die Domains dann an Firmen, Behörden und Privatpersonen zu verkaufen. Die US-Firma Minds & Machines hat ebenfalls Interesse an der Endung bekundet.

Für Firmen scheint das Thema bisher noch nicht so interessant zu sein. So hat bisher nur Canon sein Interesse bekundet und möchte gerne seine eigene TLD haben. Canon glaubt, dass damit die Marke besser beim Kunden vermarktet werden kann.

Es kann allerdings nicht jeder, der möchte, seine eigene TLD beantragen. Privatpersonen haben auf jeden Fall das nachsehen. Bisher sind nur öffentliche Einrichtungen und Firmen zugelassen, die sich auf eine solche TLD bewerben können. Billig ist der Spaß ebenfalls nicht. Für die Bewerbungskosten, technische Umsetzung und weitere Kosten sollte man schon mit 500.000 Euro kalkulieren. Hinzu kommen laufende Kosten von mindestens 200.000 Euro pro Jahr.

Das Bewerbungsverfahren soll Ende 2010 gestartet werden. Wann die Endungen dann endgültig online gehen, ist aber noch nicht entschieden.


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Beitrag vom 8. März 2010

Vorsicht vor Betrügern beim Verkauf von Domains

Sedo warnt vor Betrügern beim Domainhandel. Sedo ist eine der größten Marktplätze im Internet, wenn es um den Handel mit Domainnamen geht.

Aktuell warnt Sedo vor Betrügern, die eine Kaufabsicht vortäuschen und gleichzeitig um ein Gutachten über den Wert der Domain bitten. In den meißten Fällen bietet der vermeintliche Käufer einen sehr hohen Preis für die Domain, möchte sich aber „absichern“ und wünscht daher ein Gutachten, von einem Gutachter dem er vertrauen kann. Er sendet auch gleich die Kontaktdaten eines entsprechenden Gutachters mit. Diese Gutachter sind aber in der Regel sehr fragwürdig und ihr Geld nicht wert.

Wenn man das Gutachten vorgenommen hat, dann, wie soll es auch anders sein, hört man vom den angeblichen Käufer nichts mehr und erhält auch keine Antworten mehr.

Hier liegt der Verdacht nahe, dass Mitarbeiter des Gutachtenanbieters selbst hinter der Offerte stecken und auf diese Weise für Umsatz sorgen. Sedo empfiehlt seinen Nutzern daher, den Käufer darum zu bitten ein entsprechendes Gutachten zu erstellen und dafür einen entsprechend geringeren Verkaufspreis anzubieten.

Es ist erschreckend, mit welchen Methoden heutzutage im Internet versucht wird andere Menschen um ihr Geld zu bringen. Grundsätzlich ist es daher ratsam immer mit offenen Augen im Internet unterwegs zu sein und wenn einem etwas komisch vorkommt, am Besten die Finger davon lassen. Das Bauchgefühl hat meistens Recht 😉


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Beitrag vom 18. Februar 2010

Jetzt neu: Low-Budget-Server und 50 GB kostenloser Backupspace

Seit über zwei Jahren haben wir bereits unsere rootServer im Angebot. Die Server sind sehr leistungsstark und extrem günstig. Allerdings haben viele Kunden nach kleineren Serverangeboten gefragt, da sie teilweise nicht so viel Leistungen benötigen, aber dennoch die Vorzüge eines eigenen Servers nutzen wollten.

Aus diesem Grund haben wir nun einen neuen „Server Starter“ Tarif eingeführt. Der Server hat einen 2,2 GHz AMD Prozessor und 1 GB RAM, sowie 2x 160 GB Festplatten. Schon ab  EUR 39 pro Monat ist der Server zu haben.

Alle Details zu unseren Servern finden Sie hier:

http://www.webgo24.de/server/rootserver

Eine weitere Neuerung dürfte unsere rootServer Kunden freuen: Ab sofort gibt es für alle Serverkunden einen kostenlosen Backupplatz mit 50 GB Speicherplatz auf unseren redundanten Backupservern. Dieses Angebot gilt natürlich sowohl für Neukunden, als auch für Bestandskunden.


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Beitrag vom 17. Februar 2010

Anschlag auf das freie Internet immer konkreter

Wir haben bereits auf dieses unglaubliche Vorhaben aufmerksam gemacht:

http://www.webgo24.de/blog/2010/01/27/jugendschutz-oder-zensur/

Die Pläne scheinen nun immer konkreter zu werden. Sehr viele Blogs beschäftigen sich bereits mit diesem Thema. Was solche Einschnitte für die Entwicklung und die Produktivität des Internets bedeuten, kann sich jeder selbst ausmalen.

Die Pläne und Auswirkungen werden unter folgenden Beiträgen sehr ausführlich angesprochen:

http://www.peterkroener.de/webworker-gegen-zensursula-2-0-und-kindernet/

http://praegnanz.de/weblog/jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-bedroht-das-freie-internet

Offenbar soll das Vorhaben noch diesen Monat unterschriftsreif werden. Wir bitten daher alle, die sich für ein freies Internet interessieren, mit uns dagegen zu wirken. Folgende Aktionen sind möglich:

  • Macht die Öffentlichkeit darauf aufmerksam. Viel bloggen und twittern 😉
  • An die lokalen Abgeordnete wenden, am Besten per Brief, Fax und E-Mail gleichzeitig.

Auch wir werden Politiker aus Hamburg kontaktieren, um uns an dem Protest zu beteiligen. Ein altes Zitat ist hier vielleicht sehr treffend: „Wer für die Sicherheit zu viel Freiheit opfert, der wird im Ende beides verlieren!“


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Beitrag vom 10. Februar 2010

Neue Werbemittel online

Unsere neuen Werbemittel sind online. Nach dem kürzlichen Relaunch unserer Website, sind nun auch unsere neuen Werbemittel online und stehen somit auch unseren Vertriebspartnern zur Verfügung. Derzeit stehen somit eine Vielzahl von GIF Bannern in verschiedenen Größen zur Verfügung, sowie vier Flashbanner. Weitere Werbemittel sind geplant und werden folgen. Natürlich halten wir Sie hier im Blog auf dem laufenden 🙂

Hier einer der neuen Banner im Standardformat:

468x60

 


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Beitrag vom 5. Februar 2010

Kinderleicht zur eigenen Homepage

Ab sofort bieten wir unseren Bestandskunden die Software „Homepage FIX“ zum Vorteilspreis.

Homepage FIX ist eine ausgezeichnete Software, um ganz einfach und ohne HTML – Kenntnisse eine eigene professionelle Homepage zu erstellen. Das Tool wird lokal auf dem PC des Benutzers installiert und dann ausgeführt. Der Benutzer wird dann Schritt für Schritt durch die Erstellung und Gestaltung seiner Website geführt. Sogar ein Logogenerator ist dabei, mit dem man schnell und einfach sein eigenes Logo erstellen kann.

Auch das hochladen der Website geht dann automatisch und mit einem Mausklick. Mit diesem Programm können Anfänger und Profis schöne und professionelle Websites erstellen. Vom Impressum bis zum Kontaktformular ist alles möglich.

Dieses Programm kostet beim Hersteller 39 Euro. Unsere Kunden erhalten dieses Programm von uns zum Vorteilspreis von 19,95 Euro. Dieser Preis ist einmalig und die Software kann unbegrenzt genutzt werden. Als Kunde von WebGo24 spart man somit 50% gegenüber dem Herstellerpreis.

Mehr Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier:

http://www.webgo24.de/start/homepage-baukasten


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Beitrag vom 27. Januar 2010

Jugendschutz oder Zensur?

Obwohl der Entwurf noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, geistert er bereits seit Wochen im Netz herum: http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV–Stand-2009-12-07.pdf

Heute findet zu diesem Thema eine Anhörung in der Mainzer Staatskanzlei statt: Die Rundfunkkommission der Länder will den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ändern.

Die Pläne klingen haarsträubend: Es sollen alle Hoster und Zugangsprovider wie Alice oder Telekom für die Inhalte im Netz verantwortlich gemacht werden. Bedeutet ganz konkret: Sämtliche Inhalte, die für bestimmte Altersgruppen nicht geeignet sind, müssen dementsprechend gekennzeichnet werden oder erst ab 22 Uhr zugänglich gemacht werden. Dazu zählen sämtliche Einträge wie Forum oder Blog Posts oder Gästebücher und so weiter.

Das Paradoxe und völlig weltfremde an der Sache ist, dass für die Kontrolle der Inhalte die Webhoster und DSL Anbieter verantwortlich gemacht werden sollen, die im Endeffekt keinen direkten Einfluss auf die Inhalte dritter haben.

Unsere Meinung dazu:

Sollte dieses Vorhaben auch nur Ansatzweise Realität werden, so sehen wir die freie Kommunikation im Internet in Gefahr. Natürlich ist Kinder- und Jugendschutz ein wichtiges und ernstzunehmendes Thema. Ob Zensur der richtige Weg hierfür ist, ist jedoch äußerst fraglich. Außerdem treten hierbei wieder die gleichen Bedenken auf, wie vor ca. einem halben Jahr, als die Regierung die Zensierung von Kinderpornos im Internet geplant hatte. Wenn eine solche Zensurmöglichkeit erst einmal besteht, dann kann diese auch ganz einfach für andere unbeliebte Themen verwendet werden. So entsteht ganz schnell eine allumfassende Zensur der freien Meinung im Internet!


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Beitrag vom 23. Januar 2010

China verschärft die Regeln für Domainregistrierungen

China verschärft radikal die Richtlinien für die Registrierung privater Domains. Laut der Zeitung „China Daily“ dürfen in der Volksrepublik nur noch Domains von zugelassenen Unternehmen und staatlich anerkannten Organisationen registriert werden.

Dies soll eine Maßnahme der Regierung sein pornografische Websites zu unterbinden. Der stellvertretende Direktor des für die Registrierung der chinesischen Domains zuständigen China Internet Network Information Center (CNNIC), Liu Zhijiang, sagte, man wolle mit den schärferen Bestimmungen Missbrauch verhindern und „Personen davon abhalten, unter Verwendung falscher Informationen an Domainnamen zu gelangen“.

Offensichtlich ist dies, von der chinesischen Regierung, ein weiterer Schritt in Richtung kompletter Internetzensur. Aufgrund der bereits bestehenden Zensur für Suchmaschinen hat bereits Google mit dem Rückzug aus China gedroht. Die chinesische Regierung zeigt sich davon bisher aber komplett unbeeindruckt.


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